Sie sind hier: Startseite Gastbeiträge Essays Überlegungen aus Public-Health-Sicht

Überlegungen aus Public-Health-Sicht

Der Verschreibungspflichtsausschuss beim Bundesinstitut für Arzneimittel (BfArM) hat in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von Wirkstoffen, meist auf Antrag der pharmazeutischen Hersteller, aus der Verschreibungspflicht in die apothekenpflichtige Selbstmedikation entlassen, wenn die Anwendung der entsprechenden Arzneimittel auch ohne ärztliche Verordnung aufgrund des bisher vorliegenden Erfahrungen sicher und vertretbar erschien (Rx-to OTC-Switch). Die Liste der Wirkstoffe ist lang: 1989 Ibuprofen, 1992 Ketoconazol, 1994 Acetylcystein und 1996 Hydrocortison. Die Präparate waren meist niedrigen dosiert als die nach wie vor auch rezeptpflichtigen Varianten, die Wirkstoffmenge pro Packung war begrenzt. Dies galt auch für die 1999 aus der Rezeptpflicht entlassenen H2-Antagonisten Ranitidin und Famotidin, dies galt im Jahre 2006 ebenso für Naratriptan, ein Triptan für die Migränebehandlung (in Formigran) oder für die Protonenpumpenhemmer Pantoprazol und Omeprazol im Jahre 2009.
Überlegungen aus Public-Health-Sicht

Prof. Dr. Gerd Glaeske

Ausgabe 10 / 2010

Service für Abonnenten
Vollständigen Artikel lesen
Vollständige Ausgabe im Archiv

Sie haben noch kein Abonnement?
Jetzt abonnieren

Artikelaktionen
abgelegt unter: ,
Editorial

Editorial_Peter_Stegmaier.jpg

Editorial 05/2012

Werbers Weihnachten

Specials

Aktuelle Specials:

Termine
Professionelle Pharma-Assistenz 23.05.2012 - 24.05.2012 — Köln
Der Medical Science Liaison Manager (MSL) 24.05.2012 09:00 - 17:00 — Stuttgart
Verhandlung & Vertragsgestaltung mit Krankenkassen 05.06.2012 - 06.06.2012 — Hamburg
Grundlagenseminar Pharmakovigilanz 11.06.2012 - 12.06.2012 — Frankfurt/Main
Compliance-Workshop: Compliance in der Medizinprodukteindustrie 12.06.2012 09:00 - 17:00 — Stuttgart
Kommende Termine…
Tag Cloud
Jetzt erhältlich

 

Patientencoaching Band 1.jpg

Patientencoaching Band 1
Grundlagen, Praxis