Online-Werbeformen
Um sich im Dickicht aus Skyscraper, PopUnder, Themenbanner, Textlink, Page Crossing, Keyword Advertising zurecht zu finden und die richtige Werbeform zu treffen, müssen Sie zunächst folgende Punkte abgeklären:
1.) Ziele fixieren, was soll nach der Aktion erreicht sein?
2.) Reichweitenerwartungen klären.
3.) Evaluierbare Aktionen planen.
Zur Auswahl stehen dafür drei verschiedene Möglichkeiten. Alternative 1 hat zum Ziel, Markenwerte zu kommunizieren. Sie platzieren Ihre Werbung im affinen Zielgruppenumfeld (z. B. in Umfeldern wie Pollenflugbericht, Biowetter oder Reiseapotheke) Nutzen Sie hier die klassische Online-Werbung (Banner, Skysraper) als Verlängerung (Ergänzung) Ihrer Offline-Werbemaßnahmen (Print/TV). Laut der Werbewirkungsstudie 2000 zur Bannerwerbung ist die Adclick-Rate nicht das entscheidende Effizienzkriterium für eine klassische Bannerkampagne. „Personen, die den Banner angeklickt haben, stehen dem werbenden Unternehmen besonders aufgeschlossen gegenüber. Einer durchschnittlichen Adclick-Rate von einem Prozent stehen noch 50 Prozent der Internet-Nutzer gegenüber, die sich an die Werbung erinnern.“
Die zweite Alternative verfolgt das Ziel, die www.Adresse publik zu machen (zum Beispiel Ihr Werbeaktionsfenster oder Ihre Themenrubrik). Der Unterschied zur ersten Alternative liegt in der Richtung der Reichweite. In diesem Fall geht es ausschließlich darum, möglichst viel Reichweite, Visits beziehungsweise Klicks zu erhalten. In diesem Fall bieten sich Sonderwerbeformen wie PopUnder, Textlink oder PR-Anzeige an. Damit holen Sie sich den User.
Last but not least können Sie beide Alternativen auch miteinander kombinieren. Sie kommunizieren sowohl Ihre Markenwerte als auch Ihre Webadresse. In dieser Form setzen Sie dann eine Kombination aus Werbebanner und Textlink.
Sie müssen sich im Klaren darüber sein, was und wen Sie tatsächlich erreichen wollen und welche Ziele Sie verfolgen.
Wolfram Spitzner/Internetzentrale
ws@internetzentrale.com




