Ein bisschen Zeit zum Luftholen
Die wirtschaftliche Situation der Verlage klassischer API-Titel bleibt zwar ein gut gehütetes Geheimnis. Aber die Tendenz über das Wohl und Wehe der Branche lässt sich ein gutes Stück weit aus der Entwicklung der Werbebrutto-Umsätze schlussfolgern. Dabei geht es darum, dass Spezialisten - in diesem Fall Jana Fischer und Bernhard Hebel von FaktenSchmied - die Anzahl und die Größe der geschalteten Anzeigen erfassen und mit den offiziellen Listenpreisen kombinieren. Das Ergebnis muss dann um die mehr oder weniger deutlichen Rabatte und sonstigen Nachlässe korrigiert werden, um auf ein realistisches Anzeigenvolumen zu kommen. Diese Abschläge - naturgemäß sehr unterschiedlich - können, wie Bernhard Hebel schätzt, bis zu 40 Prozent ausmachen - nicht mitgerechnet die „Freianzeigen“ als monetärer Ersatz für treue Kunden.