"Praxis-Depesche" & Co wollen "ganz nah an die Leser" ran
So gesehen hofft er darauf, dass die Information alles in allem „noch kompakter und damit für unsere Leser noch zeitsparender" wird.
Man muss allerdings schon sehr genau hinschauen, um die Veränderungen zu erkennen: Auf dem Titelblatt erscheinen jetzt zu den wichtigsten Rubriken der jeweiligen Ausgabe Bildmotive, allerdings noch recht vorsichtig und keineswegs in Eyecatcher-Funktion. Spude: „Wir wollen bei allem Bemühen um ein lebendigeres Erscheinungsbild den Wiedererkennungseffekt bei unseren Lesern erhalten." Alles, was gut sei und weshalb die „Depeschen" gelesen würden, werde beibehalten: die zeitsparende, komprimierte Information, die wichtigsten Studien aus der internationalen Literatur, Themen zur Praxisführung und Management, die zertfizierte CME-Fortbildung und schließlich der Literaturdienst „für alle, die es noch genauer wissen wollen". Die Fülle der angebotenen Informationen werden jetzt in einem klar gegliederten doppelseitigen Inhaltsverzeichnis gelistet. Das Markenzeichen der „Depeschen"-Titel, evidence-basierte Medizin-Berichterstattung zu bieten, wird nicht nur hochgehalten, sondern ausgeweitet. Dazu gehört auch, die „Pros & Contras" samt ihrer Vertreter noch stärker im Blatt zu berücksichtigen. Den Lesern soll damit eine „nachvollziehbare Diskussion" geboten werden, die auch in der Rubrik „Standpunkte" zur eigenen Meinung ermuntern soll. Alles in allem wollen Verlag und Redaktion mehr „Leben" bieten und damit gleichzeitig die Praxisnähe erhöhen.
Oktober 2008, Ausgabe Nr. 10




