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Essays: Der Comprix ist tot – Es lebe der Comprix!
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Der „Comprix" - seines Zeichens „Preis für innovative Healthcare-Communication" - provoziert jedes Jahr aufs Neue heftige Zustimmung und minder heftige Kritik. Weil das so ist - und es dürfte wohl nicht daran liegen, dass die „Verehrer" mit einem Award nach Hause fahren dürfen, die „Kritiker" leer ausgegangen und wahrscheinlich gar nicht erschienen sind - lohnt es sich, über die Sinnhaftigkeit des Comprix nachzudenken und sein etabliertes Erscheinungsbild unter die Lupe zu nehmen. Dies hat Jörg Elfmann, Geschäftsführer von Healthy People, nachfolgend getan. Wir bieten ihm gerne den Platz für seine Meinung, weil auch „Pharma Relations" an einem lebendigen, allseits akzeptierten und angesehenen „Preis für innovative Healthcare-Communication" interessiert ist. Im Übrigen steht „Pharma Relations" parat, um weitere Stimmen zu sammeln.
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Essays: Am Anfang war ...
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„Und am Anfang war das Wort ..." (Johannes 1,1) Nach Jahrzehnten der Überbetonung bildgewaltiger Werbung und visueller Effekte sollte man wieder die Sprache sowie den Text als Quelle und Garant für erfolgreiche Kommunikation entdecken. Fest steht, dass insbesondere im Zeitalter des Viral Marketing und der Renaissance authentischer Mund-zu-Mund-Empfehlungen die Menschen „sprechfähig" sein müssen, um als Multiplikatoren für Werbebotschaften zu funktionieren.
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Essays: Freuden, Nöte, Chancen, Perspektiven
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Die Rahmenbedingungen für Healthcare-PR haben sich über die letzten beiden Jahrzehnte wesentlich gewandelt. Vor Jahren wurde der Patient noch ganz selbstverständlich in PR-Konzepte für verschreibungspflichtige Produkte einbezogen. Heute gilt zwar die Mündigkeit des Patienten als politisches Desiderat, tatsächlich aber wird der Information des Patienten – und damit des Bürgers – außerhalb der Ärzteschaft ein Regulierungsriegel vorgeschoben. Demzufolge werden PR-Budgets meist im medizinisch-pharmazeutischen Bereich angesiedelt, um Ärzte und Apotheker über ihre Fachmedien zu informieren. So nimmt die Fachpressearbeit in den PR-Konzepten für verschreibungspflichtige Produkte wesentlichen Raum ein, und das in einer Zeit, da auf der Markt- wie auch auf der Medienseite enorme Umwälzungen stattfinden.
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Essays: Magical Mystery Tour
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Die etwas älteren Leser - der Alterspyramide sei einmal gedankt - werden sich noch an den Film und den Soundtrack namens „Magical Mystery Tour" erinnern. Die britische Erfolgsband „The Beatles" schrieb das Drehbuch dieser arg psychedelischen Busreise in Traumsequenzen voller skurrilem Humor.
Das war vielleicht auch das größte Problem dieses Filmchens, das nach der ersten Ausstrahlung von Kritikern nahezu zerrissen wurde und nebenbei auch zum ersten größeren Misserfolg der „Beatles" wurde. Vielleicht hätte die Kultband besser bei dem bleiben sollen, was sie schon immer am besten konnte: Musikmachen.
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Essays: Der Leser ist der höchste Wert
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Die Reichweiten sind - im statistischen Mittel - stabil, die Leser-Blatt-Bindung bei den führenden Titeln exzellent und der Stellenwert der Nutzung des Medienkanals Print hat beim API ein Allzeithoch von 94,6 Prozent erreicht. Weitere Informationskanäle wie Kongresse und Seminare, Außendienstbesuche oder Fachbücher liegen mit einem weiten Abstand von rund 20 Prozent zurück; das sicher künftig immer bedeutend werdende (aber zur Zeit noch etwas unterbewertete) Internet um gar 50 Prozent.
Das ist beileibe kein Zufall, sondern liegt darin begründet, dass jener, der dem Mediensystem der ärztlichen Fachpresse am meisten am Herzen liegt, genau erkannt hat, was ihm seine Medien wirklich wert sind: gemeint ist der Leser, eben der Arzt.
Von Rüdiger Sprunkel (Verlagsleiter "Deutsches Ärzteblatt")
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Essays: Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen aktiv gestalten
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Der Gesundheitsmarkt in Deutschland erfährt im Moment einen grundlegenden Wandel. Die demografische Entwicklung, der technologische Fortschritt und das ausgeprägtere Gesundheitsbewusstsein des Bürgers üben einen verstärkten Kostendruck auf das Gesundheitssystem aus. Dieser Transformationsprozess birgt zwar große Probleme und Herausforderungen, gleichzeitig aber auch enorme Chancen. Um die Herausforderungen erfolgreich meistern zu können, sind jetzt innovative eHealth-Lösungen gefragt, die die Kommunikation und den sicheren Informationsaustausch zwischen Bürgern/Patienten und Gesundheitsdienstleistern optimieren und die die Akteure miteinander vernetzen.
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Essays: Wie positiv darf es heute noch sein?
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Ist der Großteil der Berichte über Gesundheitsthemen in Print und TV „gekauft"? Stecken überall skrupellose, nur an kurzfristiger Umsatzmaximierung interessierte Pharma-Manager hinter Aufmachern wie „Mein Leben mit Krebs" (Stern 6/09), „Weg mit den Kopfschmerzen! (Focus 11/09) oder „Den Schmerz besiegen" (Stern 18/09)? Diesen Eindruck möchten uns „investigativ-kritische" TV-Magazine á la Kontraste (siehe hierzu auch Pharma Relations 6/08) und Frontal21 gerne vermitteln und „dokumentieren" mit ihren Redakteuren nicht nur „Verkaufsgespräche" zwischen (erfundenem) Pharmahersteller und vermeintlicher (nicht namentlich genannter) PR-Agentur (Kontraste, 8. Mai 2008), sondern auch die in ihren Augen pharmagesteuerte Infiltration von Zuschauern und Lesern mit allzu positiver Berichterstattung über neue Arzneimittel (Frontal21, 31. März 2009).
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Essays: Auf die Dauer hilft nur Power
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Als sich vor rund 18 Jahren eine kleine Gruppe von Medizinverlegern und kreativen Köpfen aus verschiedenen Agenturen in Stuttgart zum Brainstorming zusammensetzte, war (schien) die Welt noch in Ordnung:
• Telefoniert wurde mit lustigen, bunten Karten vom Telefonhäuschen
• nach Besprechungen gab es dicke Protokolle, die per Post jedem Sitzungsteilnehmer zugeschickt wurden
• das World Wide Web war ein Thema für Turnschuhindianer und kreative Uniprofessoren
• die satten Einführungsbudgets in der Pharmaindustrie für Produktlaunches gingen in alle Kanäle der Kommunikation, wobei neben dem Außendienst vor allem Fortbildung per Video (Kassette) der große Hit war.
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Essays: „Unternehmerische Standfestigkeit“
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Umfragen sind das eine, Meinungen das andere. Das zeigt sich jetzt wieder in der einsetzenden Rezession. Während alle Trend- und Konjunkturbarometer, Indizes zum Geschäftsklima und Export-Statistiken schlechte Nachrichten transportieren, die vor keiner Branche Halt machen, gibt es einen ganz anderen Trend, den man leicht vergisst: Ich meine den Mut und die Weitsicht einer Schicht von jüngeren Top-Managern, gerade auch im Pharmasektor, die pragmatisch an eine Krise herangehen, längst antizyklisch in den Abschwung hinein investieren, Arbeitskräfte so lange wie möglich halten und Marktverwerfungen für sich und die Gewinnung neuer Kunden zu nutzen versuchen.
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Essays: Hohe Wertschätzung
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Trotz neuer Titel und Neupositionierung einiger etablierter Fachtitel zeigt die neue LA-PHARM 2008 gegenüber den Ergebnissen des Jahres 2005 eine erstaunliche Konstanz in der Einschätzung der Fachtitel durch die Zielgruppen – die Apothekenleiter, die Approbierten, die PTA und die Pharmazieingenieure. Im Ranking gab es weder bei den LpA-Werten, noch bei den qualitativen Merkmalen große Verschiebungen.
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