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Marketing: Es fehlt nicht am Mut zu Innovationen
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Auf Verlagsseite der Apotheker- und PTA-Fachpresse meldete sich im Zuge der Recherche zu dem nachfolgenden traditionellen Branchenreport keine einzige Stimme, die zu einem Klagelied über Umsatzentwicklung anhob, wenngleich niemand mit dem Erreichten zufrieden sein kann. Weil das so ist, gibt es in diesem Marktsegment der pharmazeutischen Fachpresse in den letzten Jahren auch neue Ansätze, sogar Neugründungen: „Die erfolgreiche Apotheke" beispielsweise oder erst in diesem Jahr die „PTA-Professional" - sehr zum Ärger jener Verlagshäuser, die von „Markt besetzt" und vom „Kuchen, der nicht größer wird" sprechen. Diese Entwicklung kontrastiert auffallend zum Markttrend bei der ärztlichen API- und Fachpresse.
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Marketing: Mit allen Sinnen erleben
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Die Apotheke der Zukunft steht in Ansbach-Eyb. Der Marketingverband innovativer Apothekendienstleister (MiA) und die Apothekerin Tanja Franz haben ein Apothekenkonzept umgesetzt, das technischen Fortschritt, eine multisensuale Ansprache der Kunden und strategisches Marketing kombiniert. Der MiA will mit diesem Pilotprojekt zeigen, dass sich unternehmerisches Denken und der Mut, neue Wege zu gehen, auch in der Apothekenbranche rentieren.
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Marketing: Patienten an der Strippe
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Der Kunde ist König - auch vor der Pharma-Industrie macht diese Marketing-Maxime nicht Halt. Es zählt die gute Bindung und Beziehung zum Kunden: dem Arzt, dem Apotheker oder dem Patienten. Letztere werden wiederum immer anspruchsvoller und machen Gebrauch von ihrem Recht auf Information, indem sie zum Hörer greifen. Am Beispiel des Arzneimittelherstellers UCB zeigt sich derzeit im Inbound ein neuer Trend: Immer mehr Patienten - ihre Zahl hat sich in den letzten Jahren verdoppelt - informieren sich „auf eigene Faust" und wenden sich direkt an ein Unternehmen statt an den Arzt. UCB reagierte auf die Entwicklung mit einem eigenen Customer Service Center. Werden nun weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen und ihre Outsourcing-Aufträge im CRM zurückfahren?
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Marketing: Die Grenzen der Selbstmedikation
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Der OTC-Markt repräsentiert für die Apotheke ein Gesamtvolumen von rund 4,3 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Gesamtarzneimittelmarkt keine weltbewegende Sache, zumal der Apotheken-OTC-Umsatz (vgl. untenstehende Tabelle) tendenziell nach unten geht. Gleichwohl erlebt das „Grüne Rezept" einen beachtlichen Höhenflug, wie der Bundesverband der Arzneimittelhersteller (BAH) berichtet. Das passt irgendwie nicht recht zusammen. Es drängt sich die Frage auf, wo liegt denn nun die Zukunft des OTC-Marktes? Profitiert er von der wachsenden Zuzahlungsverpflichtung der Patienten und Verbraucher auf dem Rx-Sektor? Hilft die wieder entdeckte Empfehlungsbereitschaft der Ärzte via „Grünem Rezept"? „Pharma Relations" sprach mit Fachleuten aus der Marktforschung, die ja das Ohr am Puls der Verbraucher haben wollen.
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Marketing: Ziel: Gebundenes Kapital befreien
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Die gegenwärtige Krise hat ein grundsätzliches Dilemma des Gesundheitswesens noch verstärkt. Der anhaltende Anstieg der Gesundheitsausgaben verengt für Krankenhäuser und Arztpraxen beständig den Investitionsspielraum. Gleichzeitig bleiben die Qualitätsansprüche an die Behandlung hoch, Patienten erwarten neueste Technik. Doch häufig scheitert die Anschaffung moderner medizinischer Ausrüstung und Technologie schlichtweg am Geldmangel. Die verfügbaren finanziellen Mittel effizient einzusetzen, steht daher ganz oben auf der Agenda des Gesundheitsmanagements. Im Folgenden erläutert Kai-Otto Landwehr, Vorsitzender der Geschäftsführung der Siemens Finance & Leasing GmbH, verschiedene Finanzierungsmodelle und bringt Beispiele aus der Praxis. Der Beitrag zeigt, dass Hersteller insbesondere von hochinvestiven High-Tech-Geräten sehr weitgehend in die Finanzierung dieser Investitionen aktiv und gestaltend eingreifen.
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Marketing: Wissen, was Kunden wollen
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Die „1. Marketingkonferenz Medizintechnologie" war mit rund 150 Teilnehmern ein voller Erfolg - für den Veranstalter Frank Sitta Grund genug, auch für 2011 (9. bis 10. März in Frankfurt) ein solches Seminar zu terminieren. Die Veranstaltung zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass Unternehmensvertreter „aus der Praxis für die Praxis" plauderten, also konkrete Projekte vorstellten. Nachfolgend die Zusammenfassung zweier Referate: „Die Online-Marketingstrategie eines globalen Medizintechnikkonzerns" von Dr. Wolfgang Schrammel, Leiter Internet von B. Braun Melsungen AG, und von Michael Bocks, Leiter Kampagnen der Drägerwerke AG, Lübeck, die Story zur Kampagne „Silent Heroes", die aktuelle Awareness-Kampagne in den USA.
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Marketing: Wunder trifft High-Tech
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Skalpell – Zahnprothese – Blutbeutel – Kunstherz. Was haben diese Dinge gemeinsam? Sie alle sind Medizinprodukte und stehen für eine junge Industrie, die sich größtenteils aus mittelständischen Unternehmen zusammensetzt. Die Auswahl der genannten Artikel spiegelt einen grundlegenden Zug der Branche wider: die Heterogenität der Produkte. In der öffentlichen Wahrnehmung führt das zu einem verschwommenen Bild: Was genau Medizinprodukte sind, wissen die Wenigsten. Ein Verbandmittel ordnet der gemeine Bürger der Arzneimittel-Sparte zu. Diese Tendenz macht sich auch auf der politischen Ebene bemerkbar – bei dem Versuch des europäischen, aber auch des deutschen Parlaments, den Medizinprodukten einen arzneimittelrechtlichen Stempel aufzudrücken. Zeit zu handeln – fand der Bundesverband der Medizintechnologie und startete eine Image-Kampagne, um das Bewusstsein für das Wesen und den Wert der Branche zu schaffen.
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Marketing: Schlaflabor fürs Zuhause
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Permanent müde, ausgelaugt, gestresst und leicht reizbar - so fühlen sich Schätzungen zufolge Millionen Deutsche. In vielen Fällen kann der Hausarzt keine Ursache feststellen, denn oftmals liegen dem Leiden nächtliche Atemaussetzer (Schlaf-Apnoe) zugrunde. Während eine Untersuchung im Schlaflabor bisher der einzige Weg war, Art und Umfang der Schlafstörungen zu diagnostizieren, gibt es nun mit „WatchPAT" ein Diagnosegerät, das eine einfache und dennoch hoch präzise und aussagekräftige Messung am Zeigefinger ermöglicht - und das auch noch ganz bequem zu Hause.
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Marketing: Für neue Herausforderungen gerüstet
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Die gute Nachricht: Die Healthcare-PR-Agenturen haben im letzten Jahr ihre Position - alles in allem - gut gehalten. Und die schlechte Nachricht? Es gibt sie - großzügig bemessen - nicht, und das ist die zweite gute Botschaft in diesem Frühjahr. Ein solches Urteil bedarf der Interpretation (denn, wer hat schon keine Sorgen!): Just zum Zeitpunkt des alljährlichen Pfefferschen PR-Agenturen-Rankings präsentierte die amerikanische Unternehmensberatung Booz & Company die Ergebnisse einer Befragung von Führungskräften weltweit agierender Pharma-Unternehmen. Eine Quintessenz daraus lautet: Es gibt große Veränderungen in Marketing und Vertrieb. Das ist so neu zwar nicht, „Pharma Relations" hat sich dennoch gefragt, welche Veränderungen deswegen auf die Kommunikationsagenturen in Deutschland zukommen. Die andere Quintessenz hierzu lautet auf einen kurzen Nenner gebracht: „Wir sind darauf eingestellt".
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Marketing: Versandhandel wird stärker
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Neue Perspektiven und Entwicklungen im deutschen Apothekenmarkt wurden auf dem Deutschen Apothekerkongress, der Mitte März vom Management Forum veranstaltet wurde, diskutiert. Deutlich wurde dabei in verschiedenen Vorträgen, dass die Bedeutung des Apothekenversandhandels immer mehr an Bedeutung gewinnt. Wichtige Faktoren für diese Entwicklung sind unter anderem veränderte Informations- und Einkaufsgewohnheiten der Kunden. Doch die Veränderungen im Kundenverhalten haben auch Auswirkungen auf die Rolle des Apothekers: Wie wird sein Selbstverständnis in Zukunft aussehen?
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