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Agenturen: Psycho-Logisch - was sonst?

Dr. E. Olav Klautzsch darf für sich in Anspruch nehmen, der einzige Agenturchef mit Promotion in Psychologie zu sein (zumindest hier in der deutschen Werbe-Szene). In dieser Fachdisziplin mit dem Präfix „Werbe-" hat er zudem Kohorten von Jungvolk an der WAK, der Westdeutschen Akademie für Kommunikation in Köln, die grundlegenden Vorgänge im Gehirn eines Konsumenten vermittelt, wenn es um die Wahrnehmung von Botschaften, Bildern, Reizen - gleich welcher Art - geht. Agenturchefs mit Doktortitel gibt es durchaus etliche, aber in Psychologie eben nicht. Und weil „Werbung" und „Kommunikation" ohne „Psychologie" nicht funktioniert, macht es Sinn, diesen Umstand hervorzuheben. Irgendwie macht zwar jeder, der erfolgreich Botschaften - gleich welcher Art - unter das Volk bringt, es intuitiv richtig. Mehr oder weniger jedenfalls, sagt auch Klautzsch. Aber Erklärungsversuche, warum die Botschaft ankommt bzw. warum das Konzept richtig ist, bleiben meistens ein Rätselraten.


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Agenturen: „Gründen wir einen Piloten“

Spricht man mit (PR-)Agenturchefs über die Entwicklung, Probleme und Perspektiven in der Agenturszene, landet man sehr schnell beim Thema „Aus- und Fortbildung" in Kombination mit „Nachwuchssuche". Stellenweise hört sich die Lagebeurteilung dramatisch an. Oft ist von „händeringender Suche" nach einem neuen Mitarbeiter die Rede. Das potenziert sich, wenn ein PR-Berater mit drei bis fünf Jahren Berufserfahrung gesucht wird: „Der Markt ist leer gefegt!", heißt es. Liegt es an den Ansprüchen? Daran, dass „wir die eierlegende Wollmilchsau suchen"? Man ist versucht, auf diese eher rhetorisch gemeinte Frage mit einem „Ja" zu antworten. Zu einer Diskussion über Fragen dieser Art lud „Pharma Relations" drei namhafte Healthcare-PR-Agenturen ein. Nach einer Gesprächsrunde von gut drei Stunden war fast so etwas wie ein Votum an die interessierte Öffentlichkeit gefunden mit der Kernbotschaft: „Lasst uns ein Pilotprogramm für eine Ausbildung zum ‚PR-Berater-Healthcare‘ entwickeln!"


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Agenturen: Barrieren überwinden

Um mit politischen Entscheidungsträgern und Institutionen in Kontakt treten zu können, bedarf es besonderer Kenntnisse, Instrumente und vor allem der richtigen Sprache. Die auf Politik- und Krisenmanagement spezialisierte Unternehmensberatung PRGS beherrscht die verschiedenen Sprachen und die entsprechenden Kommunikationsinstrumente. Um die politische Diskussion aktiv und effektiv mitzugestalten, entwickeln die Experten von PRGS auf Basis akribischer und tiefgehender Analysen maßgeschneiderte Strategien und Kommunikationslösungen für ihre Mandanten.


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Agenturen: Messen mit analytischem Tiefgang

Was wäre PR, soll sie sich professionell nennen dürfen, ohne Medienanalyse! Von Medienanalysen wird heute mehr erwartet, als eine schlichte quantitative Erhebung von Anzahl und Auflage. Auch dient eine Medienanalyse nicht ausschließlich als Grundlage für den eigenen Erfolgsnachweis; nur dafür wäre die Investition zu hoch. Medienanalysen vor allem im diffizilen Fachbereich Healthcare gehen in die Tiefe, messen, bewerten, analysieren und bilden oftmals die Grundlage für eine kommunikationsstrategische Neuorientierung. Natürlich nur dann, wenn der Kunde das will.


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Agenturen: Seinen Platz als Katalysator finden

Von der Literatur- und Kommunikationswissenschaft mit Aussicht auf eine universitäre Laufbahn in die Geschäftsführung einer erfolgreichen PR-Agentur! Das ist ein Lebensweg, der nicht alltäglich ist und deswegen auch so nicht geplant war. Oliver Ehrnstorfer gehört seit April 2008 zum Geschäftsleitungsteam der medical relations in Langenfeld. Seit Januar 2009 ist er Geschäftsführer und soll „demnächst" Dietmar Müller - tja, wie sagt man - nachfolgen, ihn irgendwie ersetzen, beerben? Zumindest will sich der Doyen der Pharma-Kommunikation mit seinen bald 63 Jahren Schritt um Schritt in den sicherlich verdienten, aber wohl nur bedingt realisierbaren Ruhestand zurückziehen. Immerhin meldet Müller keinen Widerspruch an, wenn der 40-jährige Ehrnstorfer und Vater eines dreijährigen Jungen und eines zehn Monate alten Töchterchens als „Kronprinz" in der Nachfolge-Regelung bezeichnet wird.


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Agenturen: Verstärkte Botschaften

Das englische Verb „to boost", das soviel bedeutet wie „verstärken" und „Reklame machen", umschreibt klar und prägnant die Arbeitsweise und gleichzeitig die Unternehmens-philosophie der jungen Münchner Agentur BOOSTing Communication: Mit Know-how, Leidenschaft und Kreativität werden globale Kampagnen für den lokalen Markt nicht einfach nur umgesetzt, sondern „geboostet", damit die Produkte im deutschen Healthcare-Markt ihre volle Kraft entfalten können.


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Agenturen: „Das Ziel nie aus den Augen verlieren“

Das Ziel nie aus den Augen verlieren, dabei sich gleichzeitig soviel Flexibilität bewahren, um den Weg zum Ziel auch immer wieder zu hinterfragen und - wenn nötig - zu optimieren", beschreibt Sabine Kreusch anschaulich ihre Auffassung von professioneller Public-Relations-Arbeit. Inzwischen blickt die Geschäftsführerin der Frankfurter Agentur Dorothea Küsters Life Science Communications auf mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in der Gesundheitskommunikation zurück und ist nach wie vor begeistert, denn „man lernt nie aus in diesem Beruf". Kommunikation im Healthcaremarkt hat sie vom ersten Moment an fasziniert, weil sie sowohl spannend als auch sinnvoll ist.


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Agenturen: Differentiate or die

Einfach nur ein gutes Produkt zu haben, reicht längst nicht mehr aus, um im Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können. Wichtig ist es, aus dem Produkt eine Persönlichkeit herauszuarbeiten und ihm ein unverwechselbares Image zu verleihen. Erreicht wird diese Verwandlung durch das Erzählen von spannenden und authentischen Geschichten rund um das Produkt, denn die mit den Geschichten transportierten Wertebekenntnisse erreichen das Herz der Zielgruppe. Doch Geschichtenerzählen oder Storytising ist nur eine der Stärken der noch jungen Full-Service-Agentur 2strom.


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Agenturen: Zurück zur bloßen Kreation

Toygar Bazarkaya wird die kreative Leitung bei der Agentur für Pharmakommunikation und Gesundheitsthemen, Lüders/BBDO, übernehmen", schrieb die internationale Werbeagentur BBDO noch im Oktober 2009, als verkündet wurde, wie sich „BBDO Germany für die Zukunft neu aufstellen" wolle. Als kleinen Nebenschauplatz in dieser großen Neuaufstellung wurden die Mehrheitsanteile an der kleinen Kölner Pharmaagentur erworben, um - so zumindest die Idee der Werber - „im Wachstumsmarkt Gesundheit weitere Akzente zu setzen". Auch wurde flugs mitgeteilt, dass „Klaus Lüders zum Jahresende seine Arbeit für BBDO beendet, um eigene Ideen und Vorstellungen in verändertem Umfeld zu verwirklichen".


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Agenturen: „PR muss auch verkaufen helfen“

Jeden Tag den Mitarbeitern auf die Füße zu treten und sie zu noch mehr Verkaufsumsätzen anzuspornen, war für den damals gerade mal 26-jährigen Rheinländer Guido Mecklenbeck nicht „sein Ding". Dieses Zitat des Gründers und Mit-Geschäftsführers der Vendus Sales & Communication Group in Düsseldorf markiert seinen Weg von einem auf der Erfolgsleiter hochkletternden Manager im Einzelhandel (Leiter Gartenbau bei einer Baumarkt-Kette) hin in die ungewisse Selbstständigkeit. Dabei fehlte nicht viel, und der 1967 in Krefeld geborene Mecklenbeck wäre Berufsmusiker geworden. Noch heute spielt er Saxophon mit Leidenschaft - und das nicht einfach so, sondern höchst professionell - in einer „Pop-Rock-Cover-Band", fungiert dabei auch als Front-Sänger und musiziert zwischendurch natürlich auch zuhause zum Entspannen. Die Ernsthaftigkeit, mit der sich Mecklenbeck der Musik in jungen Jahren widmete, zeigt sich daran, dass einige Freunde von damals heute Berufsmusiker sind.


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