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Arzneimittelmarkt: Alea iacta est
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Der 3. August 2006 ist für Italiens Apotheker ein denkwürdiges Datum: Das römische Parlament verabschiedete das sogenannte „Bersani-Dekret", benannt nach dem damaligen Gesundheitsminister. Damit verloren Italiens Apotheken ihre Monopolstellung im OTC-Markt für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und es fiel das bis dahin bestehende Mehrbesitz- und Fremdbesitzverbot. Außerdem wurde die Preisbindung für rezeptfreie Präparate und bis dahin apothekenpflichtige Selbstmedikationsprodukte aufgehoben und der Verkauf dieser Medikamente in Super- und Verbrauchermärkten erlaubt.
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Arzneimittelmarkt: 18 Millionen Patientenprofile erfasst
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Im Rahmen der Arzneimittelzulassung, insbesonders unter dem Aspekt der Arzneimittelsicherheit, verlangt das Gesetz ein mehrstufiges Vorgehen. Arzneimittelhersteller müssen dafür umfangreiche Studien der Phasen I bis IV vorlegen, die in der Regel mit insgesamt mehreren Tausend Patienten durchgeführt werden. Das ist unumgänglich, teuer und langwierig. IMS hat mit der Datenbank „Disease Analyzer" eine Basis geschaffen, um zulassungsrelevante Phase-IV-Fragestellungen mit geringerem finanziellen und zeitlichen Aufwand bei gleichzeitig ausreichender Datenlage durchzuführen. Die Überprüfung einer Sicherheitsfragestellung des Phytopharmakons „Remifemin" (Schaper & Brümmer) auf Basis dieser Datenbank wird in Kürze veröffentlicht.
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Arzneimittelmarkt: Sprunginnovation der Daten
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Der Arzneiverordnungsreport (AVR), seit über 20 Jahren der „Goldstandard" der Analyse der vertragsärztlichen Arzneimittelverordnungen, bekommt Konkurrenz; und zwar eine, die sowohl dessen methodischen Ansatz als auch die Richtigkeit der getroffenen ökonomischen Aussagen nicht nur in Frage stellt. Prof. Bertram Häussler, der Herausgeber der neuen Konkurrenz-Analyse „Arzneimittel-Atlas" (AMA) sprach bei der Präsentation des von ihm als „Sprunginnovation der Arzneimitteldaten" apostrophierten Werks davon, dass durch Detailaussagen des AVR die Politik seit „mindestens zehn Jahren falsch beraten" werde. Die Frage lautet: Warum?
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Arzneimittelmarkt: Der bewegte Markt
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Der internationale Pharmamarkt ist in Bewegung. Weltweit arbeiten die Unternehmen an ihren Strategien – es wird gekauft und kooperiert, fusioniert und akquiriert. Gerade japanische Firmen gelten als geeignete Übernahmekandidaten, weil sie zwar hohe Cash-Reserven, aber eine relativ niedrige Aktienbewertung haben. Dieser Gefahr ist man sich auch in Osaka, dem Sitz des Marktführers Takeda, bewusst. Von Wolfgang Dame
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Arzneimittelmarkt: Apotheker gut gerüstet
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Den diesjährigen Deutschen Apothekertag auf der Expopharm 2004 in München nutzte der ABDA-Präsident Hans-Günter Friese für eine Generalabrechnung mit der Politik und für einen Appell an seine Kollegen, die Chancen der Offizin-Apotheke offensiv zu nutzen. Auf dem gleichzeitig angebotenen OTC-Kongress, veranstaltet von BAH, BPI und dem Deutschen Apothekerverband (DAV), wurde vor allem eine positive Bilanz zum Grünen Rezept gezogen. Von Christof Schumacher
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Arzneimittelmarkt: Innovation fördert Wachstum
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Der schweizerische Arzneimittelmarkt wuchs im vergangenen Jahr, gemessen in Herstellerabgabepreisen, um 7,1 Prozent oder 258 Millionen Franken (CHF) auf ein Volumen von insgesamt 3,877 Milliarden CHF. Das geht aus der Studie „Pharmamarkt Schweiz 2003" von IHA.IMS, Hergiswil, hervor. Von Wolfgang Dame
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Arzneimittelmarkt: Pharma-Branche blutet
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Das GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) zeigt Wirkung. Nach dem neuen Gesetz muss die Branche einen Rabatt von 16 Prozent für rezeptpflichtige Präparate an die GKV zahlen. Eine Analyse auf Basis der Studie IMS PharmaScope National über das erste Halbjahr 2004 ergibt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, dass Großunternehmen und der pharmazeutische Mittelstand im Apothekenmarkt deutliche Umsatzverluste hinnehmen müssen. Von Christof Schumacher
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Arzneimittelmarkt: Keine Rx-Substitution
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Nach einer ersten von IMS Health erstellten Analyse über die Entwicklung ausgewählter rezeptfreier und rezeptpflichtiger Arzneimittel kann mit Ausnahme von zwei Gruppen offensichtlich nicht von einer Substitution der nicht mehr erstattungsfähigen durch rezeptpflichtige Medikamente gesprochen werden. Untersucht wurde der Monat April. Von Christof Schumacher
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Arzneimittelmarkt: Generika ante portas
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Wer in deutschen Landen über Über-Regulierungen im Gesundheitswesen jammert, sollte einen Blick ins Ausland werfen. Das Auge fällt dann schnell auf Österreich. Hier im idyllischen Alpenland mit seinen etwas über acht Millionen Einwohnern - was in etwa der Bevölkerungsanzahl Niedersachsens entspricht - sind einerseits die Marktvorgaben, Preis-Diktate und Steuerungsfunktionen wesentlich rigider, doch andererseits steht das dortige Gesundheitssystem vor den selben Herausforderungen - Effektivität und Effizienz sind angesichts immer leerer werdender Staatskassen gefragt. Doch eines ist ganz anders: Selbst in Zeiten härtesten Wettbewerbs, der besonders im Bereich der Generika und der Selbstmedikation beginnen wird, gibt es eine Art Lex Austria - einen humaneren Weg des Mit- statt Gegeneinanders. Von Peter Stegmaier
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Arzneimittelmarkt: Austria felix?
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Als „peinliche und quälende Debatte über das Sparen und Löcherstopfen" bezeichnet Dr. Reiner Brettenthaler, Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), die derzeitige Diskussion um die Reform des Gesundheitswesens in unserem Nachbarland. Wie bei den Debatten um das deutsche GMG weisen auch die österreichischen Akteure im Pharmamarkt jede Schuld an den gestiegenen Kosten weit von sich und fordern jeweils von den anderen größere Sparsamkeit. Von Wolfgang Dame
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