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TV: Kein TV-Bericht ohne Nebenwirkung
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Wieder mal steht die Pharma an der Wand: Auslöser ist das öffentlich-rechtliche Fernsehen, dessen Sendereihe „Frontal 21" in der Adventszeit unter der Überschrift „Das Pharma-Kartell" mehr als harsche General-Vorwürfe gegen die ganze Branche erhob. Anhand von drastischen Nebenwirkungen von Antidepressiva wie „Prozac" und „Zoloft" führte das Autorenteam einmal mehr eine ganze Branche vor, wobei die Wortwahl beileibe nicht zimperlich war: Begriffe wie „mafiöse Strukturen" und „kriminelle Methoden" machten die Runde. An den Pranger gestellt wurde indes nicht nur die gesamte Industrie, sondern auch deren Umfeld – diesmal jedoch nicht die Agenturen, sondern Selbsthilfegruppen, Medien und sogar Behörden: Dargestellt als willfährige Büttel im Dienste der Fehl- oder nur Teilinformation. Industrie, Behörden, Vereine und Medien – der ADHS e.V., das BfArM, der BPI, Lilly und der Wort & Bild Verlag – wehren sich.
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TV: Fernsehen wie bei ARD & ZDF
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Mitte März starteten der Verlag Reed Business Information (RBI) und MA Media, eine Münchener Fachagentur für Healthcare-PR in TV, das erste Ärzte-Fernsehen via Internet unter dem Namen „Ärztliche Praxis TV" im klassischen Format nach öffentlich-rechtlichen TV-Standards. Die halbstündige Sendung wechselt jeden Monat und steht den bei der Online-Plattform der „Ärztlichen Praxis" registrierten Nutzern kostenlos und 24 Stunden am Tag zur Verfügung. In den ersten beiden Sendewochen wurden rund 2.500 User registriert. „Das ist ein überaus erfolgreicher Start", wertet Matthias M. Alefeld, Initiator des neuen Fach-Formates und Geschäftsführer der MA Media, die bisherige Resonanz. Wer „Ärztliche Praxis TV" kennenlernen will, hat bis zum 31. April unter „www.aep-tv.de" mit Gastzugang (Kennwort und Passwort: aptv) dazu Gelegenheit.
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TV: Gesundheit rund um die Uhr
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Das Medium Fernsehen gilt laut einer Studie der psychonomics AG (Köln) als zweitwichtigster Informationskanal der Deutschen über 16 Jahre, wenn es ums Thema Gesundheit geht. Durch die gesundheitspolitischen Veränderungen nimmt der selbstverantwortliche Umgang mit der eigenen Gesundheit immer mehr zu. Doch der „mündige Patient" braucht fundierte Informationen. Neben zahlreichen Gesundheitsmagazinen auf den verschiedenen öffentlich-rechtlichen als auch privaten TV-Sendern bekommt der gesundheitsinteressierte Fernsehzuschauer ab dem 1. April noch eine weitere Möglichkeit an die Hand: Das Deutsche Gesundheitsfernsehen (DGF) im Free-TV geht auf Sendung.
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Innovationen haben es schwer. Das gilt für Ideen ebenso wie für Arzneimittel oder für Medien. Apotheken-TV ist ein solches Medium, das zwar nicht mehr ganz neu ist, das obendrein schon einige Anläufe in Deutschland hinter sich hat, im modernen Apotheken-Marketing aber nicht fehlen sollte. Interesse bei Apothekern ist da, erst recht wenn’s nichts kostet. Von Christof Schumacher
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TV: „Was heilt, hat Recht“
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Fernsehschaffende können heilfroh sein, dass es die Lobby der Medizinindustrie gibt. Der Drang von Pharma-Industrie, Ärzteverbänden, Selbsthilfegruppen und singulären Koryphäen der Medizin und solchen, die sich dafür halten, in die Medien hat über die Jahre einen frappierenden Bewusstseinswandel in der Bevölkerung hervorgerufen. Gesundheit, Fitness, Wohlbefinden waren zu keinem anderen Zeitpunkt so gefragt und haben heute einen so hohen Wert an sich wie zu keinem früheren Zeitpunkt. Von Christof Schumacher
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Am Fernsehen kommt zum Leidwesen der Etat-Controller in den Pharma-Unternehmen niemand vorbei. TV schlägt alle Mediengattungen, was das Aufkommen der Werbespendings betrifft, auch wenn die Werbekosten nicht minder spitze sind. Im vergangenen Jahr sammelten die TV-Sender knapp 54 Prozent aller Werbeetats der pharmazeutischen Industrie ein. Von Christof Schumacher
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TV: PR im TV braucht den Profi
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„Wir müssen damit ins Fernsehen.“ Trotz Kommerzialisierung im TV sind bis zum Sendetermin viele Hürden zu überwinden. Wer nicht die Usancen kennt und die Bereitschaft besitzt, nicht absender- sondern medienbezogen zu denken, bei dem bleibt’s meist beim Wunsch. Von Christof Schumacher
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TV: Wer nicht waagt, der nicht gewinnt.
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Bis zum 27. August sollte Big Diet die Deutschen auf überflüssige Pfunde aufmerksam machen. Doch schon einen Monat früher warfen RTL2 und Endemol das Handtuch. Von Christof Schumacher
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