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med. Fachpresse: „Was zählt, ist der ROI“

Hans Spude, Gründer und Geschäftsführer der GFI - Gesellschaft für medizinische Information, liegt bei den API-Titeln mit der „Praxis-Depesche" (und den Schwester-Titeln im fachärztlichen Bereich) der Reichweite nach gut im Rennen. Bei der diesjährigen LA-MED-API-Leseranalyse erzielte die „Praxis-Depesche" als einziger Titel eine Reichweitensteigerung deutlich über der rechnerischen Schwankungsbreite. Dennoch wäre Hans Spude schlecht beraten, wenn er sich ausschließlich auf Print-Titel verlassen würde. Die Lage dort ist in der „nach oben offenen Richter-Skala" bekanntermaßen ziemlich explosiv. Erste Eruptionen wurden letztes Jahr registriert. Die GFI, so Spude gegenüber „Pharma Relations", setzt auf das Revival des bewährten „PraxisScheckhefts Curationes mirabiles", ein von „Digital-Freaks" manchmal belächeltes, von erfahrenen Marketing-Spezialisten aber gern genutztes Direkt-Marketing-Tool mit gut 35-jähriger Tradition.


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med. Fachpresse: „Was zählt, ist der ROI“

Hans Spude, Gründer und Geschäftsführer der GFI - Gesellschaft für medizinische Information, liegt bei den API-Titeln mit der „Praxis-Depesche" (und den Schwester-Titeln im fachärztlichen Bereich) der Reichweite nach gut im Rennen. Bei der diesjährigen LA-MED-API-Leseranalyse erzielte die „Praxis-Depesche" als einziger Titel eine Reichweitensteigerung deutlich über der rechnerischen Schwankungsbreite. Dennoch wäre Hans Spude schlecht beraten, wenn er sich ausschließlich auf Print-Titel verlassen würde. Die Lage dort ist in der „nach oben offenen Richter-Skala" bekanntermaßen ziemlich explosiv. Erste Eruptionen wurden letztes Jahr registriert. Die GFI, so Spude gegenüber „Pharma Relations", setzt auf das Revival des bewährten „PraxisScheckhefts Curationes mirabiles", ein von „Digital-Freaks" manchmal belächeltes, von erfahrenen Marketing-Spezialisten aber gern genutztes Direkt-Marketing-Tool mit gut 35-jähriger Tradition.


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med. Fachpresse: „Auf möglichst viele Tüten verteilen“

Dr. Hans Biermann, einer der wenigen alleinigen Inhaber eines medizinischen Fachverlages, hat mit der Integration des WPV- und Viavital-Verlages („der niedergelassene arzt", „Wirtschaftsmagazin für ...") sein Zeitschriften- und Zeitungs-Portfolio wesentlich ausbauen können. Damit dürfte er der Anzahl nach wohl in das Spitzentrio aufgerückt sein. Dem Umsatz nach ordnet sich der Kölner Fachverlag in etwa an fünfter Position ein. Genaues weiß man allerdings nicht, denn Umsatzzahlen werden in den Verlagen als weltbewegende Geheimnisse gehütet.


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med. Fachpresse: Das Know-how der Redaktion nutzen

Der gemessen am LpA („Leser pro Ausgabe") nach dem „Deutschen Ärzteblatt" zweiterfolgreichste Printtitel für Ärzte (vgl. 09/2009) startet in diesem Herbst mit einer völlig neuen Geschäftsidee - und verlässt damit das Verlagsgeschäft im eigentlichen Sinne. „Line extensions" sagt man gerne dazu, „Mehrfachnutzen des guten Namens der ‚Medical Tribune‘" nennt das Oliver Kramer, seit gut zwei Jahren CEO der MT in Deutschland und in der Schweiz. Bianca M. Tolksdorf, Leiterin CME Fortbildung der MT, fügt noch hinzu: „Weil wir mit unserem Präsenz-Fortbildungsangebot so erfolgreich sind, lag die Idee, die Face-to-Face-Kommunikation mit dem Arzt zu forcieren, nahe."


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med. Fachpresse: Von bloßer Reichweite zu Werbezielen

Was haben die „Ärzte Zeitung", die „MMW" oder „Der Hausarzt" gemein? Sie gehören zu einem großen Fachverlag, zu Springer! Bislang war zwar bekannt, dass die „Ärzte Zeitung" im Ärztezeitungsverlag in Neu-Isenburg erscheint, die „MMW" bei Urban & Vogel und „Der Hausarzt" bei MED.KOMM, beide in München. Dass dahinter aber ein gemeinsames Unternehmen steht, mussten die Mitarbeiter von Springer immer wieder erklären. Diese Aufklärungsarbeit hat nun ein Ende, denn Anfang Oktober wurden die sieben Verlage des Unternehmens, Springer Medizin und Steinkopff in Heidelberg, Urban & Vogel und MED.KOMM in München, Ärztezeitungsverlag und Gesundheits- und Pharmazieverlag in Neu Isenburg sowie BSMO in Berlin unter dem Dach „Springer Medizin" zusammengeführt.


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med. Fachpresse: Kostenlos - aber wie lange noch?

Die diesjährige API-Leseranalyse der LA-MED präsentiert Werte, die keineswegs einer saturierten Langeweile Vorschub leisten, sondern das Gegenteil provozieren: Unter den Spezialisten in den API-Verlagen ist heilsame Unruhe ausgebrochen. Die Studie 2009 zeichnet sich dadurch aus, dass seit vielen Jahren erstmals ein fast einheitlicher Trend bei der „Leitwährung", dem LpA („Leser pro Ausgabe") - leider - nach unten erkennbar wird (Wer eine Beruhigungspille braucht, nehme die statistische Schwankungsbreite, wenn man partout auf „Stabilität" hinaus will). Daraus aber einen „Trend contra Print" ableiten zu wollen, würde zu weit führen. Erst mal sehen, was das nächste Jahr bringt. Immerhin hat es die LA-MED geschafft, die Verlagsfachleute anzustacheln, ein altes Thema auszugraben: Wie lange können sich die API-Titel eine massenhafte kostenlose Verteilung noch leisten?


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med. Fachpresse: Zuverlässigkeit im Wandel

Mit 150 Jahrgängen ist die heute als „MMW-Fortschritte der Medizin" erscheinende „Münchner Medizinische Wochenschrift" die älteste medizinische Fachzeitschrift in Deutschland. Am 7. Januar 1854 erschien sie zum ersten Mal unter dem Titel „Ärztliches Intelligenzblatt". Im Laufe der langen Zeit hat die Zeitschrift verschiedene Entwicklungsstadien durchlaufen. Gegründet als ärztliches Intelligenzblatt und „Organ für Bayerns staatliche und öffentliche Heilkunde", wurde sie Ende des 19. Jahrhunderts zu einem medizinischen Publikationsorgan von Weltrang und entwickelte sich danach weiter zu einem modernen Fortbildungsorgan.


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med. Fachpresse: „Ich verkaufe eine leere Seite“

Gibt es das heute noch, einen Job bei einem Unternehmen, dessen Mitbewerber auf dem Zahnfleisch gehen, das selbst aber dank mehrerer, breiter Füße ein gutes Stück über dem Sorgenmeer der anderen schwebt? Die Rede ist von der seit Jahren arg gebeutelten Gruppe der sogenannten API-Presse, der medizinischen Presse für niedergelassene Allgemein- und Hausärzte, und ja, es gibt ihn noch. Oliver Fock, Geschäftsführer der Pharmedia GmbH, des Anzeigen- und Verlagsservices des Georg Thieme Verlages, hat einen solchen. Er sagt von sich, „in der glücklichen Lage zu sein, bei einem Verlag vor Anker gegangen zu sein, der von der Anzeigenfinanzierung nicht in so großem Umfang abhängig ist". Der Thieme-Titel „Notfall & Hausarztmedizin" gehört zwar auch zur API-Gruppe und ist auch hauptsächlich anzeigenfinanziert, aber die überwiegende Zahl der 140 Fachzeitschriften der breit aufgestellten Thieme-Gruppe bauen auf Abonnenten und bilden somit einen Schutzwall gegen die grassierende Anzeigenschwindsucht in der API-Gattung.


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med. Fachpresse: „Praxis-Depesche“ & Co wollen „ganz nah an die Leser“ ran

Mit der Oktober-Ausgabe der „Praxis-Depesche" präsentiert der GFI-Verlag seinen Lesern ein neues Erscheinungsbild. Die vier Titel: „Praxis-Depesche", „Apotheken-Depesche", „Neuro-Depesche" und „Gyn-Depesche" wollen durch den Relaunch „ganz nah am Leser" operieren. Wie Geschäftsfüher Hans Spude erläuterte, setzt die Redaktion und der Verlag vor allem mit dem verstärkten Einsatz von Bildern der alten Erfahrung gerecht werden: „Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte."


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med. Fachpresse: Geht die „ÄP“ den richtigen Weg?

Das gab es in der Nachkriegsgeschichte der ärztlichen Fachpresse noch nicht: Die Traditionszeitschrift „Ärztliche Praxis", die vom Münchener Verlag Reed Business Information (RBI) im 60. Erscheinungsjahr herausgegeben wird, hat die Redaktion in die Hände des Kölner Biermann-Verlages gelegt. Die fünfköpfige Redaktions- und Layout-Mannschaft wurde aufgelöst. Der bisherige Chefredakteur Andreas Borchert bleibt aber im Amt und steuert von München aus. Die gesamte verlegerische und herausgeberische Verantwortung verbleibt beim Verlag RBI.


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