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"Viagra"/Sildenafil-Patent ausgelaufen

Am 22. Juni 2013 endete der Patentschutz für den rezeptpflichtigen Wirkstoff Sildenafil, der vom Hersteller Pfizer unter dem Markennamen "Viagra" vermarktet wird. Generikaunternehmen hatten sich lange auf diesen Tag vorbereitet und sind nicht nur mit Sildenafil-Produkten, sondern auch mit Informationsangeboten für Patienten auf den Markt gekommen.

So hat beispielsweise Hexal das neue Informationsportal www.fuer-uns-maenner.de gestartet. Die Website will typische Fragen wie "Wie entstehen eigentlich Erektionsstörungen?" oder "Was genau sind die Ursachen und welche
Risikofaktoren spielen eine Rolle?" beantworten. Und natürlich vor allem: Was kann "Mann" gegen eine erektile Dysfunktion tun? Die Website gibt einen Überblick über die verschiedenen Therapieoptionen und erläutert unter anderem, welche Wirkstoffe in Deutschland zugelassen sind und wie die einzelnen Medikamente genau wirken.

Weitere Themen sind Arzneimittelsicherheit, die Risiken von Arzneimittelfälschungen, ein Selbsttest als Vorbereitung auf das Arztgespräch und die Frage, wie Betroffene am besten - inbesondere mit der Partnerin oder dem Partner - über ihre Erektionsprobleme sprechen können.

Auch ratiopharm/Teva hat unter der URL www.auch-da-gibts-was-von-ratiopharm.de eine Patientenwebsite gestartet. Patienten und Interessierte finden hier Hintergrundinformationen über die Erektile Dysfunktion sowie Hilfestellungen und Tipps, wie sie damit im Alltag umgehen können. Als besonderer Service werden die Gebrauchsinformationen in türki-scher, russischer, arabischer, kroatischer und serbischer Sprache zum Download angeboten.

Ein weiteres Informationsangebot für Betroffene - Schätzungen zufolge sind das allein in Deutschland etwa vier bis sechs Millionen Männer - stammt von Zentiva, der Generikasparte von Sanofi.  Die neue Website www.potenzratgeber.info erklärt, was Potenzstörungen sind und wie sie entstehen können, den die Auslöser sind vielfältig: Sie reichen von körperlichen Ursachen wie Durchblutungsstörungen, Diabetes oder Hormonstörungen bis zu seelischen Belastungen, Stress und Leistungsdruck.

Einen Schwerpunkt auf der Seite bildet auch die tatsache, dass die Erektile Dysfunktion nach wioe vor ein Tabuthema ist, und nicht nur den Betroffenen, sondern auch seine Partnerin (oder seinen Partner) gleichermaßen belastet. Denn während das Problem am Selbstbewusstsein der Betroffenen nagt, bezieht die Partnerin die Probleme oft auf sich und ihre eigene Attraktivität. Offene Gespräche sind daher wichtig, und Tipps, um miteinander zu sprechen, finden Interessierte auf der neuen Homepage. Zudem gibt es Ratschläge, wie man durch eigenes Verhalten die Potenz steigern kann.

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Editorial 07/2014

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