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Die Krux liegt wie so oft im Detail

Bei zwei fast zeitgleich in Berlin stattfindenden Veranstaltungen - erstens einer AOK-Pressekonferenz zum Thema "Gefährdet das AMNOG die Arzneimittelrabattverträge" und zweitens dem 8. Progenerika-"Dialog am Mittag" - passierte etwas, was in der Gesundheitspolitik beileibe nicht oft vorkommt: Kassen und generische Pharmaindustrie lagen in ihrer Beurteilung des vorliegenden Entwurfs zum "Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz" gar nicht so weit voneinander entfernt. Da Rabattverträge an sich aus der Diskussion sind, weil sie im Prinzip nur fest zementiert werden, ging es vor allem um die Ausgestaltung von vier - durchaus wichtigen - Detailfragen. Hier sind vor allem die Indikationsgleichheit und die Mehrkostenregelung zu nennen, wobei die Anwendung des Wettbewerbs- und Kartellrechts die Kassen in Rage versetzt, die im letzteren fast ein "Aus" für das gesamte selektive Vertragssystem sehen.
Die Krux liegt wie so oft im Detail

Wolfgang Zöller

Ausgabe 10 / 2010

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