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Editorial

Geschichten erzählen

>> Bewegte Bilder sind allgegenwärtig, seit es das Internet und die entsprechenden Endgeräte wie Smartphones und Tablets möglich machen, diese überall und jederzeit in guter Qualität abzurufen. Neben den unterhaltenden oder emotionalen Inhalten, die unverzichtbar sind, um Menschen anzusprechen, eröffnen Bewegtbilder aber noch eine weitere Möglichkeit, die gerade Themen rund um Gesundheit, Krankheit und Therapie zugute kommt: In Form von Videos lassen sich komplexe Vorgänge und Zusammenhänge viel besser und viel einprägsamer erklären als in anderen Formen der Informationsvermittlung. Bewegtbilder müssten vom Gehirn nicht erst übersetzt werden – sie blieben „unvergesslich, weil sie auf den Punkt informieren, unterhalten, vielleicht sogar tief berühren“, so Dr. Gordon Lueckel (mmp moving media production). Das A und O jedes Videos sei ein gutes Storytelling, legt Matthias Steffen von der Agentur Fuse den Kunden aus der Healthcare-Industrie nahe, denn: „Aus Marketingbotschaften werden im Film Geschichten, die sich in den Köpfen der Zuseher verankern. So sehr, dass die Rezipienten sich in die Geschichte, die eine Marke erzählt, eingebunden fühlen.“

Um visuelle Kommunikation geht es auch im Interview mit Jacqueline Bourke von Getty Images. Getty hat in einer Studie untersucht, wie sich die Erwartungen und Kommunikation der Konsumenten auf ihre Beziehung zu Pharmaunternehmen und Gesundheitsdienstleistern auswirkt. Auch hier die Erkenntnis: Die Menschen wollen eine authentische visuelle Kommunikation, die zeigt, wie sich Healthcare-Unternehmen mit ihren Services und Produkten in das Leben der Menschen einfügen. Und auch hier sind die Emotionen ein wichtiges Thema. Fast vier von zehn deutschen Konsumenten wollen die emotionalen Vorteile sehen, die andere durch die Nutzung des Healthcare-Unternehmens erhalten. Dies könne insbesondere mittels einfühlsamen, inklusiven und visuellen Storytellings erreicht werden, so Bourke.

In unserem Special „Pharmaberater“ ziehen Vertriebsexperten nach einem Jahr Corona-Pandemie Bilanz – und wagen einen Blick in die Zukunft. Hart getroffen wurde der Außendienst im letzten März, als die Mitarbeiter quasi von einem Tag auf den anderen aus dem Autositz in den Schreibtischstuhl vor dem heimischen Computer katapultiert wurden, wie es Katrin Wenzler von Marvecs bildhaft auf den Punkt bringt. Doch die Krise hat auch gezeigt, wie anpassungsfähig und flexibel die Vertriebsspezialisten sind. Die Außendienstmitarbeiter*innen hätten ihr Repertoire erweitert und sich in vielen Fällen zu virtuosen Multikanal-Managern weiterentwickelt, sagt beispielsweise Carlos Quevedo von IQVIA Commercial. Daher wird auch nach der Pandemie eine stärkere Nutzung von digitalen Kommunikationswegen erhalten bleiben, darin sind sich alle einig. Genauso einig sind sie sich aber auch in einem anderen Punkt: Auch nach der Pandemie wird das persönliche Gespräch mit dem Arzt die zentrale Säule der Kommunikation bleiben. <<

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre,

Ihr
Wolfgang Dame

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Editorial 04/2021

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