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Editorial

09.06.2016 11:30
Viele Gewinner

>> Schon zum 23. Mal hat Gerhard A. Pfeffer sein PR-Agenturranking veröffentlicht, wobei sich vor allem zeigt, welch wichtiges Feld die Gesundheitskommunikation auch 2018 wieder war: Erneut ist das Branchenkompetenzfeld Gesundheit/Medizin/Pharma mit 88 Millionen Euro das umsatzstärkste (2017: 77,9 Mio. Euro). Entsprechend ist auch wenig überraschend, dass die von uns befragten Agenturvertreter sehr zufrieden auf das Jahr 2018 zurückblicken – die meisten sprechen von „Wachstum“ und einem „sehr erfolgreichen Jahr“. Und diejenigen, die das nicht tun, sind keineswegs geknickt, sondern führen als Gründe interne Umstrukturierungs- und Change-Prozesse an – blicken deshalb aber auch schon optimistisch auf das laufende und die kommenden Jahre.
Weitgehende Übereinstimmung besteht auch darin, dass die Klaviatur der PR-Maßnahmen breiter wird. Klassische PR müsse sich zwar nicht neu erfinden, aber weiterentwickeln, und grundsätzlich gelte, dass man schon seit längerem eine deutlich größere Flexibilität an den Tag legen müsse – thematisch, die Kommunikationskanäle betreffend sowie auch was die Formen der Zusammenarbeit, die von den Kunden gewünscht werden, angeht. Dies wie auch das Wachstum bedeuten aber, dass auch die PR-Agenturen immer entschlossener in den War for Talents ziehen müssen und Employer Branding unverzichtbar geworden ist.

Fast 300 Einreichungen hatten die vier Comprix-Jurys in diesem Jahr zu bewerten, alleine rekordverdächtige über 100 im Wettbewerbsbereich „Rx“. Ein deutliches Minus bei den Einreichungen gab es dagegen in den Bereichen „OTC“ und „Digitale Medien“ – gerade in letzterem Bereich ist das für mich persönlich schon überraschend, da ohne „digital“ in der Kommunikation ja nichts mehr geht. Genau darin könnte aber auch der Grund liegen, so eine der möglichen Erklärungen aus der Fachjury: Digitale Arbeiten würden zunehmend im Rahmen von integrierten oder Multichannel-Kampagnen eingereicht, was zu einem Rückgang in den enger gefassten Kategorien führe. Andere Erklärungen lauten, die Kunden seien immer zurückhaltender damit, bestimmte Projekte bei Awards einzureichen, weil sie sich nicht in die Karten schauen lassen wollten, oder es habe sich mittlerweile herumgesprochen, dass Comprix-Einreichungen höchsten Ansprüchen genügen müssten, so dass – anders als in früheren Zeiten – eher durchschnittliche Arbeiten erst gar nicht mehr eingereicht würden. Vor dem Hintergrund, dass inzwischen jede Kampagne auch digitale Kanäle bespielt, stellt sich dem Beirat mittelfristig sicherlich die Frage, ob ein eigener Digital-Bereich beim Comprix noch sinnvoll ist, oder ob es nicht besser wäre, die anderen Bereiche durch digitale Wettbewerbskategorien zu ergänzen.
Ach ja, von den rund 300 Einreichungen wurden 41 am 24. Mai im Berliner „Tipi am Kanzleramt“ mit den begehrten Comprix-Awards ausgezeichnet. Besonders erfolgreich war in diesem Jahr das Team von Schmittgall Health, das nicht nur neun Mal Gold mit nach Stuttgart nehmen konnte, sondern damit auch seinen Vorsprung im Comprix-Ranking deutlich ausbauen konnte. <<

Eine interessante Lektüre wünscht

Ihr
Wolfgang Dame

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Editorial 06/2019

Viele Gewinner

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