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Editorial

09.06.2016 11:30
Quicklebendig

>> Äußerst vital zeigt sich der Comprix auch in seiner 29. Ausgabe wieder – und das trotz erschwerter Bedingungen nach eineinhalb Jahren Corona-Pandemie. Die Zahl der Einreichungen liegt nur knapp unter der des Vorjahres, und besonders gefreut hat sich der Comprix-Beirat darüber, dass die Zahl der Einreicher nie größer war als in diesem Jahr. Besonders lebendig ist der Wettbewerbsbereich „Digitale Medien“, der – sicherlich auch coronabedingt – rund 50 Prozent mehr Einreichungen als im vergangenen Jahr verbuchen konnte und so die Rückgänge in den anderen Bereichen, deren Ursachen vermutlich ebenfalls mindestens zum Teil in der Pandemie zu finden sind, fast komplett ausgleichen konnte. Lebendiger als im vergangenen Jahr wird auch die Preisverleihung, die zwar erneut im Wesentlichen als Comprix Medial stattfindet, doch immerhin die Mitglieder der drei Jurys können an der Veranstaltung teilnehmen und für Stimmung im Alten Wartesaal in Köln sorgen.
Allerdings sei der aktuelle Jahrgang qualitativ nicht ganz so gut wie die vergangenen – so jedenfalls die Meinung der Mehrheit der Jury-Mitglieder, die sich gegenüber „Pharma Relations“ geäußert haben. Winfried Krenz, der Präsident der Rx-Jury bringt es gut auf den Punkt, indem er sagt, „dieses Virus“ spiele eine wichtige Rolle für das kreative Arbeiten. Denn kreative Prozesse lebten und profitierten vom direkten Miteinander, und dieses sei im Homeoffice ohne den direkten Austausch nur sehr bedingt herzustellen. „Kreativität braucht die Aura des Situativen“, so Winfried Krenz.

Ebenfalls sehr lebendig ist nach wie vor die ärztliche Fachzeitschrift, wie die aktuelle Untersuchung der Arbeitsgemeinschaft LA-MED erneut – in diesem Fall für die Zielgruppe der API – belegt. Denn die Fachzeitschrift ist noch immer das meist genutzte berufliche Informationsmedium der niedergelassenenen Allgemeinmediziner und Internisten, auch wenn die Reichweiten der 12 untersuchten Titel seit etwa zehn Jahren rückläufig sind. Doch neben der Rolle als Top-Informationsquelle gibt es noch eine weitere gute Nachricht, welche die Vitalität der Printmedien aufzeigt: Der sogenannte „Aktivierungs-Check“ weist steigende Werte auf und unterstreicht so die „Drehscheiben-Funktion“ der Fachzeitschriften: Die Ärzt:innen – und hier insbesondere die unter 45-Jährigen – lassen sich durch die Zeitschriftenlektüre zu neuen Therapien und Angeboten für Patienten aktivieren sowie zu weiterer Recherche im Internet anregen, und auch die Teilnahme an Fortbildungen und Kongressen geht häufig auf den Impuls einer Fachzeitschrift zurück.
Aber natürlich kann es sich schon lange kein Verlag mehr leisten, auf digitale Medien zu verzichten. Im Gegenteil: Auch dieser Bereich ist extrem lebendig. Denn für die Verlage geht es darum, wie Stephan Kröck von der Medical Tribune Verlagsgesellschaft erklärt, den Leser:innen und Kund:innen ein ganzheitliches Angebot zu bieten – oder anders ausgedrückt „intelligente Media Solutions“. <<

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre,

Ihr
Wolfgang Dame

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