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Editorial

09.06.2016 11:30
Und wieder die Digitalisierung

>> Man kommt einfach nicht um sie herum, egal mit welchem Themenfeld man sich beschäftigt. Die Digitalisierung erfasst eben alle Lebens- und damit auch Wirtschaftsbereiche. So beispielsweise auch die Marktforschungsunternehmen, die sich mit Fragestellungen aus dem Bereich Healthcare beschäftigen. Wie in anderen Branchen gilt auch hier: „Wer den Sturm der Veränderungen in der Branche nicht annimmt und effiziente Lösungen bietet, wird in wenigen Jahren nicht mehr am Markt teilnehmen“, stellt beispielsweise Dr. Uwe Lebok von K&A BrandResearch fest. Er wie auch die anderen von uns befragten Marktforscher sehen in der Digitalisierung zwar eine Herausforderung, glauben aber nicht, dass sie durch Big Data und deren algorithmusgetriebene Interpretation überflüssig werden. „Wer die berechtigten Erwartungen unserer Auftraggeber erfüllen will, muss sich weiterentwickeln. Der Marktforscher der Zukunft braucht die Fähigkeit, unterschiedlichste Daten zu kuratieren und so aufzubereiten, dass die Erkenntnisse aktionabel und adressierbar sind“, formuliert es Udo Jellesen von Interrogare.

Auch im Pharmavertrieb spielt die Digitalisierung eine immer wichtigere Rolle. Die Dienstleister in diesem Bereich nehmen diese Entwicklung vor allem positiv wahr, indem sie betonen, dass sich daraus neue Chancen für sie ergeben können. Die wichtigste Frage in diesem Zusammenhang, an deren Beantwortung wohl alle arbeiten, besteht darin, wie sich der reale Außendienstbesuch effektiv und effizient in eine Multichannel-Strategie einbetten lässt, die eben nicht ausschließlich, aber doch zu einem erheblichen Teil auf der Nutzung digitaler Kanäle beruht.

Einen runden Geburtstag feiert man in Stuttgart: Schmittgall Health, die frühere Schmittgall Werbeagentur, wird 40 Jahre alt. Dass sich eine der kreativsten – gemessen an Comprix-Awards sogar die mit Abstand kreativste – deutsche Healthcare-Agentur seit vergangenem Jahr nicht mehr Werbeagentur nennt, hat auch mit der Digitalisierung zu tun. Denn Kreativität, so sind die Verantwortlichen der Agentur überzeugt, spiegelt sich heute nicht mehr nur in originellen Anzeigenmotiven und TV-Spots wider, sondern genauso in der Beratung der Kunden, in der Entwicklung besonderer Strategien und Taktiken oder auch in der Art und Weise, wie man die zur Verfügung stehenden (digitalen) Kommunikationskanäle bespielt. Mit diesem Verständnis von moderner Kommunikationsarbeit ist Schmittgall Health eben keine Werbeagentur mehr, sondern die Stuttgarter wollen erster Ansprechpartner in allen Zukunftsfragen der Healthcare-Kommunikation sein. <<

Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen

Ihr
Wolfgang Dame

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Editorial 08/2018

Und wieder die
Digitalisierung

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