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Editorial

Unspektakulär ...

>> ... aber dennoch – oder besser gesagt: gerade deswegen – erfreulich. So bringt Lothar Kuntz vom Springer Medizin Verlag die Ergebnisse der aktuellen Facharztstudie der Arbeitsgemeinschaft LA-MED sinngemäß auf den Punkt. Und seine Kollegen aus den anderen Verlagen, die sich mit ihren Medien dem Urteil der deutschen Fachärzte gestellt haben, könnten sich dem wohl anschließen. Denn die gedruckte Fachzeitschrift ist trotz aller digitaler Angebote nach wie vor mit großem Abstand die wichtigste berufliche Informationsquelle für die Ärzte. Es gibt so gut wie keinen, der medizinische Fachzeitschriften nicht zumindest gelegentlich nutzt, fast drei Viertel sagten sogar, sie würden sie intensiv nutzen. Das Internet wird dagegen nur von einem guten Drittel beruflich intensiv genutzt.

Natürlich geht die Digitalisierung nicht ganz spurlos an den Printmedien vorbei. Wie auch schon in den letzten LA-MED-Studien zu beobachten, haben die Fachzeitschriften insgesamt und über alle Fachgebiete an Reichweite verloren, aber eben nur sehr leicht. Die Disruption lässt in diesem Markt also weiter auf sich warten. „Ärzte verlangen Informationstiefe und sind gleichzeitig in der Lage, sich auf eine längere Nutzungsdauer mit einem Medium einzulassen. Optimale Voraussetzungen also für klassische medizinische Fachzeitschriften“, begründet LA-MED-Vorstandssprecher Oliver Fock die ärztliche Vorliebe für Gedrucktes.

Über die veränderte Rolle des Arztes der Zukunft in einer weitgehend digitalisierten Welt sprachen wir mit Dr. Tobias Gantner von den HealthCare Futurists. Gantner ist davon überzeugt, dass die Digitalisierung den Arzt nicht überflüssig macht – ganz im Gegenteil: Er ist sich sicher, dass Ärzte künftig wieder mehr Zeit für echte Zuwendung haben werden, und die sei ein ganz entscheidender Bestandteil jeder Therapie.

Nach 20 Jahren in unterschiedlichen Agenturen hat Karin Reichl unter dem Dach der Hirschen Group ihre neue Agentur health angels gestartet. Diese versteht sich nicht als reine Kommunikationsagentur, sondern will ihren Kunden ganz grundsätzlich dabei helfen, Probleme zu lösen. Das übergeordnete Ziel dabei: Einen Beitrag dazu zu leisten, dass die Menschen gesünder werden, so Reichl. „Wir unterstützen Unternehmen, die sich diesem Ziel verschrieben haben, indem wir ihnen dabei helfen, die Perspektive zu wechseln, anders zu denken und so Neues zu schaffen.“ <<

Eine interessante Lektüre wünscht

Ihr
Wolfgang Dame

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