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Editorial

Emotionales Thema

>> Alles, was mit Gesundheit zu tun hat, ist mit starken Emotionen besetzt. Das gilt bei vielen Menschen auch für die Apotheke. Das auf Shopper-Insights spezialisierte Unternehmen POSpulse hat in einer Befragung ermittelt, dass rund 46 Prozent der Befragten die „Wohlfühlapotheke“ mit individueller Gesundheitsberatung und interaktiven Erlebnissen gegenüber einer rein digitalen Apotheke bevorzugen. Dabei wird aber auch die Vor-Ort-Apotheke immer digitaler, genauso wie die Kunden, die sich häufig erstmal über digitale Kanäle informieren, bevor sie in die Apotheke gehen, um sich mit Gesundheitsprodukten zu versorgen. Die Beratung fange also schon viel früher an als einst, stellt Lars Roisch, Geschäftsführer von Stein Promotions fest, weshalb das POS Marketing ganzheitlich denken und eigentlich schon auf der Customer Journey beginnen müsse und nicht erst im Handel. Nach Roischs Überzeugung muss das Ziel der Apotheke sein, dauerhaft an der Seite des Shoppers zu sein und ihm als vertrauenswürdiger Gesundheitslotse zu dienen. „So werden aus Patienten Kunden, die regelmäßig den Weg zum Apotheker finden und nicht nur, wenn sie bereits erkrankt sind.“

Emotionen spielten auch eine wesentliche Rolle auf der 14. Kommunikationskonferenz des Bundesverbands Medizintechnologie (BVMed), in deren Zentrum Themen wie Content Marketing und Storytelling standen – und die funktionieren eben nur, wenn man auch die Gefühle der Zielgruppe anspricht.  Prof. Dr. Dieter Georg Adlmaier-Herbst machte beispielweise deutlich, dass die Medizintechnikhersteller in ihrer Kommunikation viel stärker als bisher auf einen Storytelling-Ansatz setzen müssten. Denn Geschichten blieben nun mal besser haften und könnten neue Kundenerlebnisse schaffen. Wobei die Verbreitung über digitale Medien zusätzliche Vorteile biete, denn sie erlauben es, mit den Kunden in einen Dialog zu treten. Daneben machen die digitalen Medien interessante Geschichten ganz leicht teilbar, wodurch es möglich wird, schnell eine große Reichweite zu erzielen – wenn die Inhalte gut sind.

Wie man echte Heldengeschichten erzählt, demonstriert der BVMed erneut mit seiner Imagekampagne „Körperstolz – Jeder Mensch ist einzigartig“. Und da die Kampagne seit etwa einem Jahr verstärkt über digitale, insbesondere soziale Medien gespielt wird, kann Kommunikationsleiter Manfred Beeres auch zeigen, was es braucht, damit sich derartige Inhalte über die sozialen Netzwerke verbreiten: „eine gute kreative Leitidee, authentische und emotionale Inhalte und gute Bewegtbilder“. <<

Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen

Ihr
Wolfgang Dame

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Editorial 07/2018

Emotionales Thema

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