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Editorial

Die Digitalisierung macht‘s möglich

>> Unglaublich vielfältig sind die Auswirkungen der Digitalisierung, gerade auch was die Zusammenarbeit von Agenturen mit ihren Kunden angeht sowie die Möglichkeiten betreffend, die man heute bei der Ansprache seiner Zielgruppen hat. Die Agenturen – jedenfalls jene, die sich als Digitalagenturen verstehen – nehmen für sich in Anspruch, „immer schon“ agil und flexibel zu arbeiten, neu ist aber wohl, dass sich die häufig als „konservativ“ geltende Healthcare-Industrie immer mehr damit anfreundet, dass Digitalisierung eben nicht nur bedeutet, dass das Bespielen digtaler Kanäle unverzichtbar ist und dass sie darüber hinaus tolle Möglichkeiten bietet, mittels Daten Erkenntnisse über die Zielgruppen zu gewinnen, sondern dass mit der Digitalsierung eine ganz neue Art des Denkens und Arbeitens einhergeht.

„Die Art und Weise, wo, mit wem und wie man (zusammen-)arbeitet, hat sich durch die Digitalisierung fundamental verändert“, stellt beispielsweise Georgios Manolidis von der Ludwigshafener Digitalagentur cyperfection fest. So scheint beispielsweise das klassische Briefing immer mehr durch Workshop-Modelle abgelöst zu werden, in denen Kunde und Agentur gemeinsam die Grundlagen erarbeiten, auf deren Basis dann neue Kampagnen entwickelt werden. Und es geht noch einen Schritt weiter: Denn die Agenturen setzen mittlerweile oft Projektmanagment-Tools ein, in die immer häufiger auch die Kunden eingebunden sind mit der Folge, dass sie jederzeit einen Überlick haben, was die Agentur gerade tut und Diskussionsbedarf anders als früher nicht erst mit Verzögerung, sondern quasi in Echtzeit erkannt werden kann. Alles wird nachvollziehbarer und transparenter.

Was mit dieser Enwicklung einhergeht, ist ein Wandel in der Art, wie die Kunden aus der Industrie die Agenturen sehen und damit natürlich auch im Selbstverständnis der Agenturen. Vor wenigen Jahren noch war der Begriff „Dienstleister“ mehr oder weniger ein Synonym für das Wort „Agentur“, heute ist zunehmend vom „Sparringspartner“ oder „Berater auf Augenhöhe“ die Rede. Die Agenturen werden deutlich früher in Entscheidungsprozesse eingebunden, was auch damit zusammenhängt, dass aus der Industrie immer öfter Anfragen kommen, in denen es um Innovationen oder innovative Produkte geht, wie Sascha Keys von Territory Healthcare berichtet.

Nicht zuletzt macht die Digitalisierung aber auch „New Work“ möglich – Organisationsstrukturen und Arbeitsabläufe ändern sich radikal, was ohne die neuen technischen Tools nicht denkbar wäre. cyperfection bietet seinen Mitarbeitern beispielweise neuerdings die Möglichkeit, in einem „Pop-Up-Office“ auf Lanzarote arbeitend zu überwintern. Ich glaube, ich sollte meinen Chef mal fragen, was er  New-Work-mäßig so plant ... <<

Eine interessante Lektüre wünscht

Ihr
Wolfgang Dame

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Editorial 05/2019

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