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Vorurteile abbauen

31.12.2020 00:00
Früh genug geordert? Ausreichend bestellt? Das Thema Corona-Impfstoffbeschaffung beschäftigt die Republik, geht aber noch zu selten unter die Haut. Da heißt es Geduld zu haben, doch: Wollen die Deutschen sich überhaupt gegen SARS-Cov-2 impfen lassen? Die Ergebnisse einer internationalen YouGov-Omnibus-Umfrage vom 7. bis 20. Dezember 2020 ergibt ein sehr heterogenes Bild. Genauso wie die Frage nach dem Vertrauen in die Pharmaindustrie, die das Marktforschungs- und Beratungsinstitut ebenfalls in diesem Rahmen gestellt hat.

>> Im Dezember 2020 ging es in vielen Ländern mit der Covid-19-Impfung los. Die Umfrage von YouGov im selben Monat hat ergeben, dass 59 Prozent der Deutschen sich gegen das Coronavirus impfen lassen oder erst einmal abwarten wollen, ob die Impfung sicher ist. Im internationalen Vergleich ist die Impfbereitschaft der Deutschen den Ergebnissen zufolge damit eher gering, womit sie sich europaweit betrachtet jedoch in guter Gesellschaft befinden, denn mit Ausnahme von UK und Dänemark zeigen sich die Europäer in Sachen Impfbereitschaft kritisch. Im Vereinigten Königreich sind die Bürger mit 79 Prozent am aufgeschlossensten für die Impfung. Möglicherweise das Resultat des dort sehr heftig wütenden Pandemiegeschehens. Indien und Dänemark verzeichnen einen Wert von jeweils 75 Prozent.

Die größte Skepsis herrscht in Polen, Frankreich und den USA

Am wenigsten offen für die Corona-Impfung waren im Dezember die Polen (49 Prozent) sowie die US-Amerikaner und die Franzosen (jeweils 57 Prozent). Im Rahmen der Umfrage wurden ca. 19.000 Menschen in 17 Ländern und Regionen interviewt. Die Ergebnisse sind laut YouGov repräsentativ für die jeweiligen Bevölkerungen ab 18 Jahren.

Das Unternehmen hat den Teilnehmern auch die Frage nach ihrem Vertrauen in die Pharmaindustrie gestellt. Ergebnis: Auch hier fallen die wenig impfbereiten Nationen mit geringen Prozentzahlen auf. Die Inder hingegen vertrauen Unternehmen, die Forschung, Entwicklung und Herstellung im Bereich Medikamente und medizinisches Zubehör betreiben am meisten (81 Prozent). Es folgen Mexiko mit 77 Prozent und Indonesien mit 76 Prozent. Polen verzeichnet 47 und die USA 45 Prozent. Am seltensten vertrauen Franzosen der weltweiten Pharmaindustrie (39 Prozent). Frankreich war damit im Dezember 2020 das einzige der untersuchten Länder, in dem das Misstrauen in die weltweite Pharmaindustrie höher als das Vertrauen war.

In Deutschland lag das Vertrauen bei 62 Prozent, was einen Platz im hinteren Mittelfeld der befragten Nationen bedeutet. Sicherheit und Wirksamkeit sind für die Deutschen wichtige Parameter. Wie können Unternehmen – und auch die Politik die Menschen hier am besten überzeugen? „Damit Unternehmen Vertrauen gewinnen, müssen sie vertrauenswürdig handeln, offen und transparent kommunizieren, wenn sie Vorurteile abbauen wollen“, erklärt Anne‑Kathrin Sonnenberg, PR Managerin bei YouGov. <<

Ausgabe 02 / 2021

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