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Editorial

Wachsender Markt

>> Der Markt für medizinisch-wissenschaftliche Fortbildungen wächst. Das liegt zum einen daran, dass Ärzte Fortbildungspunkte sammeln müssen, zum anderen aber auch daran, dass es auf Seiten der Industrie, beispielsweise in der Onkologie, neue Zulassungen und neue Therapieansätze gibt. In der Regel bestehen die Fortbildungsangebote aus einer Kombination von Präsenzveranstaltung und digitalen Tools. Denn Präsenzveranstaltungen befriedigen den Wunsch der Ärzte, die Möglichkeit zu haben, sich mit ihren Kollegen auszutauschen, auf der anderen Seite gibt es im Digitalen viele neue Methoden, die die Wissensvermittlung noch effektiver machen können – und zudem sind sie meist auch kostengünstiger.

Ärzten Fortbildungsangebote zu machen, erfüllt aus Sicht der Industrie mehrere Zwecke: Sie kann in ihrem Rahmen über neue Produkte informieren – dann kann sie an die Teilnehmer zwar meist keine CME-Punkte vergeben, was aber kein Problem sein muss. „Die Themen und die Referenten sind entscheidende Erfolgsfaktoren für gut gefüllte Vortragssäle, auch ohne Produktneutralität“, sagt beispielsweise Sarah Huch von Healthcare Convention. Den werblichen Charakter sollte man hier aber wohl nicht übertreiben, wenn man von den Ärzten langfristig als Fortbildungspartner anerkannt werden möchte. Doch auch von komplett produktneutralen Angeboten können Arzneimittelhersteller durchaus profitieren: Petra Fritsch von medpublico sagt, Pharmaunternehmen verstünden sich als glaubwürdiger Partner von Ärzten. Ihr Ziel sei also, Vertrauen aufzubauen und zu stärken. „Neben der Einhaltung von Kodizes und Transparenzerklärungen sind qualitativ hochwertige und neutrale Fortbildungsmaßnahmen sowie zuverlässige Informationsquellen existenziell für die Glaubwürdigkeit des Unternehmens.“

In unserem Special „Digital Health“ gibt es in diesem Monat zwei thematische Schwerpunkte: Zum einen geht es um den Umgang mit Big Data im Gesundheitswesen. Frank Neumann von der Datatree AG, die ein Gutachten dazu vorgelegt hat, stellt sich in diesem Zusammenhang vor allem eine Frage: „Kriegen wir einen gesellschaftlichen Konsens hin, der sich auf die gesamte Digitalisierung des Gesundheitswesens bezieht?“

Den anderen Schwerpunkt bildet das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger und des Risikokapitalgebers Asgard fordert beispielsweise eine europäische Strategie, um beim „KI-Wettrüsten“ nicht abgehängt zu werden. Und Rechtsanwalt Dr. Roland Wiring beschäftigt sich mit den rechtlichen Implikationen der Künstlichen Intelligenz. Es geht um Fragen wie: Ist die Software ein Medizinprodukt? Werden Verträge automatisch geschlossen? Und wer haftet, wenn die App falsch liegt? Bei der Beantwortung solcher Fragen betrete man sehr häufig juristisches Neuland, so Wiring. <<

Eine interessante Lektüre wünscht

Ihr
Wolfgang Dame

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Editorial 11/2018

Wachsender Markt

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Patient Engagement 20.11.2018 09:00 - 17:00 — Köln
Pharma Digital & Social Media Manager 21.11.2018 - 22.11.2018 — Frankfurt
Verträge mit Krankenkassen 2019 22.11.2018 - 23.11.2018 — Hamburg
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Value Added Medicines 22.11.2018 09:00 - 17:00 — Düsseldorf
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