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Editorial

Herausfordernd

>> Knapp drei Jahre ist es her, dass Cannabis zur medizinischen Verwendung in Deutschland zugelassen worden ist – da war es an der Zeit, mal zu schauen, was sich seitdem in diesem besonderen Markt getan hat. „Besonders“ ist er schon alleine deshalb, weil es beispielsweise keine wissenschaftlich nachgewiesene Evidenz der Wirksamkeit gibt – was der langen Zeit der Prohibition geschuldet ist. Dennoch gibt es, wie sich innerhalb kurzer Zeit in den sozialen Netzwerken feststellen lässt, Tausende von Patienten mit unterschiedlichsten Erkrankungen, die auf die positive Wirkung des Arzneimittels Cannabis schwören. Gleichzeitig bietet dieser Markt ein weites Feld für die Fachkommunikation, insbesondere mit Ärzten. Denn eine Mehrheit der Ärzte verhält sich nach wie vor abwartend oder ablehnend, wenn es um die Verschreibung von Medizinalcannabis geht. Und selbst die Mediziner, die einer Verordnung grundsätzlich positiv gegenüberstehen, sind sich der Tatsache bewusst, dass sie nach wie vor einen großen Aufklärungsbedarf haben. Denn das Themea ist komplex – angefangen beim Wirkstoff und der Wirkweise über die in Frage kommende Indikationen bis hin zum administrativen Umgang mit diesem Betäubungsmittel. Und es kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu: Das Thema Cannabis ist nach wie vor sehr emotional besetzt – Stichwort „Kiffer-Image“ –, weshalb es bei der Ansprache vieler potenzieller Verordner zunächst einmal darum gehen muss, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass diese Produkte überhaupt eine ernst zu nehmende therapeutische Option sein können. Ein spannendes Thema, mit dem wir uns sicherlich nicht zum letzten mal beschäftigt haben ...

Im MedTech-Special berichten wir über die aktuellen Positionen des Bundesverbands Medizintechnologie. Unter anderem hat der Verband zum Jahreswechsel angeregt, im Jahr 2020 einen neuen „MedTech-Dialog“ mit den Regierungsressorts Gesundheit, Wirtschaft und Forschung zu starten. Denn der im Koalitionsvertrag vorgesehene „Strategieprozess Medizintechnik“ stockt aus Sicht des BVMed nach wie vor. Zwei weitere große Herausforderungen für die Mitgliedsunternehmen sind aus Verbandssicht weiterhin die Umsetzung der europäischen Medizinprodukteverordnung sowie das Thema digitale Medizinprodukte.

Herausfordernd war für Omron Medizintechnik die aktuelle Kampagne für ein Inhalationsgerät, das für die Anwendung bei Kindern besonders gut geeignet ist. Eine Herausforderung war sie deshalb, weil sich das Unternehmen erstmals mit einer Kampagne direkt an Endverbraucher wendete. Die Kooperation mit der Online-Community „Echte Mamas“ erleichterte die ersten Schritte in diese Richtung. <<

Eine interessante Lektüre wünscht

Ihr
Wolfgang Dame

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