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06.02.2012 12:40
Report Freie Bahn für Bio-Nachahmer
Der Anteil der Arzneimittelausgaben für Biopharmazeutika beträgt derzeit 13 Prozent. Bis 2020 soll er laut einer Studie des IGES-Instituts auf 21 Prozent steigen - von vier auf zehn Milliarden Euro. Das bedeutet, dass dem Segment Biosimilars in den kommenden Jahren eine entscheidende Rolle im Pharmamarkt zukommt. Schließlich werden viele Patente in der nächsten Zeit ablaufen, und die Biosimilars sind eine willkommene Alternative zu den Erstanbieterprodukten. Mit ihnen lässt sich viel Geld sparen: bis zum Jahr 2020 circa acht Milliarden Euro, ab 2017 eine Milliarde Euro pro Jahr, so die weitere IGES-Schätzung. Angesichts dieser Zahlen stellt sich nur noch die Frage, ob und wie sich die Pharmafirmen auf Biosimilars eingestellt haben und welche Marketing-Methoden sich dafür eignen.
Report Medizin nach Maß
„Zeig‘ mir Deine Biomarker und ich sage Dir, welche Medizin Du brauchst“, das ist das Prinzip der personalisierten Medizin. Sie ist die neue Hoffnung: für die Industrie, die Patienten und nicht zuletzt für die Payer. Ihre Brisanz wird besonders vor dem Hintergrund der Tatsache deutlich, dass durchschnittlich bei der Hälfte der Patienten die verordneten Medikamente nicht optimal wirken. Durch die Analyse von Biomarkern (s. Kasten) der Patienten soll sich das ändern. Entsprechende Vortests sollen eine „Medikamentierung nach Maß“ möglich machen und so die Erfolgschancen von Therapien vergrößern. Einige Pharmafirmen haben die personalisierte Medizin bereits zu ihrer Innovationsstrategie erklärt. Davon zeigt sich allerdings die mediale Öffentlichkeit eher wenig begeistert. Doch wie auch immer das öffentliche Urteil ausfallen mag, eines steht fest: Die personalisierte Medizin sorgt derzeit für viel Bewegung im Pharmamarkt.
Report „Das Potenzial ist riesig“
Einige Pharmafirmen, darunter Roche oder Pfizer, haben sich die personalisierte Medizin auf die Fahnen geschrieben. Dafür müssen sie Biomarker-Diagnostik betreiben - doch nicht immer ist das in eigenen Units möglich. Und genau hier kommen Dienstleister wie QIAGEN ins Spiel.
Studie Give me five!
KPMG-Studie: Mit fünf Strategien soll die Pharmabranche die Zukunft meistern
Studie Goldene Zeiten für Generika
Was für die Einen ein herber Verlust ist, ist für die Anderen die große Chance. Die Tatsache, dass demnächst die Patente für viele Blockbuster-Medikamente auslaufen, treibt die Original-Hersteller zum Umdenken, während die Generika-Produzenten mit den Hufen scharren. Dass die Patentausläufe für die Letzteren gewinnversprechend sind, bestätigt nun auch die Studie „Generic Pharmaceuticals Market – A Global Analysis“ des Marktforschungsunternehmens Frost & Sullivan. Bis zum Jahr 2017 soll durch das Auslaufen der Patente im Wert von 150 Milliarden US-Dollar der Weg zum Markteinstieg für Generika-Hersteller geebnet werden. Nicht zuletzt sollen auch die Bemühungen um Kosteneinsparungen von Regierungen und Gesundheitsdienstleistern dazu beitragen, dass der Generikamarkt weltweit aufblüht.
Report „Quelle eminenter Wertschöpfung“
Ganze 7,9 Milliarden US-Dollar hat das Private-Equity-Unternehmen Warburg Pincus bislang weltweit in Healthcare-Firmen investiert. Dr. Granata, der neue Executive-in-Residence für den Healthcare-Sektor, soll nun die Investitionen in Deutschland und Europa vorantreiben.
Report Wer rettet die Stammzellenforschung?
Die Stammzellenforschung gilt für die Experten von Frost & Sullivan als „ein äußerst dynamisches Gebiet“, in dem sich neue Trends und Forschungsansätze sehr schnell entwickeln. Mit diesem Wachstum könne aber der Markt für Forschungswerkzeuge kaum Schritt halten, so die Autoren der Studie „Strategic Analysis of the European Stem Cell Research Tools Market“ von Frost & Sullivan. Dabei komme es gerade jetzt auf eine schnelle Reaktion an. Innovative Hilfsmittel sollen, so die Experten, so schnell wie möglich entwickelt werden, um die Dynamik der Stammzellenforschung aufrechtzuerhalten. Und noch ein weiteres Hemmnis machten die Marktforscher aus: Fehlende Risikokapitalanlagen drohen die Forschung und Marktentwicklung zu bremsen.
Report „Innovationen Schritt-für-Schritt“
Merck Serono hat sich dem Ansatz der personalisierten Medizin verschrieben. Das Ziel sind maßgeschneiderte Therapien für individuelle Patientenprofile. Dr. med. Sören Hermansson, Geschäftsführer der Firma, berichtet über Erfahrungen und Zukunftsaussichten des Konzepts.
Know-how Strukturierter Markteintritt ist unabdingbar
Mit zunehmender Fokussierung auf den direkten medizinischen Mehrwert von neuen diagnostischen Markern und Markerkombinationen ändern sich Ansprache und Rollen im Marketing und Vertrieb der Diagnostikunternehmen. Adressaten sind zum einen anfordernde Ärzte dieser innovativen Biomarker (u.a. Meinungsbildner bzw. sog. Key Opinion Leader, KOL), zum anderen Einkäufer in großen Institutionen und Laborketten, deren bisherige Diagnostikstandards ersetzt werden sollen. Außerdem sind auch länderspezifische Gesundheitssysteme in ihren Besonderheiten zu berücksichtigen.
Studie Meilensteine erwartet
Erstmals fand am 2. Februar 2012 der „German Science Day – Fight Cancer!“ statt. Im historischen Rudolf-Virchow-Hörsaal des Medizinhistorischen Museums der Berliner Charité stellte die veranstaltende MC Services AG, ein u.a. auf Investor Relations spezialisiertes Münchner Unternehmen, eine europäische Vergleichsstudie vor, und deutsche Biotechnologie-Unternehmen präsentierten ihre aktuellen Forschungsaktivitäten.
Person US-Projekt mit Konsequenzen für Europa
Will man einen Blick in die Zukunft einer Branche werfen, dann schaue man zu den USA hinüber. Während hierzulande beim Thema Fälschungsschutz von Medikamenten erst noch am nationalen legislativen Rahmen gefeilt wird (s. S. 28 f.) und das entsprechende Sicherheitssystem in einem Pilotprojekt 2013 getestet werden soll, sind die USA bereits einen Schritt weiter. Bei der so genannten UDI-Initiative (Unique Device Identification) von der FDA werden alle Arzneimittelpackungen automatisch erfasst und nachverfolgt. Ken Koldan ist Vorsitzender der Initiative und zugleich New Business Development Manager bei FLEXcon, einem Dienstleister für Verpackung und Etikettierung von Arzneimitteln.
Report Support für die Biotech-Newcomer
Das Unternehmen Quintiles zählt zweifelsohne zu den Marktführern der Branche. Seit über 20 Jahren bietet die Firma auch in Deutschland Dienstleistungen für Healthcare-Kunden an: angefangen bei der Klinischen Forschung (Monitoring und Site Management) über Commercial Solutions (bis 2010 unter dem Namen Innovex) bis hin zu Beratungsdienstleistungen (Consulting Services). Das Besondere: Quintiles hat sich in der Beratung auch auf Biotech-Unternehmen spezialisiert. Peter Kurtz, Key Account Director und zuständig für Biotech-Kunden, berichtet von den bisherigen Erfahrungen.
Studie Wachstum trotz Investitionsflaute
Die deutsche Biotech-Branche ist weiterhin auf Wachstumskurs: Im Jahr 2011 konnten die Biotech-Unternehmen, die ihren Stammsitz in Deutschland haben, den Umsatz um zehn Prozent auf 1,09 Milliarden Euro Umsatz steigern. Das ist das Ergebnis des aktuellen 13. deutschen Biotechnologie-Reports der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young. Auch die Zahl der Beschäftigten soll demzufolge gestiegen sein: um vier Prozent auf gut 10.000, während die Anzahl der Unternehmen mit 397 leicht unter dem Niveau des Vorjahres (403) lag. Dieser stabile Aufwärtstrend sei „trotz deutlich verschlechterter Finanzierungszahlen zu beobachten“, so die Ernst & Young-Experten. Der Zufluss von Kapital habe sich nämlich um satte 71 Prozent - von 441 auf 130 Millionen Euro - verringert.
Report Quote per Gesetz?
Des einen Freud, des anderen Leid - dass Marktregulierung per Gesetz die Wettbewerber polarisiert, liegt wohl in der Natur von Eingriffen selbst. So gibt es auch in der (wieder-)entbrannten Debatte um eine verpflichtende Mindestverordnungsquote für Biosimilars Gegner und Befürworter. Zwar gelten deutsche Generikaunternehmen in der Entwicklung von Biosimilars weltweit als führend, jedoch klagt die Branche über Marktbeschränkungen, die einer größeren Blüte im Wege stehen sollen. Auch hat die „AMG-Novelle“ keine erwünschte Erleichterung gebracht. Nun drängt der Branchenverband ProGenerika auf Mindestverordnungsquoten für Filgrastim und Somatropin. Bisher hat die Selbstverwaltung lediglich für einen einzigen Wirkstoff - Epoetin - Mindestverordnungsquoten vereinbart. Könnte die Pflicht zur Quote den Durchbruch für Biosimilars bedeuten, und ist sie überhaupt sinnvoll?
Report Neuer Rückenwind
Bis zu 33,4 Milliarden Euro können Gesundheitssysteme in der EU bis 2020 einsparen. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher des IGES-Institutes bei der aktuellen Studie „Einsparungen für die europäischen Gesundheitssysteme durch Biosimilars“ im Auftrag der HEXAL-Schwestergesellschaft Sandoz. Kurz darauf forderte der Sandoz Deutschland-Chef Helmut Fabry Nachbesserungen bei den Rahmenbedingungen in Deutschland, um eben dieses Einsparpotenzial auszuschöpfen. Nicht zuletzt trat er für Biosimilarsquoten in allen Regionen ein. Isabell Remus, Vorstand für den Bereich Spezialprodukte bei HEXAL, nimmt Stellung zu diesem Thema und wirft auch einen Blick auf die Zukunft des Biosimilars-Segments.
Report Junges Feld mit großer Ressource
„Jeder Jeck ist anders“, heißt die rheinische Karnevalsweisheit, die im Kern auch den Ansatz der personalisierten Medizin widerspiegelt. Durch die Analyse von Biomarkern werden Aussagen über den Gesundheitszustand eines Menschen getroffen sowie zielgenaue Therapien unter Berücksichtigung seiner individuellen Merkmale entwickelt. Biomarker-Tests sind für die Pharmabranche ein noch recht junges Gebiet. „Innovations“ befragte zwei Spezialisten über Hürden und Zukunftspotenzial von Biomarker-Tests.
Report Alles Bio, oder was?
Auf Biopharmazeutika setzt die Pharmaindustrie seit einigen Jahren große Hoffnungen. Einige Firmen haben bereits entsprechende Übernahmen von Firmen oder Produkten getätigt oder in den biotechnischen Ausbau eigener Units investiert. Damit haben sie die Weichen für die Zukunft gestellt, denn zum einen werden in den kommenden Jahren viele Patente von Biopharmazeutika auslaufen – Bahn frei für Biosimilars also. Eine andere Möglichkeit, den Original-Biopharmazeutika Konkurrenz zu machen, ist die Entwicklung von Biobetters – vom Verband der Forschenden Arzneimittelhersteller (vfa) offiziell als „Biopharmazeutika der zweiten Generation“ bezeichnet. Diese Arzneimittel verfügen im Vergleich zu den Bio-Präparaten „der ersten Stunde“ über einen zusätzlichen Vorteil – entweder bei der Applikation, der Zuverlässigkeit oder Dauer der Wirkung. Dieser „kleine“ Unterschied könnte den entscheidenden Marktvorteil ausmachen – doch muss er auch unter den Zielgruppen kommuniziert werden?
Report „Es gibt noch viel zu tun!“
Die ScheBo Biotech AG verfügt über 22 Jahre Erfahrung und Know-how in der grundlegenden Forschung & Entwicklung von Technologien, die zur Produktion und Vermarktung von diagnostischen Tests zur Bestimmung von so genannten Biomarkern führen. „Innovations“ sprach mit dem Vorstand des Unternehmens über innovative Diagnostik-Technologien und deren Vermarktung.
Report Medikamente von morgen
Im Wesentlichen ist doch mit Medikamenten alles erreicht, was zu erreichen ist – so lautet der Einwand, den der vfa häufig zu hören bekommt. Dass dem nicht so ist, machte der Vorsitzende des Verbandes Dr. Hagen Pfundner auf einer Pressekonferenz deutlich. Es werde dabei meist vergessen, so der Verbandschef, dass auch heute noch zwei Drittel aller Erkrankungen nicht ausreichend behandelt werden können. Bis 2017 haben 324 Projekte der vfa-Mitgliedsunternehmen die Chance, zugelassen zu werden. „Wir können und wollen uns mit dem Erreichten nicht zufrieden geben“, kündigte Pfundner an. Es werde bereits heute und auch weiterhin an noch ungelösten Fragestellungen gearbeitet, allen voran, an neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer.
Report Ein Mal Aspirin und ein Genprofil, bitte!
21.000 Gene hat der Mensch. Sie legen nicht nur die Augenfarbe fest, sie geben auch Aufschluss darüber, ob eine Mutation zu einer Erkrankung führen oder ein bestimmtes Medikament anschlagen wird. Diesen Mechanismus haben Pharmaunternehmen längst erkannt und in ihre Geschäftsstrategie integriert. Folge sind Liaisonen mit DNA-Spezialisten, die Tests zur Wirksamkeit bestimmter Medikamente entwickeln. Diese Tests gibt es nun in der Apotheke.
Report „Patienten zum Arztbesuch motivieren“
Über das erweiterte Diagnostik-Portfolio von STADA und die Besonderheiten in der entsprechenden Produkt-Kommunikation sprach „Pharma Relations“ mit dem Geschäftsführer von STADA Medical und Verantwortlichen für die Produktlinie Lothar Guske. Der Experte betrachtet die Apotheken-Selbsttests als Ergänzung zur ärztlichen Dienstleistung, und auch bei den DNA-Labortests bleibt seiner Aussage nach der Arzt ein sehr wichtiger Ansprechpartner.
Report Minimum ist genug!
Sie sind jung, sie sind cool, und sie sind anders. Die Geschäftsführer von Help Remedies könnten auch Rockstars sein. Sind sie aber nicht, sie sind Pharmaunternehmer der neuen Generation, die mit einem zwinkernden Auge vorangehen. Ihr Motto: „Weniger ist mehr.“ Help Remedies bietet OTC-Medikamente gegen Schnupfen oder Kopfschmerzen an. Das Besondere: Sie beinhalten nur einen Wirkstoff und keine weiteren Zusätze wie beispielsweise Farbstoffe. Sowohl das Design der Produkte und der Website, als auch das Auftreten der beiden Gründer und Geschäftsführer brechen mit dem traditionellen Pharma-Image und Wissenschaftsethos. Die Beiden versuchen erst gar nicht, solide oder seriös zu wirken, sie bewegen sich irgendwo zwischen Kreativität, Ironie und erfrischender Lässigkeit.
Report Großer Preiskampf im Milliardenmarkt
Bei dem „Pharma Management Radar“ hat das Beratungsunternehmen Camelot Pharma-Führungskräfte nach ihrer Prognose für die Biosimilars-Sparte befragt. Biosimilars gelten demnach für die Mehrheit der Generikahersteller als einer der wichtigsten Trends der Pharmaindustrie. Auch 40 Prozent der forschenden Arzneimittelunternehmen schließen sich dieser Aussage an. Weitere Ergebnisse der Umfrage deuten auf einige Turbulenzen in der Bio-Sparte hin. Schließlich stehen die Unternehmen am Rande der „gefürchteten Patentklippe“: Bis 2020 werden neun der zehn meistverkauften biologischen Präparate ihren Patentschutz verlieren. Dies betreffe allein für die zehn erfolgreichsten Biologika jährliche Umsätze von mehr als 62 Milliarden US-Dollar, die durch Biosimilars ersetzt werden könnten, so die Camelot-Experten.
Report „Brücke zwischen Herstellern und Experten“
Das Diplomatic Council hat mit dem Global Pharma Forum eine internationale Arbeitsgruppe für die pharmazeutische Branche ins Leben gerufen. Zielgruppe des Think Tank sind neben pharmazeutischen Herstellern, ihren Zulieferern, Großhändlern und Kunden, auch Anbieter industrienaher Dienstleistungen. Die Apothekerin Regina Tischtau hat vor Kurzem den Vorsitz des Global Pharma Forum übernommen. In dieser Position hat die Chairwoman einiges vor, sie will das Global Pharma Forum neu ausrichten. Ihr wichtigstes Ziel ist die Unterstützung von internationalem Business mit qualitativ hochwertigen pharmazeutischen Produkten in allen Märkten rund um den Erdball. Tischtau will dabei eng mit anderen Fachforen aus dem Gesundheitswesen, der Logistik und dem Mittelstand zusammenarbeiten. Damit knüpft Tischtau an eines der Netzwerk-Prinzipien des Diplomatic Council an. Die Organisation ist nämlich ein globaler Think Tank zur Förderung der internationalen Völkerverständigung.
Report Aus „BRICS“ wird „TRIUMPH“
Die Überlegung der Pharmaunternehmen leuchtet ein: Wenn Patente für viele Blockbuster-Medikamente in den nächsten Jahren ablaufen, könnten die Gewinneinbrüche in den Schwellenmärkten kompensiert werden. Erst war in diesem Zusammenhang von BRICS-, und dann von MIST-Staaten die Rede. Gerade Länder mit diesen Anfangsbuchstaben (also Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, beziehungsweise Mexiko, Indonesien, Südkorea und die Türkei) sollten nach Ansicht von Experten die größten Wachstumschancen für Pharmaunternehmen bergen. Nun schlägt ein Berater ein weiteres Zauber-Kürzel vor: TRIUMPH.
Report Technologietransfer in Sachsen
Auf seinem Neujahrsempfang am 14. Januar im BioInnovationsZentrum Dresden stellte der gesamtsächsische Verband für Biotechnologie und Life Sciences, biosaxony, eine Studie zum Technologietransfer vor. Mehr als 70 Teilnehmer waren vor Ort, als biosaxony-Geschäftsführer André Hofmann die Ergebnisse der umfangreichen Befragung präsentierte, welche die Sichtweise von Technologietransferstellen, Unternehmern und Wissenschaftlern widerspiegelt.
Report Komplexe Moleküle im Kommen
Auf dem Deutschen Ärzteforum, das im Rahmen des Hauptstadtkongresses in Berlin stattfand, standen die neuesten Erkenntnisse bei der Behandlung von chronischen Entzündungskrankheiten mit Biologika im Fokus. Auf dem Symposium mit dem Titel „Wandel in der Therapielandschaft – Rahmenbedingungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Biologika und Biosimilars“ referierten Mediziner über die derzeitige Versorgungssituation. Sie schauten sowohl zurück, um deutlich zu machen, was sich durch den Einsatz von Biologika verändert hat, als auch nach vorn, in die Zukunft.
Report Im Bann des Wortfeldes
„Grastofil“ als Marke „möglichst aufmerksamkeitsstark“ bekannt zu machen – so lautete der Auftrag des Kunden cell pharm, eines Tochterunternehmens der STADA Arzneimittel AG, an Selinka/Schmitz. Die größte Herausforderung lag darin, einen kommunikativen USP für das Produkt zu entwickeln. Denn mit dem Wirkstoff Filgrastim gab es bereits die größte Gruppe an Biosimilars auf dem Markt.
Report „Das Bewusstein für Biosimilars schärfen“
2006 hat die STADA Arzneimittel AG ihre Biosimilar-Projekte neu geordnet. Seitdem hat das Unternehmen zwei Biosimilars auf den Markt gebracht – „SILAPO“ und „Grastofil“. Anneliese Demberg (Foto) berichtet über die Herausforderungen und Chancen, die damit einhergehen.
Report Paradigmenwechsel auf dem Bewerbermarkt
73 Prozent der in der Life-Science-Sparte Beschäftigten sind derzeit bereit, innerhalb der nächsten zwölf Monate ihre Arbeit zu wechseln. Das ergab eine Umfrage der Sinus Personalmanagement GmbH unter 166 Pharma- und MedTech-Professionals. Die Verantwortliche der Studie, Sabina Berthold (Foto) erklärt, was Unternehmen falsch machen und was sie tun sollten, um ihre Mitarbeiter auf Dauer halten zu können.
Report „Biosimilars sind keine Generika“
Biopharmazeutika, sind inzwischen fester Bestandteil der Arzneimittelversorgung. Mehr als sechs Milliarden Euro geben die gesetzlichen Krankenkassen dafür aus. Die Kassen hoffen nun auf Entlastung durch Biosimilars. Merck Serono befragte zu diesem Thema Dr. Sabine Sydow (Foto), Leiterin von vfa bio, der Interessengruppe Biotechnologie im Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa), und stellte das Ergebnis „innovations“ zur Verfügung.
Report Imagetransfer durch Personalisierte Medizin
Die Pharmaunternehmen haben das Potenzial der Personalisierung von Medikamenten bereits vor Jahren erkannt. Einige von ihnen haben sie sogar mittlerweile zum zentralen Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie erklärt. Forschende Pharmaunternehmen führen mittlerweile 37 Prozent ihrer Entwicklungsprojekte für neue Medikamente mit begleitenden Studien zu Möglichkeiten der personalisierten Anwendung durch. Und das will auch richtig kommuniziert werden.
Report Ideenaustausch in Japan
Bayer HealthCare hat am 01.06.2014 in Osaka (Japan) ein Open Innovation Center (ICJ) gegründet. Dessen Team soll die Vernetzung mit Hochschulforschungszentren, jungen Unternehmen und Risikokapitalgebern in Japan ausbauen und neue Möglichkeiten für gemeinsame Forschung schaffen. Ein erster Schritt in diese Richtung war die Unterzeichnung einer zweijährigen Kooperationsvereinbarung mit dem Office of Society–Academia Collaboration for Innovation der Universität Kyoto (KU-SACI). Gemeinsam wollen die Partner nun neue Ansätze für Forschungskooperationen identifizieren, vor allem auf den Therapiegebieten mit hohem medizinischen Bedarf, also Kardiologie, Onkologie, Hämatologie, Gynäkologie und Ophthalmologie. Die Forschungspartnerschaften von Bayer HealthCare sind Teil der Innovationsstrategie des Unternehmens. Der Leiter des ICJ, Shunichi Takahashi (Ph.D), gibt ein erstes Update zur Arbeit des ICJ.
Report Patentklippe 2016?
Die globalen Märkte haben sich nach der Patentklippe zwischen 2009 und 2012 wieder stabilisiert. Die Wachstumskurve zeigt seit 2012 wieder nach oben, nicht zuletzt getrieben vom starken Wachstum der Biopharmazeutika. Doch die nächste Patentklippe naht bereits. Von dieser betroffen sind biologische Wirkstoffe wie Adalimumab, Etanercept und Infliximab, deren Patent bereits abgelaufen ist oder in den nächsten Jahren ablaufen wird. Biosimilars, die Nachahmermedikamente der Biologika, werden daher zukünftig eine größere Rolle spielen.
Know-how Patienten als Kompass für Unternehmen
Menschen, die mit ernsten Erkrankungen leben, haben oft das Bedürfnis, sich anderen Personen mitzuteilen, die ihre Lage verstehen. Das Gefühl der Isolation ist gerade im Falle von seltenen Erkrankungen in der Regel sehr stark. Storytelling kann auf das Mitteilungs- und das Gemeinschaftsbedürfnis eingehen und hilft Unternehmen gleichzeitig, bessere Partner für Patienten zu werden.
Advertorial Das unterschätzte „Generikum“
Der noch recht junge Markt der Biosimilars kann in diesem Jahr ein Jubiläum feiern. Seit zehn Jahren gibt es nun die Nachahmer-Präparate von biologischen Arzneimitteln auf dem deutschen Markt. Ein guter Zeitpunkt, um die Agenturen nach ihren Erfahrungen im Marketing von Biosimilars zu befragen, fand „Pharma Relations“. Und, um einen Blick auf die Besonderheiten dieser, von vielen als „speziell“ bezeichneten Sparte zu werfen.
Advertorial „Biosimilars semi-generisch vermarkten“
Was hat sich auf dem Biosimilar-Markt seit dessen Entstehung vor zehn Jahren getan? Wo stehen wir heute? Und welche Weichen müssen noch gestellt werden, damit dieser Markt weiter wachsen kann? Diese Fragen beantwortet Christof Schumann, Senior Berater bei Lüdke + Döbele. Er war viele Jahre lang bei namhaften Pharmaunternehmen wie Stada oder Cellpharm auch als Vorstand tätig und hat sich dabei intensiv mit dem Biosimilars-Segment beschäftigt. Biosimilars werden sich weiterhin etablieren, sagt er. Aber, ihre Vermarktung könnte kompliziert werden, vor allem für Unternehmen, die sowohl Original-Präparate als auch Biosimilars vertreiben wollen.
Report „Einen konstruktiven Diskurs fördern“
Das Unternehmen AbbVie hat sich der Innovation verschrieben: neue Wirkstoffe und innovative Therapien will das Biopharma-Unternehmen im Biologika-Segment vorantreiben. Nun könnte AbbVie mit seinem Know-how und seiner Erfahrung auf diesem Feld auch Biosimilars herstellen. Das macht der Hersteller aber ganz bewusst nicht. Warum das so ist und welche Aspekte in der Kommunikation für Biologika wichtig sind, erklärt Florian Dieckmann, Director Public Affairs and Communication von der AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG. Er verrät außerdem ein interessantes Ergebnis des kürzlich gestarteten „AbbVie Healthcare Monitors“ (siehe dazu den Bericht in der aktuellen Ausgabe des Schwestermagazins „Market Access & Health Policy“), einer neuen regelmäßigen Umfrage unter den Deutschen zu Gesundheits- und Versorgungsthemen. Sie zeigt nämlich: Noch sind die Biologika im Bewusstsein der Bevölkerung nicht angekommen. Nur drei Prozent wissen offenbar, was ein Biologikum überhaupt ist.
Report „Mehr Breite bei den Verordnungen“
Bei Stada sind die Biosimilars bereits ein fester Bestandteil des Portfolios. Und auch in Zukunft soll dieses Segment weiterhin gestärkt werden – gleich fünf neue Produkte sollen in den nächsten vier Jahren auf den Markt kommen. Wie Stada diese Neueinführungen gestalten will, erklärt Anneliese Demberg gemeinsam mit Dr. Michael Mack.
Report Informationsbedarf nach wie vor hoch
Im Laufe der letzten zehn Jahre sei das Vertrauen in die Biosimilars gestiegen, nun seien sie in der Versorgung angekommen. Das geht aus der Studie „10 Jahre Biosimilars – Lessons learned“ hervor. Die Untersuchung zeigt aber auch, dass das Informationsbedürfnis im Hinblick auf Biosimilars nach wie vor hoch ist. Und hier sehen die Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) offenbar durchaus Kooperationsmöglichkeiten mit den Biosimilarunternehmen.
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