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„Lass das Lächeln in dein Ohr!“

29.01.2019 16:55
Mit dem Fahrrad eine Spritztour über Land machen; beim Treff mit den Freundinnen jede Menge Spaß haben; mit Sohn und Enkel ein spannendes Fußballspiel verfolgen; zu den Lieblingshits von damals tanzen; das Hör-Erleben am Handy regeln, passend zu jeder Gelegenheit – im neuen Auftritt der Hörgeräte-Traditionsmarke „Interton“ treffen potenzielle Hörgeräte-Kunden auf sympathische Akteure, die Gemeinschaft und Freude durch Hörgenuss vorleben.

>> Interton war ursprünglich ein deutsches Familienunternehmen mit Sitz in Bergisch-Gladbach, das 2006 vom dänischen GN-Konzern übernommen wurde. GN war damals in Deutschland auch mit den Hörgeräte-Marken „ReSound“ und „Beltone“ auf dem Markt vertreten. Die Führung von damals drei Marken (heute wird „Beltone“ in Deutschland nicht mehr angeboten) habe sich jedoch als große Herausforderung erwiesen, berichtet Marina Teigeler, Direktorin Marketing und PR der GN Hearing GmbH, der deutschen Niederlassung von GN mit Sitz in Münster. Das Ergebnis dieser Situation war, dass „Interton“, die traditionsreiche deutsche Marke, zumindest in Deutschland lange ein „Schattendasein“ führte und nur noch von wenigen treuen Hörakustik-Betrieben angeboten wurde.

Vor drei Jahren entschied man dann, die Marke „Interton“ zu revitalisieren. Es kamen neue „Interton“-Produkte auf den Markt, die durch solide Qualität zu einem attraktiven Preis überzeugen sollten. Als B-Marke der GN Hearing konnte Interton zum Beispiel auf die weltweit führenden Lösungen der Gruppe zur Hörgeräte-Vernetzung zurückgreifen, präsentierte etwa bereits 2015 und damit noch vor allen anderen großen Hörgeräte-Marken Anbindung auf Basis von 2,4 GHz, heute ein Branchenstandard. Mit der Hörgeräte-Familie „Interton Ready“ wurde ein komplett neues Portfolio vorgestellt – „komfortables Sprachverstehen, attraktive Vernetzungsoptionen sowie zahlreiche hochwertige Lösungen mit einem sehr attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis“, so Teigeler.

Intensivere und effizientere Kundenbetreuung

Zudem wurde der deutschlandweite Vertrieb personell mit branchenerfahrenen Mitarbeitern deutlich aufgestockt. „Eine Zeit lang lief die Marke unter Hör-akustikern als eine Art Geheimtipp für clevere Hörgeräte-Kunden bzw. Hörgeräte-Smart-Shopper – also ein bisschen wie ‚Skoda Octavia fahren und den Schampus bei Aldi kaufen“, sagt Teigeler. Im Vertrieb fahre die deutsche GN Hearing nun einen branchenweit einzigartigen Ansatz: Alle GN-Gebietsleiter vertreten fortan zwei Marken – „ReSound“ und „Interton“. Die Kundenbetreuung vor Ort werde dabei für alle effizienter und zugleich intensiver, kündigt die Marketingleiterin an.

Mit der Wiederbelebung von „Interton“ richtet GN Hearing auch die Markenstrategie neu aus und steckt die Bereiche für die Marken „ReSound“ und „Interton“ neu ab. „Interton“ bleibt wie bisher die Empfehlung für preisbewusste Hörgeräte-Käufer – Produkte mit bewährter GN-Technologie zum günstigen Preis. Für den hiesigen Markt ist darüber hinaus relevant, dass es sich bei „Interton“ um eine traditionsreiche Marke mit deutschen Wurzeln handelt. „ReSound“ hingegen ist die Premium-Marke. Ziel der Neuausrichtung ist es, so Teigeler, den Kunden der GN Hearing – also den bundesdeutschen Hörakustik-Fachgeschäften – eine noch größere Markenvielfalt und mehr Spielraum zu bieten, wodurch sie sich im lokalen bzw. regionalen Wettbewerb noch besser differenzieren könnten.

Unterstrichen wird die neue Vitalität der Marke „Interton“ durch einen rundum erneuerten Markenauftritt, der sich in den Gesamtauftritt der GN-Gruppe einfügt, zu der neben der GN Hearing auch die GN Audio (Hersteller der Headset-Marke „Jabra“) gehört.

Der neue Auftritt entstand in Zusammenarbeit mit der dänischen Agentur Raffinaderiet (dt. „die Raffinerie”). Das Briefing orientierte sich, wie Marina Teigeler erklärt, an der oben beschriebenen Positionierung – auch in Abgrenzung zur Premium-Marke „ReSound“. „Darüber hinaus gilt es beim Hörgeräte-Marketing immer, bestimmte Herausforderungen zu meistern: Ehe sich die Endkunden für eine Hörgeräte-Marke entscheiden, müssen sie erst einmal generell für den Gang ins Hörakustik-Fachgeschäft und für eine professionelle Versorgung mit modernen Hörgeräten gewonnen werden“, sagt die Marketingleiterin. Die Botschaft „gutes Hören ist Lebensqualität” sei hier ganz entscheidend, um die traditionelle Stigmatisierung technischer Hörhilfen als Zeichen für Alter und Behinderung weiter abzubauen.

Positive Emotionen und das „Lächeln im Ohr“

Der neue Markenauftritt soll laut Teigeler „frisch und unkonventionell, fröhlich und frei wirken; mit Akteuren, die Ihr Leben hörend in vollen Zügen genießen – gemeinsam mit Partner und Partnerin, mit Freunden und Familie“. „Interton“ stehe für positive Emotionen und für das „Lächeln im Ohr“, also für Lebensfreude und Spaß, die durch gutes Hören gewonnen würden. Erstmals zu sehen war der „Interton“-Auftritt auf der Industrieschau zum 63. Kongress der Europäischen Union der Hörakustiker (EUHA) in Hannover, wo auch das neue Produkt-Portfolio um die Hörgeräte-Familie „Interton Ready“ vorgestellt wurde.

Die wichtigste Zielgruppe der Kommuniaktion der deutschen GN Hearing sind die bundesdeutschen Hörakustiker und Hörakustikerinnen. Denn erst durch ihre fachkundige Anpassung werde sichergestellt, dass die Endverbraucher das Potenzial moderner Hörgeräte auch tatsächlich ausschöpfen können. „Im Unterschied zu einer Reihe großer Wettbewerber spricht sich GN klar für die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Hörakustikern aus, verfolgt keine Retail-Strategie und unterhält auf dem gesamten europäischen Markt keine eigenen Shops“, betont Teigeler.

Der jetzt vorgestellte Markenauftritt von Interton sei jedoch keinesfalls nur für die Ansprache des Hörgeräte-Fachhandels bestimmt. Vielmehr unterstütze die GN Hearing ihre Partnerinnen und Partner mit attraktiven Marketing-Angeboten“, so Teigeler. Sie erhalten fortan auch für die Marke Interton verschiedene Werbemittel. Dazu gehören etwa Plakate, Deko- und Informationsmaterialien, Anzeigenvorlagen, Give-aways, PR-Texte und Angebote für die Online-Kommunikation. Jüngst gestartet wurde zum Beispiel eine Facebook-Fanpage für die Marke „Interton“. Weitere Kanäle für die Ansprache der Hörakustiker sind z. B. Mailings, die Kundenzeitschrift „GN Inside“, die Homepage, Vertriebsaktivitäten, Unterstützung bei Endkundenaktionen sowie der „Interton“-Stand auf der jährlich stattfindenden EUHA-Messe. <<

Ausgabe 01 / 2019

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