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Mobilität möglich machen

08.10.2019 17:40
Das britische Unternehmen Blatchford entwickelt und produziert innovative Prothesen für die unteren Extremitäten. Seit der Gründung im Jahr 1890 hat das mehrfach ausgezeichnete Unternehmen immer wieder durch Erstentwicklungen auf sich aufmerksam gemacht. Dabei setzt Blatchford auf das Zusammenspiel von Wissenschaft, Technologie und einer klaren Fokussierung auf den Menschen, um den Patienten – oder vielleicht besser gesagt: den Anwendern – Mobilität zu ermöglichen. Anfang September hat das Unternehmen sein neues globales Markenbild präsentiert, und seitdem firmiert auch die deutsche Niederlassung, die bisher unter dem Namen Endolite auftrat, unter der Marke Blatchford.

>> Seit 2011 war Blatchford in Deutschland, Österreich und den Benelux-Staaten unter dem Markennamen Endolite tätig. Endolite hat sich in dieser Zeit mit seinen innovativen Produkten, klinischer Expertise und qualitativ hochwertigem Kundenservice eine guten Ruf erworben. Auch unter dem Namen Blatchford werde das Spezialisten-Team mit Sitz in Kulmbach seine Kunden weiterhin mit der gewohnt hohen Qualität und Sorgfalt bedienen. „Wir kombinieren medizinisches Fachwissen und wegweisende Innovation, um Mobilität neu zu definieren und Menschen dabei zu helfen, jeden Tag ihr volles Potenzial auszuschöpfen“, so Marketingleiterin Gundi Urban. „Durch die Vereinigung der Marken Endolite und Blatchford haben wir die spannende Möglichkeit, diesen Ruf weiterhin unter einer einzigen Identität aufzubauen, die von Kunden auf der ganzen Welt klar erkannt werden kann.“ Blatchford liefert seine Prothesen-Passteile in die Märkte USA, Frankreich, Russland und Deutschland. In den letzten fünf Jahren kamen Tochtergesellschaften in Norwegen und der Türkei hinzu, und das weltweite Händlernetz wurde erweitert.

Zukunftsweisende Technlogien

Das Unternehmen, einer der ältesten Prothetik-Hersteller der Welt, kann auf eine lange Geschichte von Erstentwicklungen zurückblicken. So ist man bei Blatchford stolz darauf, beispielsweise das erste kommerziell erhältliche hydraulische Sprunggelenk, den ersten mikroprozessorgesteuerten Hydraulik-Knöchel und das weltweit erste vollintegrierte Prothesensystem entwickelt zu haben. Für diese zukunftsweisenden Technologien wurde das Unternehmen mehrfach ausgezeichnet, beispielsweise mit dem Queen’s Award, MacRobert Award, German Design Award und Medical Device Excellence Award in den USA.

Hinzu kommt jetzt ein komplett neuer Auftritt der Marke Blatchford, der in den letzten Monaten entwickelt wurde und dessen internationaler Rollout unlängst begonnen hat. „Wir möchten als Marke noch zeitgemäßer kommunizieren und haben deshalb das gesamte Erscheinungsbild erneuert“, erklärt Gundi Urban. Dazu gibt es die Brandbroschüre „Wir sind Blatchford“, welche die neue Markenidentität, die Unternehmenskultur und den weltweit einheitlichen Markenauftritt darstellt.

Ganz zentral im Selbstverständnis der Marke, aber auch in der Kommunikation nach außen sind die Werte „Leistung“, „Innovation“, „Integrität“ und „Zusammenarbeit“. Mit ihrer Hilfe könne man die Entwicklung von Lösungen gewährleisten, die den Menschen bestmöglich im Alltag unterstützen und langfristig für Gesundheit und Wohlbefinden sorgen. „Diese Werte sind sehr wichtig für unsere Identität und machen deutlich, was uns als Unternehmen auszeichnet“, betont Group CEO Adrian Stenson. Werte wie „Integrität“, „Innovation“, „Zusammenarbeit“ hätten auch schon zuvor das Fundament der Firma gebildet und blieben nach wir vor prägend.

Allerdings habe man das eigene Verständnis von „Exzellenz“ angepasst. „Künftig wollen wir unterstreichen, dass unsere Leidenschaft und unser Engagement immer den Bedürfnissen unserer Kunden gelten – für sie wollen wir immer beste Qualität.“ Die Marke Blatchford setze sich dafür ein, jedem Kunden Mehrwert, Qualität und hervorragende Erfahrungen zu bieten. Eine gute Mobilität und Wohlbefinden würden dabei Hand in Hand gehen. „Wir versuchen das zu berücksichtigen und sind daher bei der Entwicklung unserer Produkte und Serviceleistungen auf den gesamten Menschen und nicht nur auf dessen Mobilitätseinschränkungen konzentriert.“

Gemeinsam konstruktive Lösungen finden

Ein tragender Pfeiler der Firmenphilosophie ist das Thema „Zusammenarbeit“. Produkte werden in intensiver Kooperation des Forschungs- und Entwicklungsteams mit klinischen Experten, Anwendern und Kunden entwickelt. Ebenso arbeitet man eng mit Universitäten und unabhängigen Forschern zusammen, um den medizinischen Nutzen der Technologien von Blatchford nachzuweisen. „Diese Arbeit hilft dabei, Nachweise für bewährte Praktiken in der breiten Rehabilitationsbranche zu liefern und Gesundheitsdienstleistern das Vertrauen dafür zu vermitteln, Anwendern fortschrittliche Technologien zur Verfügung zu stellen“, erläutert die Marketingleiterin die Hintergründe.

Im Rahmen dieser kooperativen Philosophie spielt die Unterstützung der Orthopädietechniker, die ihre Prothesenkunden bezüglich der Wahl des passenden Hilfsmittels beraten, die individuelle Prothesenversorgung anpassen und herstellen. eine sehr wichtige Rolle. Der technische Außendienst von Blatchford berät, schult und unterstützt die Orthopädiewerkstätten vor Ort. Diese Kunden werden durch Produktschulungen und Zertifzierungen ausgebildet und profitieren so vom Fachwissen des Herstellers. „Darüber hinaus bieten wir auch Testprodukte an, damit der Anwender mit Unterstützung der Orthopädiewerkstatt seines Vertrauens eine Probeversorgung im Alltag ‚laufen‘ kann, um herauszufinden und dann auch zu entscheiden, welche die individuell richtige Prothesenversorgung für ihn ist“, sagt Adam Baier, Orthopädietechniker und technischer Leiter bei Blatchford.

Zudem gibt Blatchford Produktbroschüren heraus und versendet regelmäßig Newsletter – beide richten sich an alle Zielgruppen, sei es der Anwender, der Orthopädietechniker, der Kostenträger oder auch der Arzt. „Eine einheitliche, transparente und authentische Kommunikation ist uns wichtig“, betont Urban. Speziell für die Anwender gibt es zudem spezielle Ratgeber zum Thema Beinamputation und auch rechtliche Hintergrundinformationen.

Blatchford nutzt alle zur Verfügung stehenden Kanäle, um mit Fachzielgruppen und Anwendern zu kommunizieren. Die Marke verfügt selbstverständlich über eine Website (www.blatchford.de) und ist in unterschiedlichen Social-Media-Kanälen vertreten, zudem in Fach- und Endverbrauchermagazinen. Das Unternehmen präsentiert sich und seine Produkte auf Fachmessen und Kongressen, bei Inhouse-Veranstaltungen in den Orthopädiewerkstätten und auch auf Informationsveranstaltungen von Selbsthilfegruppen sowie bei speziellen Events für Beinamputierte. „In den letzten Jahren hat sich doch einiges bewegt, denn Anwender betreiben Erfahrungsaustausch und interessieren sich immer mehr über die verschiedenen Versorgungsmöglichkeiten für eine bestmögliche Mobilität und langfristigen Erhalt der eigenen Gesundheit“, stellt die Marketingleiterin fest.

Erfahrungen aus dem echten Leben

Beim Austausch der Anwender untereinander spielen heutzutage die sozialen Medien eine herausragende Rolle. Entsprechend hat auch für Blatchford – anders als noch vor ein paar Jahren – die Bedeutung von Social-Media-Marketing enorm zugenommen. „Über diese Kanäle können wir schnell über Neuheiten informieren und interessante Berichte teilen oder Interessierte können unsere Beiträge teilen, um Wissenswertes weiter zu verbreiten“, sagt Urban. Zudem seien die „Real Life Stories“ ein wichtiges Werkzeug, um Erfahrungen und Geschichten von Anwendern der Blatchford-Produkte mit bestehenden und neuen Kunden über die sozialen Medien auszutauschen. „Die authentische Kommunikation trägt sehr dazu bei, eine emotionale Verbindung zu unseren Produkten und unserer Marke aufzubauen.“ Es sei ein wirkungsvoller Weg, Menschen nicht nur mit den Produkten von Blatchford in Kontakt zu bringen, sondern in Folge auch zu verstehen, wie diese Hilfsmittel den Anwendern im Alltag zugute kommen. „#madepossible ist unser Aufruf an alle Zielgruppen, Mobilität zu ermöglichen – es gibt Lösungen und es ist machbar!“

Ganz grundsätzlich will die Marke Blatchford mit jeder Form von Kommunikation deutlich machen, dass mit ihr Mobilitätslösungen möglich sind, die auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten sind und die Möglichkeit bieten, sein volles Bewegungspotenzial auszunutzen. Gundi Urban: „Mobilität hat viele Facetten und bedeutet für jeden etwas anderes – egal ob es um Gartenarbeit, Zeit für die Familie oder Golf spielen geht. Wir bemühen uns, Mobilität möglich zu machen!“<<

Ausgabe 10 / 2019

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