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Mit neuer Leichtigkeit

08.10.2019 17:16
Red Carpet Feeling beim Wort & Bild Verlag – nach zwei Jahren Vorbereitungszeit betritt die „Apotheken Umschau“ in neuem Look den Laufsteg. Ihr Style ist frisch und modern, was ihren Wiedererkennungswert dabei jedoch nicht schmälert, da sie ihre natürliche Art nach wie vor selbstbewusst präsentiert. Ein crossmediales Angebot wird den Printtitel in Zukunft unterstreichen sowie ergänzen und soll den veränderten Kunden- und Patientenansprüchen der nach Verlagsangaben rund 19 Millionen Leser pro Ausgabe Rechnung tragen. Seit dem 1. Oktober ist die „Apotheken Umschau“ als Unterstützung für die Kundenberatung durch das Apothekenpersonal im neuen Design in der Apotheke vor Ort zu haben.

>> Beschwingt und lässig, dabei aber sehr aufgeräumt schreitet sie selbstbewusst über den Catwalk: Ins Auge fällt dem Betrachter unmittelbar das nun zentriert platzierte und vom Rand gelöste Logo der „Apotheken Umschau“, dessen zwei Elemente – bestehend aus dem Deutschen-Apotheken-Logo und dem Zeitschriften-Titel – nun zu einer Einheit verschmolzen sind. „Das Auflösen der beiden getrennten Flächen vermittelt eine gewisse Leichtigkeit“, sagt Silvia Dreyer, Art Direktorin beim Wort & Bild Verlag, und erklärt, dass die Bildsprache nun einem anderen Duktus folgt. Das Titelbild, wie alle anderen Fotos im Heft, würden nicht aus dem Stock bedient, sondern nun gänzlich inhouse produziert. Das binde zwar Ressourcen, mache aber auch eine individuelle und zielgenaue Darstellung möglich.

Auf eine Veränderung der Typo hat der Verlag verzichtet, statt dessen wurde ein Switch bei der Text-, Bildanordnung vorgenommen. Für das Cover bedeutet das die Auflösung des am unteren Seitenrand befindlichen Weißraums, der die zentralen Themen in Form der Kurzüberschriften beinhaltete. Diese gehen nun in dem Titelbild auf, was wiederum die „Leichtigkeit“ unterstreicht.

„Wir bauen auf einem unglaublichen Erfahrungsschatz auf“

Chefredakteur Dr. Hans Haltmeier ist sich der Brisanz des Unterfangens durchaus bewusst, der traditionsreichen, bekannten Marke „Apotheken Umschau“ einen neuen Look zu verpassen. Doch durch den zweijährigen Relaunchprozess und einem „unglaublichen Erfahrungsschatz, auf dem wir aufbauen“, sei dem Verlag eine gute Balance zwischen Althergebrachtem und Veränderung gelungen, so Haltmeier. „Die ,Rentner-Bravo‘ hat in diesem zweijährigen Prozess gelernt, erst mal zu schauen, was Gesundheit heute bedeutet und wie diese sich gewandelt hat.“

Die Zielgruppe zu verstehen und diese im richtigen Moment zu erreichen, steht für den Verlag an erster Stelle, wie Dr. Dennis Ballwieser, Geschäftsführer des Wort & Bild Verlages bei der Vorstellung des neuen Konzeptes im September verlauten ließ. Der Apothekenmedien-Markt sei mittlerweile genauso im Wandel, wie der Apothekenmarkt selbst. Vorinformierte Patienten müssten nun an anderer Stelle abgeholt werden. Um deren Standort zu lokalisieren, hat man eine Marktforschungsstudie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse die Basis für das neue Styling bilden. Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Den neuen Look komplett macht nur der Blick auf die zweite Dimension der Apotheker und PTA.

„Gleichzeitig ist bei unserem Flaggschiff, wie bei keinem anderen Titel im Haus die Frage immer, was tut die „Apotheken Umschau“ für die Apotheke vor Ort?“, erläutert Ballwieser, denn mit der Zeitschrift wolle man das Beratungsgespräch des Apothekenpersonals mit Kunden oder Patienten unterstützen, um „diese völlig selbstverständliche Versorgungslandschaft“ der stationären Apotheken auch in Zukunft zu ermöglichen.

Stolz auf die „Rentner Bravo“

Es ist, so Chefredakteur Haltmeier, nicht der erste Relaunch der Zeitschrift, aber der weitreichendste. Mit Stolz blickt er auf die liebevolle Bezeichnung „Rentner-Bravo“, die das Medium, das „so lange als maßgebliches Apothekenmedium unterwegs war“ von der Leserschaft verliehen bekommen hat und diese laut Haltmeier auch nicht missen möchte.

Um weiterhin neben anderen Models auf dem Catwalk hervorzustechen, stellt der Verlag die „Apotheken Umschau“ nun auch inhaltlich auf breitere und zudem crossmediale Füße. Für das Innere der Zeitschrift gilt wie für das Cover demnach das neue Text- und Bildverständnis sowie eine Fokussierung neuer Zielgruppen, die sich aus einem veränderten Gesundheitsbegriff ergeben, der eben mehr sei, „als die Vermeidung oder das Heilen von Krankheit“, so Haltmeier.

Laut einer Leserbefragung, an der über 22.500 Leserinnen und Leser teilgenommen haben, interessieren sich rund 90 Prozent besonders für Vorbeugung und Therapie von Krankheiten sowie Tipps für einen gesunden Lebensstil. „Gesundheit ist Lebensqualität pur. Prävention wird deshalb zum Top-Thema in jeder Ausgabe und erhält nun sogar ein eigenes Ressort“, führt der derzeitige Chefredakteur des seit 1956 erscheinenden Mediums aus.

Ratgeber in allen Lebenslagen will man sein und so fällt der Spot auf neue Rubriken, wie zum Beispiel die Serie „Dranbleiben“, wo Themen zur Prävention behandelt werden. Hier will die Redaktion in die Tiefe gehen – so dringt sie in der aktuellen Ausgabe bis in den Stoffwechsel vor und erklärt die Wirkung von Zucker auf den Organismus. Im nächsten Schritt reicht der Verlag dem Leser die Hand und präsentiert Möglichkeiten, wie der „Zuckerfalle“ im Alltag entkommen werden kann. Und das crossmedial über zwei Wochen hinweg. Flankiert wird das Präventionsthema von einem neuen Keyvisual, das prominent platziert ist – es findet sich sowohl auf dem Cover der Printausgabe, wie auch auf den Seiten der Social-Media-Kanäle Facenook und Instagram, über die das Thema ebenfalls zielgruppengerecht ausgespielt wird. „Geh mit uns, dann schaffst du das“, soll nach Haltmeier das Motto dieser Rubrik sein.

Unterstrichen werde dies formal in Print durch einen größeren Weißraum im Artikel, der dafür sorge, dass der Text neben der Grafik eine bessere Wahrnehmung erfährt. „Uns ist wichtig, dass wir die anatomischen Infografiken so umsetzen, dass sie für den Leser gut lesbar sind, und parallel dazu dem Text eben auf einen Weißraum mehr Präsenz einräumen“, sagt Dreyer. Dazu kommen Icons und Infografiken, die stichwortartig Fakten abbilden.

Fachwissen mit einem Augenzwinkern vermitteln

Auf die Männergesundheit fällt in Zukunft ebenfalls mehr Scheinwerferlicht. Mit einer Doppelseite trägt die „Apotheken Umschau“ der durch die Marktforschung sowie das Apothekenpersonal bestätigt vernachlässigten Zielgruppe der Männer Rechnung. „Kantiger“, so der Chefredakteur, wolle man das Thema angehen, sowohl inhaltlich als auch in der Gestaltung. Fachwissen mit einem Augenzwinkern zu vermitteln soll hier die Devise sein; und dabei authentisch bleiben.

Apropos Authentizität: Die wird großgeschrieben, wie Haltmeier und Dreyer mehrfach betonen. Neben der Bildsprache soll dieser auch durch eine größere Ansprechbarkeit der Redaktion Rechnung getragen werden. Die Leser intensiver in die redaktionelle Arbeit einzubeziehen ist das ausgewiesene Ziel, so der Chefredakteur. „Wir wollen aus dem Feedback der Leser neue Themen generieren. Der Kontakt ist jetzt schon intensiv aber wir wollen ihn institutionalisieren.“ Laden Social-Media-Kanäle per se dazu ein, soll in der Printausgabe vermehrt zum Austausch via E-Mail sowie in der neuen Rubrik „Leserfrage“ mit dem Feature Faktencheck zum direkten Dialog aufgefordert werden.

Und so will die Marke „Apotheken Umschau“ auch im neuen Outfit für die Vermittlung vertrauensvoller und nützlicher Informationen stehen, womit man in einer Zeit des Information Overload im Gesundheitsbereich punkten kann. „Wir wollen diesen Platz als ,Apotheken Umschau‘ weiter besetzen. Das ist für mich die tragende Säule – auch in Zukunft“, gibt Haltmeier die Marschrichtung vor. <<

Ausgabe 10 / 2019

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