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"Bessere Behandlung für weniger Geld illusorisch"

06.10.2004 02:00
Die pharmazeutische Industrie und die Patienten sind "ganz klar die Verlierer der Gesundheitsreform", heißt es in einer Pressemeldung des BPI. Hauptgeschäftsführer Henning Fahrenkamp weist darauf hin, dass die von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt "stolz präsentierten Überschüsse" der Krankenkassen zwei Hauptquellen hätten: "Die Arzneimittelhersteller und die Versicherten".

Die Pharma-Industrie habe im 1. Halbjahr zu den Überschüssen mit 1,4 Milliarden Euro beigetragen. Die Versicherten hätten ihren Beitrag durch höhere Zuzahlung, Praxisgebühr und Ausgrenzung bestimmter Arzneimittel geleistet. Fahrenkamp: „Wenn die Gesundheitsministerin sagt, die Qualität der medizinischen Versorgung steigt, so lässt sich das bestimmt nicht auf den Bereich der verschreibungsfreien Arzneimittel übertragen."

6. Oktober 2004

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