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Wachstum stagniert

06.09.2005 18:40
Erstmals seit fast zehn Jahren verzeichneten die forschenden Arzneimittelhersteller 2004 in Deutschland reale Rückgänge bei Umsätzen und Beschäftigung. Der Umsatz der VFA-Mitgliedsunternehmen sank um 3,8 Prozent, die Zahl der Beschäftigten um 0,6 Prozent.

Die Investitionen von 1,36 Mrd. Euro bedeuten für 2004 einen Zuwachs von lediglich 1,4 Prozent, während vor 2003 noch Steigerungsraten von bis zu 18 Prozent verzeichnet wurden. „Ursächlich hierfür sind die regulatorischen Maßnahmen des GMG, die vorrangig innovative Arzneimittel betreffen", so Hauptgeschäftsführerin Cornelia Yzer. „Insbesondere die auf 16 Prozent angehobenen Zwangsrabatte haben die Ertragslage der VFA-Mitgliedsunternehmen erodieren lassen", so Yzer weiter. In der Konsequenz sei der Anteil Deutschlands am Pharma-Weltmarkt erneut spürbar zurückgegangen. Für die Zukunft erwarte die Mehrheit der Unternehmen zumindest eine Normalisierung der Situation am Standort Deutschland, ein knappes Drittel könne sich sogar vorstellen, die F&E-Aufwendungen wieder zu erhöhen. Wo diese Mittel eingesetzt werden, hänge allerdings wesentlich von der Politik ab.


5. September 2005

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