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7 Unternehmen gerügt

03.06.2008 14:07
Wegen Schleichwerbung in der ARD-Serie "In aller Freundschaft" hat der Deutsche Rat für Public Relations sieben in Deutschland tätige Pharmafirmen gerügt. Eine weitere wurde ermahnt, eventuell angebahnte Geschäftskontakte nicht weiter zu verfolgen.

Der PR-Rat hob bei seiner Urteilsbegründung die Ernsthaftigkeit hervor, mit der die Mehrzahl der angeschuldigten Pharmafirmen die vom Rat erhobenen Vorwürfe bearbeitet hätten. Eine Antwort schuldig geblieben seien die Merz-Pharma AG, Sanofi Aventis Deutschland GmbH und H. Lundbeck A/S (Dänemark). Die übrigen Firmen — AstraZeneca GmbH, Genzyme GmbH, UCB GmbH, Novartis Deutschland GmbH und Janssen-Cilag GmbH — sprächen sich eindeutig gegen Schleichwerbung und für die Einhaltung der ethischen Normen der PR-Arbeit aus. Sie hätten die Rolle des PR-Rates ausdrücklich anerkannt und seine Befassung mit den Fällen begrüßt. Die Münchener PR-Agentur K+W von Andreas Schnoor sei in diesem Zusammenhang zum wiederholten Male gerügt worden.

 

30. Mai 2008

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