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Digitale Medizinwelt: weniger Vorbehalte

22.03.2017 10:11
Mehr als jeder dritte Bundesbürger würde bei einem ihm unbekannten Arzt eine Video-Sprechstunde besuchen oder sich von einem Roboter behandeln lassen. Gleichzeitig legen 90 Prozent der Deutschen aber weiterhin großen Wert auf das ausführliche Gespräch und den persönlichen Vor-Ort-Besuch bei einem Arzt. Das sind Ergebnisse der bevölkerungsrepräsentativen Umfrage "www statt Wartezimmer - Wie digital wird unsere Gesundheitsversorgung?" der Schwenninger Krankenkasse.

„Auf den ersten Blick mögen sich diese Ergebnisse widersprechen", sagt Siegfried Gänsler, Vorsitzender des Vorstandes der Schwenninger Krankenkasse. „Doch sie zeigen, dass sich traditionelle und digitale Medizinwelt nicht ausschließen, sondern ergänzen." Erfahrungen mit digitalen Angeboten hat auch bereits ein Drittel jeder der drei befragten Altersgruppen (18-34-Jährige 33%, 35-54-Jährige 32%, 55+-Jährige 21%).

Ab dem 1. April soll eine Fernbehandlung möglich sein, wenn es vorab einen persönlichen Erstkontakt zum Arzt gab, so sieht es das E-Health-Gesetz vor. Baden-Württemberg geht in einem Modellprojekt sogar noch einen Schritt weiter. Dort sollen Mediziner Patienten online oder am Telefon behandeln dürfen, die sie vorher nie persönlich gesehen haben. Dass dieser Service ankommen könnte, macht die Tatsache deutlich, dass 34% aller Befragten sagen „Ich würde auch bei einem mir unbekannten Arzt eine Video-Sprechstunde besuchen, Hauptsache er ist ein Experte."

„Digitale Angebote bringen erhebliche Vorteile für die Gesundheitsversorgung. Dabei geht es nicht nur um eine effizientere und günstigere Versorgung, sondern vor allem um bessere Behandlungsmöglichkeiten und neue Therapieoptionen zum Nutzen der Patienten", sagt Gänsler.

Bildquelle: Die Schwenninger

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