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OTC-Wachstum gestoppt

05.09.2009 02:00
Laut einer Studie der Nielsen Company hat die Wachstumsdynamik von freiverkäuflichen Arznei- und Gesundheitsmitteln in Apotheken, Lebensmittelhandel inkl. Aldi und Drogeriemärkten im Verlaufe des ersten Halbjahres 2009 nachgelassen. Der OTC-Gesamtmarkt bewegte sich in Umsatz und Absatz bis Juni nur auf Vorjahresniveau und erreichte mit 664 Mio. verkauften Packungen ein Umsatzvolumen von 3,7 Mrd. Euro. Verursacht wurde dies durch eine deutlich schwächere Entwicklung im zweiten Quartal (Umsatz: -2,5 %; Absatz: -3,8 %). Das in den ersten drei Monaten vor allem durch rezeptfreie Grippe- und Erkältungsmittel angetriebene Wachstum wurde dabei von April bis Juni durch anhaltende frühlingshafte Schönwetterperioden gebremst, die den langen winterlichen Erkältungs- und Grippewellen ein Ende setzten.

Damit sank auch der Bedarf an entsprechenden OTC-Produkten, so die aktuellen Nielsen-MarketTrack-Zahlen. Zu den Wachstumssegmenten zählten auch im 2. Quartal 2009 noch Grippemittel, Schnupfensprays und Halsschmerzmittel, allerdings nur mit leichtem Zuwachs. Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit rückten dagegen in den Vertriebsschienen außerhalb der Apotheke Gesundheitsmittel für Haut, Haare, Nägel verstärkt ins Verbrauchervisier.

Hierfür gaben die Verbraucher zwischen April und Juni 13,4 Millionen Euro aus - das entspricht einem Plus von etwas über zwei Prozent. Die insgesamt schwächere OTC-Marktentwicklung im 2. Quartal zeigte sich in allen Bereichen: Besonders betroffen waren die Vertriebsschienen außerhalb der Apotheken, während die Apotheken selbst nur unterdurchschnittliche Marktrückgänge verbuchten (Absatz -2,9 %, Umsatz -1 %). Die Entwicklungen im LEH sind höchst unterschiedlich: Drogeriemärkte konnten sich mit einem Umsatzplus von 1,7 % erfolgreich abkoppeln, trotz eines in gleicher Höhe rückläufigen Absatzes. Besonders auffällig waren die Rückgänge bei den Discountern inkl. Aldi, Lidl, Norma mit Umsatzrückgängen von über vier und Absatzeinbußen von rund fünf Prozent. Glimpflich davon kamen die Verbrauchermärkte mit Rückgängen von jeweils gut 1 % sowie die Supermärkte, deren Vorjahresumsätze nahezu unverändert blieben.

 

5. September 2009

 

 

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