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"Health Care Monitoring 2009": Gesundheitsinformation im Internet boomt

09.12.2009 01:00
Gesundheitsportale spielen für die Gesundheitsinformation der Bundesbürger mittlerweile eine zentrale Rolle. Bei den Internetnutzern haben sie den Arzt mittlerweile sogar von Platz 1 der in den letzten 12 Monaten am häufigsten genutzten Informationsquellen zu gesundheitlichen Themen verdrängt, so das aktuelle "Health Care Monitoring 2009" mit Themenschwerpunkt "Gesundheitsinformation im Internet"der YouGovPsychonomics AG. Nach dem Internet (79 %) und dem Arzt (72 %) sind Apothekenzeitschriften (64 %) und TV-Gesundheitssendungen, Mitgliederzeitschriften der Krankenversicherungen sowie Tageszeitungen/Zeitschriften (je 60 %) weitere wichtige Informationsquellen der Internetnutzer.

„Gesundheit zählt auch im Internet zu den Top-Themen des Alltags", sagt Markus Schöne, Leiter der Gesundheitsmarktforschung. „Die Zahl der hier konkurrierenden Informationsquellen ist allerdings auch besonders groß." Insgesamt untersucht das „Health Care Monitoring" 54 deutschsprachige Gesundheitsportale aus Sicht der Internetnutzer nach Bekanntheit, Sympathie, bevorzugter Nutzung und nach unterschiedlichen Qualitätsmerkmalen.

Die Top 5 der Gesundheitsportale nach gestützter Bekanntheit sind der Studie zufolge derzeit die Websites www.apotheken-umschau.de, www.docmorris.de, www.apotheken.de sowie www.gesundheit.de und www.netdoktor.de; bei ungestützter Abfrage der Bekanntheit liegt netdoktor.de im Ranking vorne.

Die beliebtesten Internetportale im Gesundheitsbereich („erste Wahl") sind aktuell netdoktor.de, apotheken-umschau.de, gesundheit.de, apotheken.de und die Website www.bmg.bund.de/gesundheit des Bundesgesundheitsministeriums. Das Ranking nach der wahrgenommenen Qualität dagegen wird aus Nutzersicht derzeit deutlich von den weniger bekannten Internetportalen www.onmeda.de und www.sprechzimmer.ch angeführt, die in punkto Besuchshäufigkeit jedoch nicht unter den Top-Platzierten landen können. Diesbezüglich führt www.medknowledge.de das Ranking an.

Trotz des hohen Stellenwerts von Internetportalen für die Gesundheitsinformation sollten diese in ihrer Bedeutung nicht überschätzt oder falsch eingeordnet werden. Denn als Kehrseite des Mediums Internet bleibt nach der Informationssuche nicht selten ein Gefühl der Verunsicherung. Rund die Hälfte der Internetnutzer, so die YouGovPsychonomics-Studie, wünscht sich daher eine unabhängige Instanz, die ihnen die Informationen aus dem Internet bestätigt. Zu den mit Abstand wichtigsten Qualitätskriterien von Gesundheitswebsites zählen daher Quellenangaben, ausgewiesene Expertenaussagen und Verweise zu anderen relevanten Informationsquellen.

 

9. Dezember 2009

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