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Angelini setzt sich für eine gendergerechte Sprache ein: Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin

11.02.2021 09:56
Der Großteil der Berufstätigen in medizinischen Berufen ist weiblich. Das spiegelt sich allerdings nicht im üblichen Sprachgebrauch wider. Die verwendete Sprache nennt meistens nur die männlichen Begriffe für die jeweiligen Berufsbezeichnungen. So heißt es etwa in den Pflichttexten der Arzneimittelwerbung „… fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.“ Angelini Pharma setzt sich dafür ein, dass im Jahr 2021 eine gendergerechte Sprache endlich auch in den Pflichttexten ankommt. Damit sorgt Angelini dafür, dass Ärztinnen und Apothekerinnen auch durch eine angemessene Sprache gewürdigt werden.

Neue Pflichttexte für mehr Gleichberechtigung und ein realistischeres Abbild der Berufswirklichkeit
Rund 402.000 berufstätige Ärztinnen und Ärzte gab es im Jahr 2019 in Deutschland.1 Davon war mit 47,6 Prozent knapp die Hälfte weiblich.2 Bei den Apothekern und Apothekerinnen lag der Frauenanteil mit 70,5 Prozent in den vergangenen Jahren sogar deutlich über dem Anteil der Männer.3

Bei Angelini Pharma werde die Gleichstellung von Frauen und Männern als wichtig erachtet – auch sprachlich. Wir bemühen uns, durch eine umsichtige und inklusive Sprache, Frauen, Männern und diverse Menschen zu berücksichtigen. "Wir wollen damit dazu beitragen, Ausgrenzung durch Sprache zu vermeiden und Rollenklischees wahrzunehmen, um sie gemeinsam zu überwinden. Denn eine gendergerechte Sprache ist für uns kein modischer Trend, sondern eine Selbstverständlichkeit", so die Aussage des Unternehmens.

In diesem Jahr habe man daher einen Entschluss gefasst: Im Bestreben um mehr Gleichberechtigung – in der Sprache wie auch im Handeln – wolle man sich nicht aufhalten lassen. Eine Konsequenz daraus: Mit den Werbespots zu den Produkten "BoxaGrippal" und "Tantum Verde" werden ab dem 9. Februar neue Pflichttexte in der Arzneimittelwerbung verwendet werden.

Aus dem üblicherweise verwendeten Satz „Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.“ werde „Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre(n) Arzt/Ärztin oder Apotheker/Apothekerin.“

„Wir wissen, dass gendergerechte Sprache kontrovers diskutiert und leider immer noch von vielen Menschen kritisiert wird. Deshalb setzten wir bewusst ein Zeichen, um dazu beizutragen, dass eine umsichtige und inklusive Sprache gesellschaftlich akzeptiert wird und so ein realistisches Abbild unserer Lebenswirklichkeit schafft. Nur durch konsequentes Engagement, können wir Ausgrenzung und Rollenklischees durch Sprache überwinden“, erklärt André Kindling, Geschäftsführer bei Angelini Deutschland.

 

1 Statista. Abrufbar unter: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/158869/umfrage/anzahl-der-aerzte-in-deutschland-seit-1990/ (letzter Zugriff am 14.01.2021)
2 Statista. Abrufbar unter: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/158852/umfrage/anzahl-der-aerztinnen-nach-taetigkeitsbereichen/ (letzter Zugriff am 14.01.2021)
3 Apotheke Adhoc. Abrufbar unter: https://www.apotheke-adhoc.de/nc/nachrichten/detail/apothekenpraxis/personal-frauen-in-apotheken/print.html (letzter Zugriff am 14.01.2021)

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