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Apotheken brauchen maßgeschneiderte Informationen zu Rx-Arzneimitteln

15.01.2020 12:33
Der Umgang mit Rx-Arzneimitteln macht den größten Teil des täglichen Geschäfts in der Apotheke aus. Informationsmaterialien sowie Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten aus diesem Bereich, zum Beispiel zu neuen Wirkstoffen oder Devices, sind jedoch meist auch auf Ärzte ausgerichtet. Dabei ist es für Apotheker und PTA essentiell, nicht nur bei OTC, sondern auch hinsichtlich der Rx-Arzneimittel auf dem neuesten Stand zu bleiben. Einer vom Deutschen Apothekenportal (DAP) und der DAZ.online durchgeführten Umfrage zufolge würden sie sich für die Apotheke relevante Informationen wünschen.

Über die Hälfte aller Packungen, die 2018 in deutschen Apotheken über den HV-Tisch gingen, waren verschreibungspflichtig. Ihr Anteil am Umsatz lag noch deutlich höher, nämlich bei mehr als 80 Prozent. Dass die Apotheken hier weit mehr als Erfüllungsgehilfen der verordnenden Ärzte sind und eine wichtige Rolle für den Erfolg einer Arzneimitteltherapie spielen, ist heutzutage bekannt. Der positive Einfluss einer umfassenden Betreuung und Beratung durch die Apotheke konnte auch gezeigt werden. Darüber hinaus ist die Apotheke die letzte Kontrollinstanz, bevor das Arzneimittel in die Hände des Patienten gelangt. In Zeiten von Rabattverträgen und Lieferengpässen hat außerdem oft nur die Apotheke den Überblick, welches Präparat letztendlich abgegeben wurde. Als niedrigschwellige Instanz im Gesundheitswesen ist sie zudem für viele erste Anlaufstelle bei arzneimittelbezogenen Problemen, wie Nebenwirkungen oder Schwierigkeiten beim Handling. Um all dies leisten zu können, müssen Apotheker und PTA auch im Bereich der Rx-Arzneimittel auf dem neuesten Stand sein. Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten und Materialen, zum Beispiel zu neuen Wirkstoffen oder Devices, sind jedoch sehr auf Ärzte zugeschnitten und wenig apothekenrelevant.

Dass beim Apothekenpersonal diesbezüglich aber großes Interesse besteht, untermauert eine vom Deutschen Apothekenportal (DAP) und der DAZ.online durchgeführte Umfrage (Zeitraum 28.10 bis 18.11.2019). So erklärten knapp 95 Prozent der 1.713 Teilnehmer (1.068 Apotheker/innen, 640 PTA, 5 sonstige), dass sie grundsätzlich daran interessiert seien, apothekenrelevante Informationen zu verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zu erhalten. Besonders groß ist das Interesse demnach an Informationen zu Impfstoffen – dazu wünschen sich 60,73 Prozent Materialien –, gefolgt von Insulinen und Antidiabetika (53,7 %), Psychopharmaka (50,61% ), Antibiotika (48,12 %) sowie Fertigpens bzw. Spritzen zu Beispiel im Zusammenhang mit Biologika (46,3 %). Mehrfachnennungen waren möglich.

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