Sie sind hier: Startseite News Apotheken häufige Anlaufstelle bei Fragen rund um die Corona-Pandemie
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Apotheken häufige Anlaufstelle bei Fragen rund um die Corona-Pandemie

29.04.2020 13:35
Die im Rahmen des APOkix im April befragten Apothekenleiter*innen sehen in den letzten zwei Monaten einen deutlichen Zuwachs an Kund*innen, die sich in der Apotheke über die Corona-Pandemie informieren möchten. So geben über 80 Prozent der Befragten an, dass immer wieder Kund*innen in die Apotheke kommen, um sich über den Virus beziehungsweise die Pandemie sowie Schutzmaßnahmen zu erkundigen. Insgesamt kommen über 40 Prozent der Kund*innen aktuell mit Fragen oder anderen Anliegen (z. B. Produktkauf) rund um den neuen Coronavirus in die Apotheken. Die Kundenfrequenz in den Apotheken ist dabei seit Inkrafttreten der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Durchschnitt leicht gestiegen.

Nach Einschätzung von 84 Prozent der Apothekenleiter*innen herrscht unter den Apothekenkund*innen große Verunsicherung bezüglich des Coronavirus bzw. der Corona-Pandemie und den erforderlichen Schutzmaßnahmen. Auch beobachten drei Viertel der Befragten in ihren Apotheken, dass sich Kund*innen zunehmend mit Arzneimitteln eindecken und wahre „Hamsterkäufe“ tätigen. Die Aufgabe der Apotheken besteht nach Ansicht von 94 Prozent deshalb auch darin, „Panikkäufen“ vorzubeugen, indem Kund*innen beruhigt und aufgeklärt werden. Das fällt nicht immer leicht, geben doch gut 90 Prozent der Befragten an, dass sich das Problem der Lieferengpässe bei sehr häufig verordneten Medikamenten seit der Corona-Krise verschärft hat.

Mit Botendiensten und digitalen Services zum „Social Distancing“

95 Prozent der befragten Apothekenleiter*innen bieten einen Botendienst für ihre Kundschaft an. Nahezu die gleiche Anzahl der Befragten gibt an, dass sie zusätzlich einen Online-(Vor-)Bestellservice zur Verfügung stellen. Auch „Social Distancing“ spielt für Apothekenleiter*innen zum aktuellen Zeitpunkt eine große Rolle. So legen 90 Prozent der im Rahmen des APOkix befragten Apothekenleiter*innen dar, dass ein Online-(Vor-)Bestellservice Kund*innen dabei hilft, den ein oder anderen Gang in die Apotheke einzusparen und so einen Beitrag zum „Social Distancing“ zu leisten.

Negative Beurteilung der Geschäftslage

Im Vergleich zum Vormonat sinkt der Konjunkturindex für die aktuelle Geschäftslage im April deutlich um 4,7 Punkte auf 99 Punkte. Dennoch ist ein Plus von 21,5 Punkten verglichen mit dem Vorjahresmonat zu verzeichnen. Die im Rahmen des APOkix befragten Apothekenleiter*innen schätzen die erwartete Geschäftsentwicklung in den kommenden 12 Monaten deutlich negativer ein als im Vormonat. Der Index sank im April gegenüber dem Vormonat um 16 Punkte auf 51,5 Punkte. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einem Minus von 9,9 Punkten.

Artikelaktionen
Specials

Termine
Informationsbeauftragte 2.0: Arzneimittelwerbung im Internet 20.08.2020 09:00 - 17:00 — Frankfurt
Erstattung digitaler Gesundheitsanwendungen - DVG/DiGAV 14.09.2020 09:00 - 17:00 — Berlin
Pharma-Marketing-Diplom 15.09.2020 - 17.09.2020 — Frankfurt
Pharma Social Media & Mobile Apps 29.09.2020 - 30.09.2020 — Frankfurt
Kommende Termine…