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Apotheker-Beirat unterstützt die Forderung nach Impfen in Apotheken

17.10.2018 16:09
Bundesminister Jens Spahn hat auf dem Deutschen Apothekertag vorgeschlagen, die Leistungen in Apotheken zu erweitern. Der Apotheken-Beirat von gesund leben unterstützt diese Forderung. Der gesund leben-Beiratsvorsitzende und Apotheker der SaXonia Apotheke-Internationale Apotheke in Dresden, Christian Flössner, begrüßt beispielsweise die Forderung von Bundesminister Jens Spahn nach Impfen in Apotheken.

„Gerade jetzt zur Grippezeit könne die Kompetenz der Apotheker genutzt werden, um die Durchimpfungsrate zu erhöhen”, so Flössner.

Der von Teilen der Ärzteschaft vorgebrachten Kritik, dass Impfungen nur durch Ärzte durchgeführt werden könnten und eine Ausführung dieser Leistung durch Nicht-Ärzte eine Verschlechterung der medizinischen Versorgung zur Folge hätte, widerspricht Flössner nachdrücklich: „In vielen Ländern dieser Welt wird seit Jahren in Apotheken geimpft, ohne dass dadurch die medizinische Versorgung der Patienten schlechter geworden ist. Vielmehr wird der Zugang für Patienten zu Impfungen verbessert“, betont Flössner. „Gerade das zusätzliche Angebot, sich in der Vor-Ort-Apotheke impfen lassen zu können, wird sich positiv auf die Durchimpfung der Bevölkerung auswirken. Apotheker sollten Mut und pharmazeutisches Selbstvertrauen haben”, fordert Flössner.

Impfen in der Apotheke sei derzeit u.a. in Australien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Irland, Kanada, Neuseeland, Portugal und der Schweiz üblich. Auch das oft in diesen Zusammenhang vorgetragene Argument, das könne die Forderung der Ärzte nach einem Dispensierrecht auf den Plan rufen, weise Flössner zurück. „Das Vier- Augen-Prinzip von Arzt und Apotheker bei der Arzneimittelverordnung und -abgabe hat sich in den letzten Jahrhunderten bewährt und steht nicht zur Disposition“, so Flössner weiter.

Die Politik sei aufgerufen, die rechtlichen Voraussetzungen für Impfungen in Apotheken zu schaffen.

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