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Auch Corona verhilft der Online-Sprechstunde nicht zum Durchbruch

13.05.2020 14:22
"Auch Social Distancing hat der Online-Sprechstunde nicht zum erwarteten Durchbruch verholfen", so Dr. Alexander Schachinger bei der Vorstellung seines aktuellen EPatient Surveys. Die mit 9.700 Teilnehmern größte Online-Befragung zum digitalen Patient macht deutlich, dass sich analoge Gewohnheiten auch durch die digitale Disruption nicht einfach überwinden lassen.

Die gute Nachricht: Die Nutzung von Online Sprechstunden hat sich von 0,7 auf zwei Prozent verdreifacht. Die Schlechte: "Wenn aktuell auch durch Corona lediglich zwei Prozent der Befragten Online-Sprechstunden nutzen, ist das ein für mich ernüchterndes Ergebnis", kommentiert der Studienleiter. Die verhaltene Nachfrage zeigt sich auch in den übrigen digitalen Gesundheitsanwendungen im Markt: 2020 ist erstmals bei vielen Anwendungen ein Wachstumsknick zu verzeichnen. Vermutung: Das Segment der Erstnutzer der bekanntesten digitalen Gesundheits-Startups wie beispielsweise Kaia Health, MySugr, MyTherapy, Selfapy und vergleichbare Anbieter erscheint langsam ausgeschöpft.

Auf die mangelnde Internetaffinität der Deutschen zu verweisen, ist nach Alexander Schachinger falsch. 90 Prozent der Deutschen sind im Netz. Über 50 Prozent nutzen beispielsweise Online-Banking. Die Deutschen sind also nicht internetmüde, auch wenn Datenschutz für sie wichtig ist und das Netz schlecht ist. Banking ist neben der Gesundheit das Thema, das mit Datensicherheit verbunden wird. Dass es geht, zeigen die Nachbarn. Jeder dritte Däne nutzt seine Gesundheitsakte per Internet im Schnitt einmal pro Monat.

“Jens Spahn hat einen guten Aufschlag gemacht. Nun liegt es an der Selbstverwaltung, insbesondere der Ärzteschaft, die Chance zu nutzen,” so Schachinger.

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