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BMAS fördert "DigiKIK"

07.12.2018 13:19
Das Projekt "DigiIKIK" (Digitalisierung – Krankenhaus – Interaktion - Kompetenz) möchte Mitarbeitende von Krankenhäusern im digitalen Wandel stärken. Dafür entwickeln Beschäftigte, Arbeitgeber und betriebliche Interessenvertretungen gemeinsam neue betriebliche Lösungen der Personalarbeit. Das Projekt wird im Rahmen des Programms »Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel« (EXP) gefördert und läuft über einen Zeitraum von drei Jahren.

Durch Digitalisierung entstehen Chancen, die Versorgungsqualität für Patienten und Patientinnen zu erhöhen, Arbeit im Krankenhaus aufzuwerten, der Arbeitsverdichtung entgegenzuwirken und die Attraktivität vor allem pflegerischer und medizinischer Berufe zu stärken. Häufig sind betriebliche Digitalisierungsstrategien und Personalarbeit jedoch nur unzureichend aufeinander abgestimmt. „Eine digital-gestützte interprofessionelle und patientenindividuelle Arbeitsweise wird in Krankenhäusern immer wichtiger. Dies erfordert neue und erweiterte Kompetenzen der Beschäftigten. Deshalb muss die betriebliche Personalarbeit im Krankenhaus künftig vorausschauender, individuell-flexibler und partizipativer organisiert sein.“, erläutert Michaela Evans, Direktorin des Forschungsschwerpunkts „Arbeit und Wandel“ beim "DigiKIK"-Projektträger Institut Arbeit und Technik (IAT), Westfälische Hochschule, Gelsenkirchen.

Gemeinsam mit vier Praxispartnern (Asklepios Westklinikum Hamburg GmbH, Asklepios Kliniken Langen-Seligenstadt GmbH, Klinikum Osnabrück GmbH sowie LVR-Klinik Viersen) ermittelt "DigiKIK" vorhandene Kompetenzen und erarbeitet Strategien und Verfahren für eine vorausschauende Personalarbeit, bei der individuelle Kompetenzentwicklung und eine gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung für die Beschäftigten im
Mittelpunkt stehen.

Für DigiKIK haben sich als Projektträger das Institut Arbeit und Technik (IAT), Westfälische Hochschule (Gelsenkirchen) sowie als Projektpartner das BIG - Bildungsinstitut im Gesundheitswesen gGmbH (Essen), das
Bildungswerk ver.di in Niedersachsen e.V. (Region, Osnabrück), die Hochschule Neubrandenburg (HSNB) und die Agentur WOK (Berlin) zusammengeschlossen.

Neues wagen in Zeiten des digitalen Wandels:  Vier Krankenhäuser richten im Projekt "DigiKIK" einen INQA- Experimentierraum ein

Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt. Es ist Zeit, Neues zu wagen und Räume zu schaffen, in denen Unternehmensführungen und Beschäftigte gemeinsam innovative Arbeitskonzepte ausprobieren können. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter dem Dach der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) die Förderrichtlinie „Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel“ initiiert. Die Förderung unterstützt Unternehmen und Verwaltungen dabei, sich aktiv mit den Herausforderungen und Chancen einer sich wandelnden Arbeitswelt auseinandersetzen. Auch das Projekt »DigiKIK« zählt zu den geförderten INQA-Projekten und hat einen Lern- und Experimentierraum eingerichtet, mit dem Ziel sozialpartnerschaftliche und partizipative Gestaltungsstrategien für die Personalarbeit in Krankenhäusern zu erproben. Alle geförderten INQA-Experimentierräume verbindet die Ausrichtung, das Potenzial der Digitalisierung zu nutzen, den digitalen Wandel aktiv zu gestalten und dabei den Menschen und seine Fähigkeiten in den Mittelpunkt zu stellen.

Weitere Informationen zu den Förderprojekten auf www.experimentierräume.de

INQA ist eine Initiative, in der sich Verbände und Institutionen der Wirtschaft, Unternehmen, Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit, Sozialversicherungsträger, Kammern und Stiftungen gemeinsam mit der
Politik für eine neue, nachhaltige Arbeitskultur einsetzen – entlang der Themenfelder Personalführung, Gesundheit, Wissen & Kompetenz sowie Chancengleichheit & Diversity. Als unabhängiges Netzwerk bietet die
Initiative konkrete Beratungs- und Informationsangebote für Betriebe und Verwaltungen sowie vielfältige Austauschmöglichkeiten in zahlreichen - auch regionalen - Unternehmens- und Branchennetzwerken. Weitere
Informationen unter www.inqa.de

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