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Bridge2Life: Eine Brücke zum Leben

06.03.2012 14:29
Mit Bridge2Life steht Organtransplantierten und erstmals in Europa auch Kunstherzpatienten und Menschen mit terminaler Herzinsuffizienz ein bundesweiter Selbsthilfeverband zur Seite. Die unzureichende und noch dazu sinkende Anzahl von Organspenden hat dazu geführt, dass Menschen mit schwerer Herzschwäche immer häufiger ein Herzunterstützungssystem benötigen. Denn nur so ist vielen ein Überleben möglich. Darauf reagiert der 1990 gegründete Verband Organtransplantierter Deutschland (VOD) mit seiner aktuellen Neuausrichtung und Umbenennung in Bridge2Life.

Ob Transplantation, Herzunterstützungssystem oder künstliches Herz - die Diagnose schwere Herzinsuffizienz bringt Patienten ebenso wie ihre Angehörigen in eine körperliche und psychische Ausnahmesituation. Bridge2Life klärt Patienten und Angehörige über Therapiemöglichkeiten auf, steht ihnen mit persönlichem Rat zur Seite, vermittelt Arzt-Gespräche und Gruppenseminare. "Wir zeigen Patienten Wege auf, ihre Erkrankung und ihr neues Organ oder die lebensnotwendige Technik als Teil von sich zu akzeptieren", erklärt Dr. Sotirios Spiliopoulos, Kardiochirurg und Vorstandsvorsitzender von Bridge2Life. "Denn eine positive Lebenseinstellung hat einen starken Einfluss auf den Erfolg der Therapie."

Der Verband setzt auf eine enge Vernetzung mit Ärzten und Herzzentren, allen voran mit Schirmherr Prof. Dr. med. Dr. h.c. Reiner Körfer, Evangelisches und Johanniter Klinikum Niederrhein in Duisburg, einem der erfahrensten Herzchirurgen weltweit. Mit Öffentlichkeitsarbeit, Informationsständen und Broschüren engagiert sich Bridge2Life auch auf politischer Ebene und fördert das Bewusstsein und die Bereitschaft zur Organspende.

In Deutschland leiden laut der Deutschen Herzstiftung rund 1,8 Millionen Menschen an Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche). Wenn trotz der konservativen Therapie die Pumpfunktion des Herzens nur noch für wenige Schritte ausreicht, spricht man von terminaler Herzinsuffizienz. In diesen Fällen hilft Patienten oft nur noch ein Spenderherz oder ein künstliches Herzunterstützungssystem - entweder bis zur Erholung des Herzens (Bridge to recovery), als Dauerlösung (Destination therapy) oder um die Zeit bis zur Transplantation zu überbrücken (Bridge to transplantation). Laut der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) warten jährlich circa 950 Menschen in Deutschland auf ein neues Herz, lediglich knapp 400 Menschen erhielten jedoch die erhoffte Organspende. Dank modernster Technik stehen heute als lebensrettende Alternative Herzunterstützungssysteme zur Verfügung. Über 650 dieser Systeme wurden 2010 allein in Deutschland implantiert. Sie haben die Zahl der Herztransplantationen damit bereits übertroffen und ermöglichen diesen Menschen Zeit um zu leben.

Weitere Informationen unter www.bridge2life.de

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