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Bundesgesundheitsministerium und nal von minden starten Zusammenarbeit

13.01.2021 12:53
Das Medizintechnik-Unternehmen nal von minden aus Moers ist jetzt Partner des Bundesministeriums für Gesundheit. Das Ministerium integriert den neuen COVID-19-Antigen-Schnelltest des Unternehmens in die nationale Teststrategie. Das nal von minden verpflichte sich damit, jeden Monat allein für Deutschland eine Million Tests bereitzustellen. Das "Memorandum of Understanding" gilt ab sofort und bis Juni 2021.

Das Ziel dieser Zusammenarbeit laut nal von minden: Das Bundesgesundheitsministerium möchte nur noch qualitativ hochwertige Schnelltests zum Nachweis einer Infektion mit dem Coronavirus in Deutschland einsetzen. Der Schnelltest der nal von minden GmbH - der "Nadal" COVID-19-Antigentest - erfülle diese Qualitätsanforderungen. Außerdem wolle das Bundesgesundheitsministerium die Verfügbarkeit an Schnelltests für die Bundesbürger sichern. nal von minden habe zugesichert, monatlich die gewünschte Menge an Tests für Deutschland bereit zu stellen.

"Das ist eine Auszeichnung für unser Unternehmen und unseren COVID-19-Antigen-Schnelltest", freut sich Roland Meißner, Geschäftsführer der nal von minden GmbH. Die Qualität des "Nadal" COVID-19-Antigentests sei kürzlich in einer Studie der Berliner Charité von Virologe Prof. Dr. Christian Drosten überprüft worden. Ferner sei der Schnelltest vom Paul-Ehrlich-Institut evaluiert und die sehr gute Qualität bestätigt worden.

Meißner weiter: "Die Qualität eines Corona-Schnelltests ist enorm wichtig, um die Pandemie einzudämmen. Nur wenn Schnelltests zuverlässige Ergebnisse liefern, können mit dem Corona-Virus infizierte Menschen schnell ermittelt und andere dadurch besser geschützt werden."

Die nal von minden GmbH habe sich in dem "Memorandum of Understanding" bereit erklärt, die Gesundheitseinrichtungen in Deutschland mit monatlich einer Million Schnelltests zu beliefern - ab sofort, schon im Januar, bis Juni 2021. Die Schnelltests seien in erster Linie für Einrichtungen des Gesundheitswesens gedacht, darunter vor allem Krankenhäuser, Pflegeheime, Pflegedienste, Reha-Einrichtungen, Arztpraxen und Apotheken.

"In jüngster Zeit war die Nachfrage an unseren Tests europaweit sehr groß", sagt Meißner. "Daher ist die Idee des Bundesgesundheitsministeriums, Tests für die Bundesbürger zu reservieren, natürlich sehr gut." Meißner betont, dass sein Unternehmen weitere Antigentests liefern könnte: "Wir haben unsere Produktion hochgefahren."

Der "Nadal" COVID-19-Antigentest sei während der Pandemie bereits millionenfach eingesetzt worden und liefere in nur 15 Minuten ein Ergebnis. Für den Test werde ein Abstrich aus dem Mund- oder Nasenrachenraum durch medizinisches Fachpersonal durchgeführt. Der Antigentest weise spezifische virale Bestandteile direkt nach: Und zwar sogenannte Nukleoprotein-Antigene. Diese Eiweiße ummanteln das aus Ribonukleinsäure (RNA) bestehende Erbmaterial der COVID-19-Viren.

Die diagnostische Spezifität soll bei über 99,9 Prozent liegen, die diagnostische Sensitivität bei 97,56 Prozent. Die Spezifität gibt Auskunft darüber, ob alle gesunden, getesteten Menschen auch als Gesunde erkannt werden. Die Sensitivität zeigt an, ob alle Kranken auch als Kranke erkannt werden.

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