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Aus für die Videoapotheke "CoBox"

14.07.2011 11:37
Nach Informationen von APOTHEKE ADHOC hat das Unternehmen aus Waldsolms Insolvenz angemeldet. Das Verfahren wurde am 5. Juli vom Amtsgericht Wetzlar eröffnet.

Im Oktober 2009 war die CoBox mit einer ersten Installation in einer Sparkasse im hessischen Massenheim gestartet. Bei dem Projekt des Unternehmers Ulrich Baudisch können Kunden in einer Kabine per Videokonferenz Kontakt zu der angeschlossenen Apotheke aufnehmen. Rezepte können über einen Scanner eingelesen werden, die Lieferung erfolgt über einen Boten oder externen Logistiker.

Zuletzt hatten sich bei der „CoBox“ laut Apotheke Adhoc Misserfolge gehäuft: Im bislang letzten Eckpunktepapier zur Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) aus dem BMG sei von Videoapotheken keine Rede mehr gewesen. Dem politischen Liebesentzug sei auch ein Richtungswechsel im Vertrieb vorangegangen: Statt nur unterversorgte Gebiete auszustatten, sei eine „CoBox“ in einer Klinik installiert worden, im Februar sei eine weitere im Foyer einer Frankfurter Bank erfolgt. Auch wirtschaftlich habe es Rückschläge gegeben: Bereits nach einem Jahr, im Oktober 2010, hätten zwei Standorte wieder abgebaut werden müssen. Die Investitionskosten von rund 75.000 Euro plus laufenden Leasinggebühren hätten sich nicht überall amortisieren können.

Mitte Mai hatte die CoBox AG, so berichtet Apotheke Adhoc, über eine Kapitalerhöhung versucht, neue Investoren an Land zu ziehen. Hierbei habe auch ein Verkauf einer Anteilsmehrheit Raum gestanden. Vor einem Monate hat das Europäische Patentamt in München der „CoBox“ keine „erfinderische Tätigkeit“ attestieren können und und lehnte den Antrag auf Urheberrechtsschutz ab. Damit hätte theoretisch jeder die Videokabine nachbauen können.

Doch offenbar habe sich schon für das bestehende Konzept kein Interessent gefunden. Das Projekt CoBox ist laut Apotheke Adhoc am Ende. Was nun mit den laufenden Standorten passiert, sei unklar.

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