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Deutsches Ärzteblatt ist zweitwichtigste Gesundheitswebseite bundesweit

05.08.2020 15:07
Das Online-Angebot des "Deutschen Ärzteblatts" ist – nach der Website des Robert Koch-Instituts und noch vor den Auftritten von Charité, Bundesgesundheitsministerium oder "Apotheken Umschau" – die wichtigste deutschsprachige Gesundheitswebseite. Das hat eine Untersuchung der Hochschule Heilbronn (HNH) ergeben. Im Rahmen eines knapp acht Monate dauernden Projekts hat dazu Medizininformatiker Robert Zowalla Internetadressen und Textinhalte von rund 13,5 Millionen gesundheitsrelevanten deutschsprachigen Webseiten für den Zeitraum von Ende Mai 2019 bis Anfang Januar 2020 untersucht.

Dazu erklärt Egbert Maibach-Nagel, Chefredakteur des "Deutschen Ärzteblatts": „aerzteblatt.de ist vor allem für Mediziner eine der ersten Adressen im Netz. Offensichtlich schätzen aber auch viele Nicht-Mediziner unseren wissenschaftlich fundierten Qualitätsjournalismus.“ Während in den Top Ten der Studie der Hochschule Heilbronn auch einige eher monothematisch ausgerichtete Online-Angebote wie etwa die Website der Deutschen Alzheimer Gesellschaft oder der Deutschen Gesellschaft für Ernährung vertreten sind, bietet der Deutsche Ärzteverlag unter aerzteblatt.de eine Mischung aus medizinisch-wissenschaftlichen Themen aller Fachrichtungen, Gesundheitspolitik und Nachrichten aus der Gesundheitswirtschaft.

Auch im Zuge der Corona-Pandemie hat das Online-Portal des "Deutschen Ärzteblatts" seine führende Rolle in der Berichterstattung medizinischer und gesundheitspolitischer Themen bestätigt. So weist die IVW für den Monat Juni 2020 eine Steigerung von über 1,5 Millionen Visits im Vergleich zum Vorjahresmonat aus. Dies entspreche einer Steigerung von fast 40 Prozent in Relation zum Juni 2019. Zumindest in Teilen sei diese Steigerung wohl auf das erhebliche Interesse  von  Menschen  in  Gesundheitsberufen  wie  auch  von  Meinungsbildnern  an  der Corona-Berichterstattung der "Ärzteblatt"-Redaktion zurückzuführen. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot so viele Menschen erreichen. Es bestätigt die qualitätsbewusste Arbeit und ist für uns Auftrag, weiterhin relevante Inhalte aus Medizin, Politik und Industrie für Mediziner und interessierte Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen – wissenschaftlich fundiert und von hoher journalistischer Qualität“, so Maibach-Nagel.



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