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Rodenstock will "B.I.G. Vision for all" bieten

04.04.2022 12:26
So unterschiedlich das Aussehen der Menschen ist, so unterschiedlich und individuell sind auch ihre Augen. Rodenstock will dies mit der innovativen Technologie der persönlichen Biometrie-Ermittlung zum Tragen kommen lassen, bei der mehrere tausend Messpunkte ermittelt werden und direkt in die Produktion des Brillenglases einfließen. Rodenstock habe es sich getreu seiner Unternehmensphilosophie "B.I.G. Vision for all" (Biometric Intelligent Glasses For all) zur Aufgabe gemacht, jedem Menschen biometrische Gleitsichtgläser anzubieten.

Ab einem Alter von etwa 45 Jahren verliert die Augenlinse nach und nach ihre Elastizität, weshalb sie nicht mehr schnell zwischen Nah- und Fernsicht variieren könne. Ein Gleitsichtglas ist ein Brillenglas, das die Linse hierbei unterstützt und so das Sehen stufenlos in allen Sehdistanzen ermögliche. Voraussetzung für ein scharfes Seherlebnis bei jedem Blick und in allen Winkeln, ist die Passgenauigkeit einer Gleitsichtbrille an das individuelle Auge.

Bisher würden die meisten Brillengläser auf Basis eines traditionellen Sehtests hergestellt, bei dem nur vier Standard-Refraktionswerte für die Berechnung des Brillenglases ermittelt werden. Wenn Brillengläser nur auf Basis dieser vier Werte hergestellt werden, würden für die biometrischen Daten des einzelnen Auges Standardwerte aus dem reduzierten Augenmodell verwendet, welche nur zu 2% der Augen passten. Unberücksichtigt bleibe, dass jedes Auge einzigartig ist beispielsweise in seiner Form der Linse und Hornhaut, was sich darauf auswirkt, wie präzise das Brillenglas auf die individuellen Bedürfnisse des Auges zugeschnitten ist.

Mit biometrischen Gleitsichtgläsern auf Basis der "DNEye"-Technologie schafft Rodenstock einen Paradigmenwechsel in der Berechnung von Gleitsichtgläsern, indem die einzigartige Form und Größe jeden Auges exakt bestimmt und bei der Herstellung berücksichtigt wird.

Durch die Herstellung von Brillengläsern, basierend auf der exakten Augenvermessung mit dem "DNEye"-Scanner, entstehen Brillengläser, die ihrem Träger schärfstes Sehen ermöglichen, wozu Rodenstock die Biometrie des ganzen Auges ermittelt. Dazu gehören die Augenlänge und mehrere tausend Datenpunkte – das ist branchenweit einmalig. Mit Hilfe dieser Datensätze werde ein exaktes, allumfassendes Modell für jedes individuelle Auge erzeugt. Alle relevanten biometrischen Daten flössen direkt in die Brillenglasproduktion ein. Auf dieser Basis werde dann ein Brillenglas berechnet, das so perfekt wie möglich zu jeder einzelnen Person passt. So könne Rodenstock für jedes einzelne Auge das Zentrum des scharfen Sehens bestimmen. Und Brillenträger profitierten von schärfster Sicht für jeden Winkel und bei jedem Blick, egal wo sie hinsehen.

Der hohe Grad an biometrischer Präzision dieser Brillengläser, basierend auf dem exakten Augenmodell des Trägers, hat Rodenstock zu einem neuen Namen inspiriert. Rodenstock nennt diese Gläser nun: "B.I.G. Exact".

Zu Beginn der biometrischen Forschung stand Rodenstock vor einer Herausforderung – einer alten Norm, die bei der Gleitsichtglasherstellung verwendet wird. Eine alte Norm, bei der die meisten Brillenhersteller als einzigen Input die vier Standard-Refraktionswerte des Brillenträgers aus dem traditionellen Sehtest verwenden, um Brillengläser zu fertigen.

Dies war der Ausgangspunkt für die Idee, das Potential der vier Standard-Refraktionswerte voll auszuschöpfen und nach einem neuen Weg zu suchen, mehr Gleitsichtglasträgern eine schärfere Sicht zu ermöglichen, auch wenn keine individuellen Datensätze durch eine präzise Vermessung mit "DNEye"-Technologie vorliegen.

Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und einem der größten biometrischen Datenpools, der 500.000 individuelle biometrische Augenvermessungen anderer Brillenträger umfasse, sei bei Rodenstock eine neue Norm der Glasberechnung entstanden. Diese neue Norm der Glasberechnung erlaube es, ein KI-basiertes biometrisches Modell des Auges zu erstellen, auch wenn nur die traditionellen vier Standard-Refraktionswerte eines Brillenträgers vorliegen. So werde ein weitaus höheres Maß an biometrischer Präzision für Standard-Gleitsichtgläser ermöglicht, was wiederum eine Herstellung biometrischer Brillengläser nun auch ohne eine vorangegangene Vermessung mit dem "DNEye"-Scanner erlaubt. Rodenstock nennt die neuen KI-basierten Brillengläser "B.I.G. Norm".