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celloon entwickelt Apps - auch für den Gesundheitsmarkt

27.05.2020 13:05
Gesundheits-Apps sind auf dem Vormarsch: Fitnesstracker, Ernährungs- und Bewegungs-Apps werden in immer größerer Zahl von Smartphone-Nutzern aus den Stores geladen. Neben diesen sogenannten „Lifestyle"-Apps gibt es auch immer mehr medizinische Applikationen, die der Diagnose oder auch der Therapie einer Erkrankung dienen. Oder als eine Art Tagebuch der Symptom- oder Verlaufskontrolle bei einer Erkrankung. Die celloon GmbH hat eine App für Patienten nach einer Herzoperation entwickelt.

In einem stetig wachsenden Gesundheitsmarkt werden mobile Applikationen in den nächsten Jahren immer präsenter, sagt Mirko Kisser, der Geschäftsführer der celloon GmbH. Die Zahl der Apps und Fitness-Gadgets werde weiter wachsen. Schon jetzt wird das EKG von Herzpatienten per Smartwatch aufgezeichnet. Google habe beispielsweise eine Kontaktlinse entwickelt, um den Blutzucker zu messen. Und Ultraschallgeräte, heute so klein wie eine Computer-Maus, ließen sich mit dem Smartphone verbinden, um Bilder zu speichern oder zu versenden. Die Digitalisierung der Medizin biete viele Möglichkeiten für mobile Anwendungen, sagt Kisser.

„Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt und die Unternehmen. Mobile ist einer der Treiber dieses technologischen Wandels. Immer, wenn Prozesse und Anwendungen aufgrund rasant wachsender Zugriffe in den mobilen Kanal erweitert werden sollen, kommen unsere Web-Anwendungen und Apps zum Einsatz“, sagt Mirko Kisser.


Innovative Apps für den Gesundheitsmarkt


Innovative Apps für den Health-Care-Markt sind inzwischen ein wichtiges Thema für die Entwickler aus Sachsen-Anhalt. Schwerpunkt für celloon sind sogenannte B2B-Anwendungen, also Business to Business, die nicht im App-Store erhältlich sind, sondern für Kunden maßgeschneidert werden. „Aktuell haben wir für eine Herzklinik eine spezielle Cardio-Care-App entwickelt, die zunächst in einer Studie eingesetzt wird“, sagt Kisser. Die medizinischen Werte von Patienten, die ein Herzunterstützungssystem, also beispielsweise ein Kunstherz, erhalten haben, müssen im Anschluss gut kontrolliert werden. In der Praxis heute werden diese Risikopatienten im Rahmen der Nachsorge von der Klinik in regelmäßigen Abständen angerufen oder in die Klinik einbestellt. Mit der von celloon im Auftrag der Klinik entwickelten App erfolgt diese Kontrolle nun täglich.


„Die App funktioniert wie ein Tagebuch. Sie ist einfach konzipiert für ältere Leute und funktioniert intuitiv. Die Angaben der Patienten werden täglich an die Klinik übermittelt und von den Ärzten ausgewertet. So können die Ärzte den Zustand des Patienten aus der Entfernung im Blick behalten“, erläutert Kisser. In der App können beispielsweise auch Fotos von der Austrittsstelle der Versorgungsleitung gemacht werden, um Entzündungen in diesem Bereich rechtzeitig zu erkennen. Zu den technischen Möglichkeiten einer künftigen App-Version könnten auch direkte Messungen von Vitaldaten gehören. Diese in Sachsen-Anhalt entwickelte Form der „digitalen“ Nachsorge für Herzpatienten ist die erste ihrer Art. „Auch wenn verschiedene Kliniken unterschiedliche Dinge ausprobieren; in dieser Form gibt es das auch international noch nicht“, sagt Mirko Kisser.

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