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Dot Go: Serviceplan und Dot Inc. entwickeln erste individuell anpassbare Plattform zur Objekterkennung für sehbehinderte Menschen

22.11.2021 16:37
Serviceplan Innovation und Dot Inc. haben sich zum Ziel gesetzt, mehr Inklusion und Selbstständigkeit für sehbehinderte und blinde Menschen zu schaffen. Ein weiterer Schritt dazu ist die Dot-Go-App, eine Community-getriebene Plattform, über die Objekte und Entfernungen erkannt und individuell mit Aktionen verbunden werden. Bei den Cannes Lions 2021 ausgezeichnet, ist die App ab Anfang Dezember kostenlos im App-Store verfügbar.

Sei es beim Einkaufen, beim Besuch einer Ausstellung, bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Überqueren einer Straße. Sehbehinderte Menschen sind in ihrem Alltag mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Dot Inc. und Serviceplan Innovation haben mit Dot Go eine kostenlose Plattform kreiert, über die Objekte und Entfernungen erkannt und mit Aktionen verbunden werden können. Dot Go hilft sehbehinderten Menschen, sich in der Welt zurechtzufinden, Gegenstände zu erkennen und tägliche Aufgaben zu automatisieren, um ein unabhängiges Leben zu führen.

Sei es beim Einkaufen, beim Besuch einer Ausstellung, bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Überqueren einer Straße. Sehbehinderte Menschen sind in ihrem Alltag mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Dot Inc. und Serviceplan Innovation haben mit Dot Go eine kostenlose Plattform kreiert, über die Objekte und Entfernungen erkannt und mit Aktionen verbunden werden sollen. Dot Go hilft sehbehinderten Menschen, sich in der Welt zurechtzufinden, Gegenstände zu erkennen und tägliche Aufgaben zu automatisieren, um ein unabhängiges Leben zu führen.

Jedes Objekt könne mit jeder Aktion verknüpft werden – und die Möglichkeiten seien endlos. So sei, wofür davor mehrere, oft auch kostenpflichtige Apps gebraucht wurden, alles in einer vereint: Wenn über die App ein Kunstwerk erkannt wird, könne beispielsweise der entsprechende Wikipedia-Eintrag aufgerufen und vorgelesen werden, das Erkennen eines STOP-Schilds kann in eine Vibration des Smartphones übersetzt werden und beim Lokalisieren einer Bushaltestelle kann automatisch der entsprechende Busfahrplan vorgelesen werden.

Der Case-Film wartet hier auf YouTube: https://youtu.be/tEiEoIAeN-4.

Serviceplan Innovation hat die Plattform gemeinsam mit dem südkoreanischen Unternehmen Dot Inc. und Serviceplan Korea konzeptioniert, designt und implementiert. Die technische Entwicklung des Projekts und das Erstellen des Prototyps wurde vom Digital Development Studio Hyperinteractive verantwortet. Nach eineinhalb Jahren Entwicklungszeit ist Dot Go ab Anfang Dezember kostenlos im App Store verfügbar.

Alexander Schill, Global CCO der Serviceplan Group: „Dot Go ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir dank der richtigen Partnerschaften, gemeinsam mit anderen Spezialist:innen, in der Lage sind, sinnstiftende Technologien zu entwickeln, die die Kraft haben, die Welt zu verändern. Ich bedanke mich bei allen Partnern, die sich bei diesem Projekt mit viel Leidenschaft und Engagement beteiligt haben.“

„Dot Go ist ein Gamechanger und wir sofort in das Projekt verliebt. Es macht uns sehr stolz, bei diesem Projekt unsere kreative und technologische Expertise beisteuern zu dürfen!“, sagt Dieter Pries, Gründer und Geschäftsführer von Hyperinteractive aus Hamburg.

Das Prinzip von Dot Go funktioniert der Agentur zufolge so: Mittels der LiDAR-Technologie wird die Distanz zu Gegenständen gemessen. Auf Grundlage bestehender Datensätze anderer User:innen oder eigener Datensätze wird das Objekt zunächst identifiziert und klassifiziert, bevor auf Basis des „Wenn Dann“-Prinzips eine vorher festgelegte interne (Sound, Vibration, …) oder auch externe (Timer, Aufrufen einer Website, …) Aktion auf dem Smartphone ausgelöst wird.

Dabei sei Dot Go nicht nur eine App, sondern eine Plattform, die es erlaubt, neue Datensätze hinzuzufügen und mit anderen User:innen zu teilen. Eric Ju Yoon Kim, Gründer und CEO von Dot Inc., erklärt: „Dot Go ist individuell anpassbar und beliebig skalierbar. Die Plattform gibt sehbehinderten Menschen die Freiheit, barrierefreie Lösungen für sich und andere zu schaffen – und diese mit der Community zu teilen. Ich bin unglaublich stolz, dass diese Idee den Alltag von Millionen Menschen auf der ganzen Welt merklich erleichtert.“

Dot Inc. wurde kürzlich mit Dot Go von der Inter-American Development Bank als eines von fünf Tech-Start-Ups für eine Förderung von über 100.000 US-Dollar ausgewählt. Das Ziel: In Kooperation mit der Organisation „Wheel the World“, einem inklusiven Reise-Service für Menschen mit körperlichen Einschränkungen, werden ab Frühjahr 2022 Reisen für sehbehinderte Menschen in und nach Lateinamerika angeboten.

Für Dot Go – so erklärt Serviceplan – seien Partnerschaften essentiell, um zu wachsen. Marken, Organisationen und Institutionen, die Barrierefreiheit schaffen wollten, könnten auf die bestehende Technologie zurückgreifen, über Dot Go kostengünstig Datensätze anlegen und mit der Dot-Go-Community teilen. Denn: Mit dem Plattformansatz senke Dot Go die Kosten und den Aufwand, die mit der Entwicklung individueller Anwendungen verbunden sind.

Angefangen mit der Dot Watch in 2015 schafft Dot Inc. in Kooperation mit Serviceplan stetig Lösungen, die die Welt ein Stück weit zugänglicher für sehbehinderte Menschen machen könnten. Auf die Dot Watch als erste Braille-Smartwatch folgten Dot Mini, Dot Translate und Dot Public. Durch seine Innovationen wurden Serviceplan und Dot Inc. bereits mit einer Vielzahl von Awards ausgezeichnet – zuletzt bei den Cannes Lions 2021 mit Bronze in Digital Craft für Dot Go. Bei den Eurobest-Awards 2021 steht Dot Go zudem auf der Shortlist in der Innovation-Kategorie.

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