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Health-i Awards 2018: Drei Vorreiter ausgezeichnet

08.11.2018 13:16
Selbstständige Diagnoseverfahren per App, ein Gesundheitscheck mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) oder ein digitales Überwachungssystem für Schizophrenie-Patienten: Zahlreiche innovative Ideen für das Gesundheitswesen präsentierten sich beim diesjährigen Wettbewerb der Health-i Initiative unter der Schirmherrschaft von Gesundheitsminister Jens Spahn.

Die Initiative von Techniker Krankenkasse (TK) und Handelsblatt zeichnete die Teams von MSHealth („Junge Talente“), Ada Health („Unternehmen“) und Mindpax („Start-ups“) mit dem Health-i Award aus. Insgesamt mehr als 160 Bewerbungen gingen in den drei Kategorien „Junge Talente“, „Unternehmen“ und „Start-ups“ ein, von denen die Jury und das Publikum die drei Gewinner kürten. Rund 200 Gäste aus Gesundheit, Wissenschaft, Wirtschaft  und Medien verfolgten die feierliche Preisverleihung im Kühlhaus Berlin.

Den Sieg in der Kategorie „Junge Talente“ sicherte sich das Team MSHealth um Tim-Lorenz Depping. Im Rahmen seines Projektes entwickelt, erprobt und evaluiert der Informatik-Student den Prototypen einer  Smartphone-App, mit der an Multipler Sklerose erkrankte Menschen selbstständig ihre Symptome aufnehmen können. Dazu gehören zum Beispiel die Messung der Gehfähigkeit und Bewegungskoordination der oberen Extremitäten sowie die Kognitionsfähigkeit.

In der Kategorie „Unternehmen“ setzte sich Ada Health um Vincent Zimmer durch. Das Unternehmen hat einen KI-gestützten Gesundheitsleitfaden entwickelt, mit dem Nutzer per App ihren Gesundheitszustand einschätzen und verbessern können. Mit Standorten in England, Deutschland und den USA nutzen bereits mehrere Millionen Menschen die Ada-App – etwa alle vier Sekunden wird ein Symptom-Check abgeschlossen. Ada Health unterstützt Ada-Nutzer bei der Suche nach passender Versorgung und Pflege.

Besonders spannend wurde es in der Kategorie „Start-ups“ – die drei Finalisten Amiko Digital Health, Mindpax und Motognosis traten zum Live-Pitch an. Sie hatten jeweils drei Minuten Zeit, um Jury und Publikum zu überzeugen. Mindpax gewann die meisten Stimmen: Mit einem digitalen Überwachungssystem für Patienten mit Schizophrenie und bipolaren Störungen zur Entwicklung eines Biomarkers, der Rückfälle prognostizieren soll, konnte sich das Team um Pavel Nevicky die begehrte Trophäe sichern. Die Technologie unterstützt seine Nutzer bei der Beobachtung ihres Biorhythmus. Sie basiert unter anderem auf einer Langzeitüberwachung von Schlafverhalten und physischer Aktivität und ermöglicht ihren Nutzern so Einblicke in ihr geistiges Wohlbefinden.



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