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Editorial

Zentrale Bedeutung

>> Die gedruckte Fachzeitschrift ist als Informationsquelle für die Ärztinnen und Ärzte in Deutschland nach wie vor unverzichtbar – das hat die Arbeitsgemeinschaft LA-MED mit ihrer aktuellen Studie wieder einmal nachgewiesen, in diesem Fall für Fachärzte aus insgesamt acht Fachgebieten. Rüdiger Sprunkel, Vorstandssprecher der LA-MED, hat neben dieser Tatsache besonders gefreut, dass die Interviewbereitschaft der Ärzte auch während des „Corona-Lockdowns“ unverändert hoch geblieben ist – die schriftliche Befragungsmethode hat seiner Meinung nach  dabei ihre Stärken ausgespielt. „So hat Corona zwar unsere Jubiläumsfeier gestoppt, aber die Facharzt-Studie nicht beeinträchtigt. Umso mehr freuen wir uns über die zahlreichen Fachzeitschriften, die ihre Reichweiten steigern konnten.“
Wie in den anderen LA-MED-Studien gilt auch bei der Facharztstudie, dass die Reichweitendaten der 75 abgefragten Fachzeitschriften zwar eine wichtige Erkenntnis liefern, aber eben auch nicht „alles“ sind. Wenn es um eine effektive zielgruppenspezifische Mediaplanung geht, dürfen die Detaildaten der Studie eben nicht vernachlässigt werden, denn zwischen den einzelnen Facharztgruppen gibt es durchaus deutliche Unterschiede, was die Nutzung unterschiedlicher Informationsquellen oder auch die Online-Affinität betrifft. Eines bleibt aber unverändert über alle Fachdisziplinen hinweg: Fachzeitschriften bleiben unverzichtbar, um Reichweite aufzubauen und Ärzte zu erreichen.

Eine ganz zentrale Bedeutung hat für die Pharma- und Healthcare-Werber der Comprix. Er ist so etwas wie der Fixpunkt in ihrem Jahreskalender. Oder besser gesagt: Er war es. Denn in diesem Jahr fanden die Jurysitzungen eben nicht wie sonst Mitte März statt, sondern sie mussten coronabedingt ziemlich kurzfristig abgesagt werden, nachdem der Veranstalter noch bis zuletzt gehofft hatte, sie durchziehen zu können. Die Absage der Jurysitzungen bedeutete zwangsläufig aber auch das Aus für die Comprix-Gala, die traditionell eigentlich im Mai stattfindet.
Vor dem Hintergrund der Pandemie ist gar nicht hoch genug einzuschätzen, dass Beirat und Geschäftsstelle es doch noch geschafft haben, Ende Juli Jurysitzungen auf die Beine zu stellen. Wie sehr den Beteiligten dieser Termin gefehlt hätte, wird an den lobenden Worten deutlich, die viele Jurorinnen und Juroren für die Veranstalter finden. Und während des Zusammentreffens Ende Juli in Dreieich war stark zu spüren, wie sehr den meisten der direkte „Face to face“-Austauch unter Kollegen gefehlt hat.
Fehlen wird am kommenden Freitag – ich schreibe dies am 8. September –, die Freude der Awardgewinner hautnah mitzuerleben, und genauso werden die zwanglosen Gespräche bei einem Glas Wein oder Bier fehlen. Aber dafür bin zumindest ich schon jetzt sehr gespannt, was sich die Macher für die erste (und hoffentlich letzte) mediale Comprix-Preisverleihung wohl ausgedacht haben – und ich bin sehr neugierig auf die Einblicke in die Corona-Comprix-Partys in den verschiedenen Agenturen. <<

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre

Ihr
Wolfgang Dame

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Editorial 09/2020

Zentrale Bedeutung

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MSL-Wissen für Einsteiger 15.10.2020 - 16.10.2020 — Köln
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