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EIF und EIT Health wollen Life-Science-Sektor fördern

18.09.2019 14:36
Der Europäische Investitionsfonds (EIF) und EIT Health haben in Amsterdam eine Absichtserklärung unterzeichnet, die zukünftig die Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen zur Förderung eines nachhaltigen Wachstums europäischer Gesundheits- und Life-Science-Unternehmen regeln soll.

Durch die stärkere Integration der jeweiligen Systeme soll die Verfügbarkeit von Risikokapital für die Industrie erhöht werden. Zudem werde eine verbesserte Vernetzung, Marktkenntnis, strategische Zusammenarbeit und die Aufteilung von Investitionsmöglichkeiten zwischen den verschiedenen Akteuren der Branche auf der einen und Risikokapitalfonds auf der anderen Seite avisiert.

„Europa ist in vielen Punkten Vorreiter, wenn es um Innovationen im Bereich der Life Sciences geht, verfügt jedoch in diesem Bereich nur über ein fragmentiertes Ökosystem mit eingeschränktem Zugang zu Finanzierungsmitteln. Ich freue mich, eine Partnerschaft mit einer Institution wie EIT Health mit einem bedeutenden Partnernetzwerk in Europa eingehen zu können, zu dem Spitzenforschungseinrichtungen, Universitäten, Pharma- und Medizintechnikunternehmen sowie Kostenträger gehören. Das heute unterzeichnete Kooperationsabkommen wird es sowohl dem EIF als auch EIT Health ermöglichen, Europas Start-ups und Unternehmen im Gesundheits- und Life-Science-Sektor dabei zu unterstützen, besser zusammenzuarbeiten und gemeinsam neue Wachstumschancen zu identifizieren", sagt Pier Luigi Gilibert, Vorstandsvorsitzender des Europäischen Investitionsfonds (EIF).

Jan-Philipp Beck, CEO EIT Health, fügt hinzu: "Bei EIT Health haben wir ein fantastisches Ökosystem geschaffen, das über 150 Akteure aus Forschung, Lehre und Industrie aus ganz Europa vereinigt und herausragende Innovationen im Gesundheitswesen schafft. Hier wollen wir noch besser werden und dazu beitragen, die europäischen Gesundheitssysteme im Hinblick auf ihre langfristige Nachhaltigkeit neu zu definieren. Die Kooperation mit dem EIF, dem größten Investor im europäischen Life-Science-Bereich mit zugesagten Investitionen von rund zwei Milliarden Euro, einer fast hundertprozentigen Marktabdeckung und einem jährlichen Investitionsvolumen von rund dreihundert Millionen Euro ist eine enorme Chance, die Akteure zu mobilisieren, die für die beabsichtigte Skalierung des Gesundheitswesens notwendig sind."

Durch die neue Kooperation werden der EIF und EIT Health gemeinsam ein 'Venture Center of Excellence' (VCoE) aufbauen, das als erstes europaweit tätiges Netzwerk zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen aus den Bereichen Pharma und Medizintechnik mit Managern von europäischen Life-Science-VC-Fonds fungieren wird.  So sollen die Verfügbarkeit von Risikokapital für die Industrie erhöht und strategische Kooperationen, Investitionsmöglichkeiten sowie der Austausch von Marktkenntnissen zwischen den verschiedenen Akteuren der Branche verbessert werden.

Hintergrund:
Der Europäische Investitionsfonds (EIF) ist Teil der Europäischen Investitionsbank. Seine zentrale Aufgabe besteht darin, Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Europa zu unterstützen, indem ihnen der Zugang zu Finanzmitteln erleichtert wird. Der EIF konzipiert und bietet Risikokapital, Wachstumskapital, Garantien und Mikrofinanzinstrumente, die speziell auf dieses Marktsegment ausgerichtet sind. In dieser Rolle fördert der EIF die EU-Ziele zur Unterstützung von Innovation, Forschung und Entwicklung, Unternehmertum, Wachstum und Beschäftigung.  Weitere Informationen zur Arbeit des EIF unter: https://www.eif.org/

EIT Health Germany
ist eines von insgesamt sechs EIT Health-Zentren in Europa und betreut in Deutschland und der Schweiz zurzeit 28 Partner aus Industrie, Forschung und Lehre, u.a. ROCHE, Abbvie, das Karlsruhe Institute of Technology (KIT), die Universität Heidelberg, aber auch Start-ups und KMUs bei der Entwicklung von bahnbrechenden Innovationen im Gesundheitswesen.

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