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Erste Apotheke an die Telematikinfrastruktur angebunden

29.07.2020 10:35
Die Kronen Apotheke in Undenheim, Rheinland-Pfalz, ist an die Telematikinfrastruktur (TI) angebunden. Apothekeninhaber Jens Wiegland ist damit der erste Apotheker, der die Mehrwerte der neuen medizinischen Anwendungen elektronischer Medikationsplan (eMP) und Notfalldatenmanagement (NFDM) für seine Kunden nutzen kann. Die schnelle Anbindung war möglich, da sich der CGM LAUER-Anwender schon früh für die Bestellung seines TI-Anschlusses entschieden hatte.

Mit der Zulassung der CGM KoCoBox MED+ als erster E-Health-Konnektor ist der Weg frei, dass Apotheken von den Vorteilen der Telematikinfrastruktur (TI) profitieren können. Die TI-Anbindung ermöglicht ab sofort den Einsatz der neuen medizinischen Mehrwertanwendungen Notfalldatenmanagement (NFDM) und elektronischer Medikationsplan (eMP). Erstmalig können Patienten ihre Notfalldatensätze auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) speichern lassen. Diagnosen, Medikationen, Unverträglichkeiten, CAVE-Hinweise und weitere relevante Informationen stehen dadurch über das Auslesen der eGK in kürzester Zeit zur Verfügung und können unterstützend im Beratungsgespräch eingesetzt werden. Auch der Medikationsplan kann ab sofort auf Wunsch des Patienten direkt als elektronischer Plan auf der eGK gespeichert werden. Apotheker können so wesentlich einfacher auf den Medikationsplan zugreifen und diesen falls notwendig auch direkt aktualisieren. Apothekeninhaber Jens Wiegland ist deutschlandweit der erste Apotheker, der diese neuen Anwendungen nutzen kann. Seine Kronen Apotheke in Undenheim ist die erste Apotheke, die an die TI angebunden wurde.

„Für uns liegen die Vorteile der TI ganz klar auf der Hand“, freut sich Jens Wiegland, Inhaber der Kronen Apotheke, über die TI-Anbindung. „Die TI ermöglicht eine sektorenübergreifende sichere Vernetzung aller Akteure im Gesundheitswesen. Darauf haben wir Apotheker lange gewartet. Schließlich sind wir Apotheker oft der erste Ansprechpartner bei allen Fragen rund um die Gesundheit. Mit der TI-Anbindung und den neuen medizinischen Anwendungen stehen in der Apotheke wichtige Informationen, wie Notfalldaten oder Medikationspläne zur Verfügung. Mit diesen Informationen können wir unsere Medikationsempfehlungen zukünftig noch individueller auf die jeweiligen Bedürfnisse des Kunden ausrichten. Gleichzeitig wird die Arzneimitteltherapiesicherheit gesteigert, da beispielsweise Wechselwirkungen oder Kontraindikationen frühzeitig erkannt und entsprechend vermieden werden können.“ Wiegland weist auch auf die wirtschaftlichen Vorteile des TI-Anschlusses hin: „Durch das verbesserte Beratungsangebot stärken wir die Bindung zu unseren Kunden und damit natürlich auch unsere Wettbewerbsposition als Apotheke vor Ort.“

Erleichtert wurde der Schritt in die TI nach eigenen Angaben durch die "Rundum-Betreuung von CompuGroup Medical Deutschland AG (CGM) und dem Tochterunternehmen CGM LAUER". Der „Alles-aus-einer-Hand-Ansatz“ beinhaltet, neben allen benötigten technischen Komponenten und Diensten auch die Durchführung der Installation sowie die Schulung der Apothekenmitarbeiter. Die speziell für diesen Zweck von der CGM zertifizierten „Dienstleister vor Ort” (DVO), sind den Apotheken in den meisten Fällen bereits als Techniker von CGM LAUER bekannt. So auch bei der Anbindung der Kronen Apotheke. Hier wurde die Installation und die Schulung der Apothekenmitarbeiter durch die vertrauten Mitarbeiter der zuständigen CGM LAUER-Niederlassung durchgeführt.

Mit dem Installationsverlauf zeigt sich Wiegland zufrieden: „Die eingesetzten Techniker kennen unsere Apotheke und die speziellen Anforderungen bereits seit vielen Jahren. Man merkte, dass sie wussten, was sie taten - sowohl in Bezug auf die neuen TI-Komponenten und natürlich, was uns besonders wichtig war, die Kompatibilität mit 'Winapo'. Unsere Apotheken-Software ist schließlich Dreh- und Angelpunkt des gesamten Apothekenbetriebs. Wir sind deswegen sehr froh, dass sich die neuen TI-Anwendungen direkt in unsere Software integrieren lassen. Das erspart uns ein lästiges Wechseln der Programme.“

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