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YouGov: Jeder Zweite würde Gesundheitsprodukte zu Weihnachten verschenken

11.12.2015 14:26
Vitamintabletten und Gesundheitstees unterm Weihnachtsbaum? Laut einer aktuellen Umfrage des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, für die Anfang Dezember 2015 rund 2.000 Personen repräsentativ befragt wurden, kann sich jeder zweite Deutsche (51 %) zumindest teilweise vorstellen, rezeptfreie Gesundheitsprodukte zu Weihnachten zu verschenken. Frauen (57 %) halten solche Produkte dabei aber eher für eine passende Geschenkidee als Männer (44 %). Für 46 Prozent der Deutschen kommt dies allerdings nicht infrage.

Betrachtet man nur die Befragten, die sich vorstellen können, Gesundheitsprodukte zu verschenken, so liegen Gesundheitsbäder mit 65 Prozent hier an erster Stelle. Auf Platz zwei landen Gesundheitstees (51 %), gefolgt von Gesundheitsgeräten (44 %), Naturheilmitteln (39 %) und Vitaminpräparaten (33 % ).

Die beliebteste Einkaufsstätte von Gesundheitsprodukten ist die Drogerie. Rund zwei Drittel der Befragten nennen diese an erster Stelle. Auf Platz zwei folgt die Apotheke (49 %), dicht dahinter die Online-und Versandapotheke (45 %) und der Online-Drogerie (26 %). Eher seltener werden rezeptfreie Gesundheitspräparate im Online-Supermarkt (15 %) gekauft.

Zu den beliebtesten Marken, von denen sich die Deutschen vorstellen können, Produkte zu verschenken, gehören "Kneipp" (57 %), "Weleda" (47 %), "Tetesept" (41 %), "Klosterfrau" (40 %), "Abtei" (38 %), "Doppelherz" (37 %) und "Taxofit" (16 %), gefolgt von der dm-Eigenmarke "das gesunde Plus" (14 %). Die Eigenmarken von Rossmann ("Altapharma") und Budnikowski ("BudniPlus") sind dagegen mit 7 und 3 Prozent deutlich abgeschlagen.

"Wie die Befragungsergebnisse zeigen, sind Gesundheitsprodukte bei vielen Deutschen durchaus eine mögliche Geschenkidee", sagt Dr. Ella Jurowskaja, Consultant im Bereich Healthcare bei YouGov. "Pharmahersteller sollten daher das Weihnachtsgeschäft nicht außer Acht lassen und ihre entsprechenden Produkte mit gezielten Weihnachtskampagnen im Relevant Set der Verbraucher als mögliche Geschenkidee verankern. Aktuell wird die Weihnachtszeit vorwiegend als Erkältungszeit in den Kampagnen kommuniziert", so Jurowskaja weiter.

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