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Initiative "Eine Region gegen den Schlaganfall" startet ins zehnte Jahr

06.03.2012 14:18
Die bundesweite Aufklärungsinitiative "Eine Region gegen den Schlaganfall" von Boehringer Ingelheim gewinnt im Kampf gegen diese Volkskrankheit weitere Unterstützung: Seit dem 1. März beteiligt sich Rheinland-Pfalz unter Schirmherrschaft von Ministerpräsident Kurt Beck als erster deutscher Flächenstaat an dem Projekt.

Mit der 2003 gestarteten Initiative will Boehringer Ingelheim über die Möglichkeiten der Prävention, frühzeitigen Erkennung und Behandlung des Schlaganfalls aufklären. Bis heute hat das Pharmaunternehmen auf diesem Wege gemeinsam mit einer Vielzahl von Partnern aus dem Gesundheitswesen bereits mehrere Millionen Menschen in mehr als zehn deutschen Regionen und Städten erreicht.

"Mit 'Eine Region gegen den Schlaganfall' verfolgen wir zwei wesentliche Ziele", sagt Birgit Härtle, Science Project Manager Prescription Medicines Germany, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG. "Zum einen geht es uns darum, die Menschen in Deutschland über die Symptome des Schlaganfalls und das richtige Handeln im Notfall aufzuklären. Zum anderen möchten wir die Gesundheitseinrichtungen in den Regionen dabei unterstützen, ein Schlaganfallnetzwerk zu knüpfen. Denn im Fall der Fälle ist es wichtig, Symptome rechtzeitig zu erkennen und schnell zu handeln, um die Prognose der Patienten entscheidend zu verbessern."

Die Initiative "Eine Region gegen den Schlaganfall" stütze sich daher auf die aktive Mitarbeit der beteiligten Projektpartner. In Rheinland-Pfalz sind dies als Initiatoren das Innen- und das Sozialministerium, die Deutsche Schlaganfallgesellschaft, Boehringer Ingelheim sowie mehr als 60 Kooperationspartner, darunter 29 Kliniken sowie Krankenkassen, Rettungsdienste, Selbsthilfeorganisationen und weitere Akteure aus dem Gesundheitswesen. Dieses starke Netzwerk trage dazu bei, Schlaganfall und die richtigen Schritte im Notfall auf die öffentliche Agenda zu heben und auf eine bessere Aufklärung hinzuarbeiten.

Frühere Behandlung von Patienten bestätigen Kampagnenerfolg

Die Arbeit der Initiative "Eine Region gegen den Schlaganfall" wird damit fortgeführt. Bisher wurden Projekte in den Regionen Ruhrgebiet, Rhein-Main, Mainz und Rheinhessen, Leipzig und Umgebung und Naheland sowie in Städten wie Berlin, Hamburg, Hannover, Karlsruhe und Bergisch-Gladbach durchgeführt. Bei den Aktionen engagierten sich bereits über 100 Kliniken und Rettungsdienste und organisierten mehr als 500 Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte, Notfallassistenten und Ersthelfer. Um weite Kreise der Bevölkerung auf die Notfallsituation Schlaganfall aufmerksam zu machen, wurden mehr als 1 Million Broschüren verteilt und außerdem aktionsbezogene Internetseiten online gestellt, z.B. www.rlp-schlaganfall.de, www.berlin-schlaganfall.de, www.rhein-main-schlaganfall.de.

In Mitmach-Aktionen konnten Bürger ihre Blutdruckwerte messen und ihr Schlaganfallwissen auf den neuesten Stand bringen - mit Erfolg, so Boehringer Ingelheim: Untersuchungen hätten gezeigt, dass der Kenntnisstand über das richtige Handeln in Notsituationen in den beteiligten Regionen und Städten besser sei als vor dem Start der Initiative. "Wir haben beobachtet, dass Patienten inzwischen viel häufiger rechtzeitig zu uns gebracht werden", sagt Prof. Dr. Christian Gerloff, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. "Dadurch haben sich die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung im Notfall deutlich erhöht." Und auch Prof. Dr. Matthias Endres, Direktor der Klinik für Neurologie der Charité Berlin und des Centrums für Schlaganfallforschung Berlin, berichtet: "Das Bewusstsein der Menschen in Bezug auf den Schlaganfall wurde bei uns in der Stadt deutlich geschärft." Prof. Dr. Otto Busse, Generalsekretär der Deutschen Schlaganfallgesellschaft, freut sich, dass die Aufklärungsinitiative weiter geht: "Es ist wichtig, dass das Projekt in anderen Regionen fortgeführt wird. Denn so werden noch mehr Menschen darüber aufgeklärt, dass der Schlaganfall ein Notfall ist und jede Minute zählt."