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IQVIA Start-up Award 2022: Finalisten stehen fest

03.05.2022 17:33
Auch in diesem Jahr schreibt IQVIA – zum dritten Mal und erstmalig in Kooperation mit Aescuvest, einer unabhängigen Plattform für Unternehmensfinanzierung – einen Start-up Award aus. Mit dem Preis unterstützt IQVIA innovative Geschäftsideen für die Gesundheitsbranche. Den Gewinner erwartet ein individuell zugeschnittenes IQVIA-Servicepaket, bestehend aus IQVIA-Dienstleistungen – Daten, Technologie, Beratung – im Wert von 30.000 Euro, sowie ebenfalls individuell unterstützende Dienstleistungen von Aescuvest im Wert von 5.000 Euro. Bewerben konnten sich Start-ups aus den Bereichen Pharma, Consumer Health, MedTech, BioTech oder Digital Health, die sich im deutschen Markt etablieren möchten.

Eine Expertenjury bestimmte aus insgesamt 35 Bewerbungen vier von fünf Finalisten, ein Endrundenteilnehmer wurde per Publikumswahl bestimmt. Die Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge:

  • deepeye Medical GmbH, München: Hilft mittels Tools der Künstlichen Intelligenz Erblindungen durch Verbesserungen der Netzhauttherapie zu verhindern. Augenärzte werden in die Lage versetzt, Patienten mit retinalen Erkrankungen wie der altersbedingten Makuladegeneration eine individuelle Therapie anzubieten und so die Ursachen für mehr als 90 % der Erblindungen zu verhindern. Der digitale Therapieassistent deepeye entwickelt Therapie-Entscheidungsunterstützungssysteme für Ophthalmologen. Basierend auf hochwertigen Netzhautbildern (OCTs) liefern Deep-Learning-Modelle eine zweite Meinung über den aktuellen Therapiebedarf und zukünftige Termine.
  • InterAx Biotech AG, Villigen (Schweiz): Verknüpfung von KI und Zellsignalisierung zur Entwicklung von Arzneimitteln. InterAx zielt darauf ab, die Biologie einer Krankheit besser zu verstehen und Arzneimittelkandidaten risikofreier zu machen. Anstatt große Datenmengen nur mit maschinellen Lernalgorithmen zu nutzen, wird gleichzeitig biologisches Wissen des zu Grunde liegenden Systems in intelligente Wirkstoffforschungsalgorithmen integriert. Der Aufbau eines solchen Bottom-up-Verständnisses der Zielsysteme sei ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zum rationalen Design wirksamer und sicherer Arzneimittelkandidaten.
  • Munevo GmbH, München: Steuerungsmodule für elektrische Rollstühle wie die proportionale Kopfsteuerung munevo drive, die über Kopfbewegung via Smartglass funktioniert, wodurch es möglich ist, den Rollstuhl komplett freihändig zu steuern. Die Lösung bildet den Ausgangspunkt für weitere Produkte wie z.B. Roboterarme zur Unterstützung bei Arbeit, Haushalt, Freizeit usw. Eine Applikation ermöglicht, die Ansicht auf dem Display der Smartglasses auf einem mobilen Endgerät anzeigen zu lassen. Die Lösung verhilft Menschen mit Behinderung zu unabhängiger Mobilität und mehr Selbstbestimmung.
  • Pramomolecular GmbH, Berlin: „Pramo“ bedeutet auf Esperanto „Fähre“. Pramomolecular entwickelt „Fährmoleküle“, kovalent verknüpfte Transportsysteme zur Abgabe von Arzneimitteln auf Nukleinsäurebasis zur Behandlung derzeit „nicht behandelbarer“ schwerer Krankheiten. Über eine spezielle Verabreichungstechnologie entwickelt das Unternehmen „Self-Delivering siRNA“, eine hochinnovative Wirkstoffklasse, die krankheitsverursachende Proteine, z.B. Krebsproteine, in Lunge, Herz und Bauchspeicheldrüse stumm schalten kann; in vergleichsweise kurzer Entwicklungszeit und zu relativ geringen Kosten. Damit sollen für Patienten mit schweren Erkrankungen wie dem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom oder dem Pankreaskarzinom wirksame und gut verträgliche Therapeutika angeboten werden.
  • Pulsewave AG, Biel/Bienne (Schweiz): Entwicklung eines Gerätes zur diskreten Blutdruckmessung in ununterbrochener Echtzeit-Fernüberwachung von Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es sollen für das Monitoring wichtige Informationen gesammelt, über Deep-Learning-Algorithmen verarbeitet und zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung gestellt werden. Der Temple Guard verwendet den Teil der Brille mit dem idealen Messbereich, normalerweise hinter dem Ohr. Die Applikation unterstützt Patienten, Pflegekräfte und Ärzte, um je nach Messwerten die Behandlung zu steuern.


Die Live-Präsentationen der Endrundenteilnehmer zu ihren Projekten sowie die Prämierung des Gewinners finden vor Investoren, Branchenexperten und einer Fachjury im Rahmen der Veranstaltung „Future Health – Start-up of the year“ am 5. Mai 2022 in München statt. Direkt nach den Live-Pitches entscheidet das Publikum vor Ort und im Live-Stream per Online-Voting, wer den IQVIA Start-up Award 2022 gewinnt. Die Veranstaltung wird hybrid durchgeführt. Die Teilnahme vor Ort erfolgt ausschließlich auf persönliche Einladung. Anmeldungen zum Live-Stream sind hier möglich.

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