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Kommunikationsforschung print und digital intensiviert

02.07.2012 12:23
Die Arbeitsgemeinschaft LA-MED Kommunikationsforschung im Gesundheitswesen e.V. wird in ihrer turnusgemäßen API-Reichweitenstudie 2013 die Untersuchung der Nutzung medizinischer Internetangebote bei niedergelassenen Allgemeinmedizinern, Praktikern und Internisten anbieten. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung gab die Arbeitsgemeinschaft den Startschuss für die LA-MED API-Studie mit den Zusatzfragen zur Online-Nutzung. Außerdem will die LA-MED mit einer innovativen Grundlagenstudie zur Mediennutzung neue Impulse in der übergreifenden Kommunikationsforschung für Fachmedien setzen. Die "nextexpertizer"-Methode, ein besonderes Interviewverfahren, verspreche hierfür umfassenden Erkenntnisgewinn.

Die LA-MED ist seit über 40 Jahren Pionier der Kommunikationsforschung im Gesundheitswesen. So werden seit über fünfzehn Jahren digitale Kommunikationswege untersucht. Die 2011 erstmalig erhobene Aktivierungsleistung medizinischer, zahnmedizinischer und pharmazeutischer Fachmedien wird auch zukünftig auf den Prüfstand gestellt. Im letzten Jahr konnte für die Fachmedien erstmals gezeigt werden, in welchem Ausmaß sie ihre Nutzer crossmedial zu Handlungen wie Kontaktaufnahme zum Außendienst, Teilnahme an Fortbildungen oder Bestellungen von Informationsmaterial animieren.

Reichweitenstudien sind als Grundlage für die Mediaplanung im Fachbereich wichtiger denn je. „Die hochwertigen Qualitätsmedien der Fachpresse sind ein unverzichtbares Herzstück im Marketing-Mix unserer Fachkommunikation, gerade auch in Zeiten knapper Ressourcen in der Gesundheitswirtschaft“, so LA-MED-Vorstand Dr. Anke Helten, Unternehmenskommunikation bei GlaxoSmithKline.

„Mit der Zustimmung zur Weiterführung der Forschung in der LA-MED API-Studie und der LA-DENT in 2013 haben wir gerechnet“, ergänzt Vera Richter, Generalsekretärin der LA-MED e.V. „Ein wichtiger Impuls unserer Mitglieder für die Zukunft ist aber, dass wir auch bisher nicht-LA-MED-assoziierten Unternehmen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen über die Beteiligung an der Zusatzfrage zur API-Studie 2013 eine repräsentative Auswertung der Reichweiten ihrer jeweiligen Internetpräsenz bieten, die dann crossmedial mit den Print-Reichweiten kombiniert werden können.“

Seit ihrer Gründung passt die LA-MED ihre Kommunikationsforschung stets den aktuellen Fragestellungen an. Dabei profitiert sie vom Know-How der Medienforschung anderer Märkte sowie vom ständigen Austausch mit renommierten Marktforschungsinstituten wie GfK, IFAK, TNS Emnid und TNS Infratest. „Derzeit befindet sich die Medien- und Reichweitenforschung für Online-Angebote von Fachmedien in einer Entwicklungs- und Experimentierphase“, so Rolf Pfleiderer, Director Media Research bei TNS Infratest. Verlässliche Herangehensweisen und Empfehlungen von Marktforschern für die Umsetzung der Online-Reichweitenforschung werden auch in der LA-MED aktiv diskutiert, damit LA-MED-Daten dauerhaft um Online-Reichweiten ergänzt werden können.

In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Nextpractice plant die LA-MED ein ganz neues Studienvorhaben: Es soll eine Untersuchung zum Mediennutzungsverhalten von Ärzten mit der Methode "nextexpertizer" konzipiert werden. Dabei handelt es sich um ein Interviewverfahren, welches intuitive Einschätzungen der Befragten sichtbar macht und damit gleichzeitig quantitative und qualitative Aussagen auswerten kann. Eine " nextexpertizer"-Befragung ist so individuell und nah wie ein qualitatives Interview und dennoch mathematisch auswertbar wie ein standardisierter Fragebogen. „Wir sind überzeugt, dass mit dieser Methode eine völlig neue Dimension der Analyse möglich sein wird und die Ergebnisse von großem Nutzen für Kommunikationsentscheidungen im Gesundheitswesen sein werden“, so der Sprecher der Projektgruppe Studien der LA-MED Lothar Kuntz.

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