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Materialise und Siemens Healthineers bringen 3D-Druck in Krankenhäuser

29.11.2017 13:59
Materialise, Anbieter von Lösungen für 3D-Druck in der Medizin, und das Medizintechnik-Unternehmen Siemens Healthineers bringen gemeinsam die Materialise-Software "Mimics inPrint" in Krankenhäuser weltweit. Die 3D-Druck-Technologie gewinnt im medizinischen Bereich enorm an Bedeutung und wird sich durch den leichteren Zugang zunehmend etablieren.

Durch die neue Kooperation können Radiologen über Syngio.via, die offene App-Plattform von Siemens Healthineers, künftig auch auf die Materialise-Software "Mimics inPrint" zugreifen, die speziell für den Druck anatomischer Modelle in Krankenhäusern entwickelt wurde. Denn virtuelle anatomische Modelle in 3D erleichtern die Operationsplanung und Zusammenarbeit zwischen Radiologen und Chirurgen. Darüber hinaus verbessern die Modelle die Patientenkommunikation sowie die Schulung und Aufklärung zu komplexen anatomischen Krankheitsbildern.

„Wir sind überzeugt, dass der 3D-Druck die Medizinbranche revolutionieren wird und sind immer auf der Suche  nach Möglichkeiten, unsere 3D-Druck-Software für mehr Patienten und Krankenhäuser zugänglich zu machen“, sagt Brigitte de Vet, Vice President of Medical bei Materialise. „Indem wir mit anderen weltweit führenden Unternehmen aus der Gesundheitsindustrie wie Siemens Healthineers zusammenarbeiten, können wir nicht nur die Verfügbarkeit ausbauen, sondern auch zu einer besseren und gesünderen Welt beitragen.“

Durch die Integration von "Mimics inPrint" auf der Syngo.via Plattform wird die Software direkt in die bestehenden Arbeitsabläufe in Krankenhäusern eingebunden. Dies ermöglicht einen sicheren und einfachen Zugang zu klinikinternen sowie Materialise-eigenen 3D-Druck-Services. Zudem erleichtert die Kooperation die Integration des 3D-Drucks im klinischen Umfeld. Patient und Klinik profitieren von einer qualitativ hochwertigeren und kosteneffizienten Versorgung. Die patientenspezifischen Lösungen von Materialise sorgen dafür, dass jeder Patient eine individuelle maßgeschneiderte Versorgung erhält.

„Indem wir 3D-Technologie in Syngo.via einbinden, unterstützen wir gemeinsam den kompletten Prozess von der Patientendiagnose bis hin zur Therapieplanung“, erläutert Valentin Ziebandt, Marketingleiter für die Syngo Business Line von Siemens Healthineers. „Dies ist zum einen eine kosteneffiziente Methode, die klinischen Einsatzmöglichkeiten von Syngo.via zu erweitern, zum anderen ein wichtiger Schritt in Richtung maßgeschneiderter Versorgung und hochpräziser Medizin.“

Weitere Informationen zur Kooperation und der "Mimics inPrint"-Software von Materialise gibt es unter www.materialise.com/en/medical/3d-printing-introduced-into-your-workflow.

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